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Syrien, Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Aus dem GKS Kreis Kaufbeuren


Um sich gemeinsam diesem Thema zu widmen machten sich vom 23. bis zum 25.09.2022 zahlreiche Familien auf, um bei unserem Themenwochenende des GKS Kreises Kaufbeuren in Memhölz, dabei zu sein.

Nach erfolgter Ankunft am Freitagabend im Haus der Familie in Memhölz auf´m Berg und dem ersten gemeinsamen Abendessen, erfolgte die Begrüßung durch den Vorsitzenden des GKS Kreises Kaufbeuren. Nach der Vorstellungsrunde, begrüßte ebenfalls Olt Marcel Rost (GKS Bereichsvorsitzender Süd) alle Teilnehmer und besonders den GKS Kreisvorsitzenden Kaufbeuren StFw Bernd Ortmann mit einem Präsent der GKS und dankte ihm für die geleistete Arbeit und Vorbereitungen der Themenwochenenden.


Nochmals herzlichen Dank für die gelungene Überraschung!

Im Anschluss führten die Referentinnen Frau Ines Breitsameter und Frau Lea Gelfert der Fridrich Ebert Stiftung sogleich sehr kurzweilig ins Thema ein, so dass alle schon sehr gespannt auf den Interaktiven Vortrag am nächsten Tag warteten.


Am Samstagmorgen ging es dann nach dem Frühstück gleich los und es wurde bis zum Mittagessen in sehr aktiver Weise das Thema in diversen Gruppenarbeiten vertieft und durch die Referentinnen immer wieder reflektiert und erklärt. Dies kam bei allen sehr gut an, so dass wir viel zu schnell schon zum Ende kamen.

Am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit Waltenhofen/ Memhölz auf eigene Faust zu erkunden oder sonstige Unternehmungen durchzuführen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde dann bei einer Übungsstunde das „Linedance“ gelernt, das durch Frau Bianca Dietz angeboten wurde. Herzlichen Dank nochmals dafür, denn dies hat allen sehr gut gefallen und wir waren der Meinung, dass sie dies gerne öfters mal anbieten könnte.


Nach erfolgtem Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen erhielten wir unsere Lunchpakete und nach dem Verladen unseres Gepäckes, fuhren wir dann zum Berggottesdienst auf die Alpe Beichelstein. Jedoch mussten wir uns auf Grund der Wetterlage in den Stall der Alpe begeben, um dort den Gottesdienst mit Mil. Pfarrer Walocha durchführen zu können. Dies hat aber trotzdem allen gut gefallen, da dies auch nicht so oft vorkommt, dass in einem originalen Stall Gottesdienst gefeiert werden kann.

Hier auch nochmals herzlichen Dank an Mil. Pfarrer Walocha, der Harmoniemusik Seeg, den Alphornbläsern und der Fahnenabordnung der Reservistenkameraden aus Kaufbeuren die alle zum sehr gelungenen Gottesdienst beigetragen hatten.

(Text und Fotos: StFw Ortmann Bernd)

 

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Das Ehrenamt in Zeiten der Krise – Die Tafeln in Deutschland

von unserem Redaktionsmitglied Obermaat Jörg Ziegler, Bereichsgeschäftsführer West

Die Tafel in Deutschland bemühen sich seit 1993, die noch verzehrbaren Lebensmittel, die aber aus den Regalen der Supermärkte entfernt werden (wegen zugestellter Neuware oder drohendem Verfallsdatum) und eigentlich vernichtet werden würden, zu „retten“ und an armutsbetroffene Menschen zu verteilen.

In Zahlen:
Mit 60.000 Helferinnen und Helfer retten die Tafeln in Deutschland jährlich bis zu 265.000 Tonnen Lebensmittel und geben sie an über zwei Millionen Menschen weiter. Die Corona-Pandemie und aktuell der Krieg in der Ukraine mit seinen auch bei uns immer stärker spürbaren wirtschaftlichen Folgen, lassen die Anzahl der Kundinnen und Kunden stark steigen.

Lebensmittelspenden brechen ein, die Zahl der Helferinnen und Helfer stagniert oder geht immer weiter zurück und teilweise haben bestimmte Tafeln ein Aufnahmestopp für Neukunden verhängt, weil sich die Tafeln einfach nicht mehr zu helfen wissen.

Die Tafeln helfen den Bedürftigen, ABER wer hilft den Tafeln?
Dies sind nur Bruchstücke von den Gedanken, die sich aktuell die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer machen müssen, wenn sie ihren Dienst beginnen.

Seit Beginn der Corona-Krise, dem Beginn des Krieges zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine sowie des damit einhergehenden Anstiegs der Energiepreise werden zunehmend aus allen gesellschaftlichen Schichten Bürger zu den Tafeln getrieben und zerren zunehmend weiter an den ohnehin seit Jahren überlasteten Kräfte.

Um gemeinsam durch die Krisen zu kommen, einmal für uns selbst und auch für die Mitbürger, die sich auf uns verlassen, gilt es einen gesellschaftlichen Kraftakt zu vollbringen.
Wir haben den Zeitpunkt, an dem umfangreiche Debatten und Analysen vielleicht der eigenen Profilierung oder dem „gut Dastehen“ nutzen, aber wertvolle Zeit verloren geht, den wirklich bedürftigen Menschen in unserem Land zu helfen.

Wenn wir die Kräfte der Tafeln in den verschiedenen Regionen unseres Landes durch eigenes Engagement oder kleineren Geld- oder Lebensmittelspenden stärken, können sie auch weiter den Bedürftigen eine starke Schulter in unruhigen Zeiten bieten.

Wir werden gemeinsam das erreichen, was die Politik alleine niemals erreichen kann.

Darum: Hoch das Bein und auf zum Ehrenamt!

Und wer mehr wissen will, findet unter https://www.tafel.de/ viele weitere Informationen

Bild: Tafel Lampertheim, Tafel Deutschland e.V.
Schaubilder: Tafel Deutschland e.V.

 

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Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) gestaltet „Friedenstag“ in Fürsty

Zur Erinnerung an das Ende der XX. Olympischen Sommerspiele veranstaltete die GKS am 10./11. September 2022 unter dem Motto „Friedenstag nine eleven 1972“ ein Gedenkwochenende mit einem bunten Strauß verschiedenster Veranstaltungen.

Oberstleutnant Rufin Mellentin, der Vorsitzende des Sachausschusses Sicherheit und Frieden und seine Helferinnen und Helfer, hatten viele Wochen intensiv die unterschiedlichen Veranstaltungen vorbereitet. Der Bundesvorstand der GKS hatte seine Vorstandssitzung extra nach Fürstenfeldbruck verlegt, um die Veranstaltung und das damit verbundene Ansinnen zu unterstützen.

Mit einem Gottesdienst in St. Mariä Himmelfahrt im Kloster Fürstenfeld begann der Veranstaltungsreigen.

Die Heilige Messe wurde als Friedensgottesdienst vom Geistlichen Beirat der GKS auf Bundesebene, dem Leitenden Militärdekan Bernd F. Schaller zelebriert. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch den Ukrainischen Chor „Pokrow“ aus München und dem Akkordeonorchester „Maisacher Würfel“ umrahmt.

Ein kleiner Höhepunkt im Gottesdienst war die Segnung der Hainbuche, die als Erinnerung an diese Tage und als Zeichen des Friedens am kommenden Tag am Ehrenmal der Luftwaffe gepflanzt werden sollte.

Nach einer zünftigen Stärkung aus der Gulaschkanone begann dann der kulturelle Teil des Abends:

Die GKS lud zur Soirée im Kunsthaus Fürstenfeldbruck. Die Leiterin des KUNSTHAUSES, Frau Dr. Barbara Kink, hatte der GKS hierfür dankenswerterweise die Räumlichkeiten des KUNSTHAUSES mit der aktuellen Ausstellung: Olympia 1972 als großartigen Rahmen zur Verfügung gestellt.

Oberstleutnant Mellentin führte durch den bunten Abend und lud die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich ein, die Sonderausstellung „50 Jahre Olympia in München“ mit original Exponaten zu besuchen. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch das Akkordeonorchester „Maisacher Würfel“. Ein absolut gelungener Abend zum Ausklang des Tages.

Am nächsten Morgen traf man sich am Kasernentor in Fürstenfeldbruck, um gemeinsam im Bus zur olympischen Regattastrecke in Oberschleißheim zu fahren. Von dort startete der Friedensmarsch, mit dem 50 Jahre nach Beendigung der XX. Olympischen Spiele in München die 50 Marschierenden den unermüdlichen Einsatz auf allen Ebenen für Frieden zwischen den Staaten, Ländern, Völkern und Menschen anmahnten.

Der 50. Jahrestag des Endes der XX. Olympischen Siele war dabei nicht von Ungefähr gewählt, denn am 5. September 1972 hatten palästinensische Terroristen Mitglieder der israelischen Olympia-Mannschaft als Geiseln genommen. Die Befreiungsaktion auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck scheiterte. Am Ende waren elf Israelis, ein bayerischer Polizist und fünf Terroristen tot. Das als fröhliches Friedensfest der Völker der Welt gedachte Sportgroßereignis endete in einer Tragödie. Aber gerade diese Tragödie mahnt uns bis heute, immer wieder für den Frieden einzutreten.

In diesem Sinne marschierten die Teilnehmenden die 15 km bis zur Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Dachau. Einem der Orte, in denen allen, die sie betreten mit Wucht deutlich gemacht wird, wohin Menschenverachtung und die Sucht, sich über andere zu erheben und sich selbst zu überhöhen, führt und der uns auch 72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs immer wieder eindringlich mahnt, uns unverdrossen und mit aller uns zur Verfügung stehenden Kraft, Ausdauer und Kreativität für den Frieden einzusetzen.

Im Saal des Karmelitinnen-Klosters an der Gedenkstätte Dachau empfingen uns die Schwestern herzlich und bei einer Leberkäs-Semmel und einem Getränk konnten sich alle vom Marsch erholen. Daran schloss sich ein Impuls in der Kapelle des Klosters an, geleitet durch den ausgebildeten Gottesdienstleiter und Vorstandskollegen OStFw a.D. Reinhard Kießner. Dann ging es unter der Führung von Oberstleutnant Dr. Würmseher auf zur Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau – für alle ein sehr emotional bewegender Besuch.

Aber der Tag war noch nicht zu Ende.

Zurück an der Kaserne in Fürstenfeldbruck versammelten wir uns am Luftwaffenehrenmal um gemeinsam das im Friedensgottesdienst am Vortag gesegnete Hainbuchen-Bäumchen in Erinnerung an diesen Tag und als Friedensmahnung zu pflanzen. – Möge es wachsen und gedeihen und seine Aufgabe als Friedensmahner noch viele Generationen lang erfüllen!

Mit einem vom Pfarrgemeinderat des Militärpfarramts Fürstenfeldbruck organisierten Pfarrfest, das mit einem ökumenischen Gottesdienst begann, klangen die erfüllten Stunden, die ganz im Zeichen des Betens, Redens und Marschierens für den Frieden gestanden haben, aus.

Schön war es! Ein herzliches Dankeschön allen, die sich in der Organisation und Durchführung eingebracht haben. Und es sei klar gesagt: Beim Weggehen hatte mehr als eine Person den Gedanken, dass man das ruhig im nächsten Jahr wieder angehen könnte!

Bilder: Baum

 

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Herzliche Einladung zum Friedenstag


Aus Anlass und in Erinnerung des Endes der 20. Olympischen Spiele am 11. September 1972 in München organisiert die GKS am Sonntag, den 11. September 2022 einen Friedenstag.

Dieser beginnt bereits am späten Nachmittag des vorangehenden Tages mit zwei Veranstaltungen, zu denen wir alle Interessierten herzlich einladen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns am 10. September 2022 um 17.00 Uhr in St. Mariä Himmelfahrt im Kloster Fürstenfeld einen Friedensgottesdienst feiern.

Im Anschluss daran geht es kulturell weiter.
Wir laden Sie herzlich zur


Soireé im Kunsthaus Fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 7, 82256 Fürstenfeldbruck ein.

Für weniger Ortskundige: das KUNSTHAUS hat seinen Standort im Bereich des Klosters, neben dem Museum. Der große Parkplatz ist über die Fürstenfelder Straße zu erreichen. Geben Sie aber in Ihr Navigationssystem als Adresse "Zisterzienserweg" ein!

Die Leiterin des KUNSTHAUSES, Frau Dr. Barbara Kink, hat uns dafür die Räumlichkeiten des KUNSTHAUSES mit der aktuellen Ausstellung: Olypia 1972 als großartigen Rahmen zur Verfügung gestellt. Sie wird uns selbst in die Thematik einführen. Künstlerinnen und Künstler werden uns durch den Abend begleiten und mit uns aus unterschiedlichen Sichten das Thema Frieden und seine Verknüpfung mit Olympia 1972 beleuchten.

Getreu unserem Motto Begegnung, Besinnung und Bildung wird Sie der Leiter unseres Sachausschusses Sicherheit und Frieden, Oberstleutnant Rufin Mellentin, auf den kommenden Tag vorbereiten. Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie den gemeinsamen Abend! Wir freuen uns auf Sie!

 

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GKS
Seminar 3. Lebensphase
der Gemeinschaft Katholischer Soldaten
in Erfurt 22.08.bis 26.08.2022

Seminar Dritte Lebensphase / 2022

Begegnung ist wichtiger Bestandteil der Philosophie der „Gemeinschaft Katholischer Soldaten“. Das Seminar in Erfurt hat diesem Leitgedanken der GKS Rechnung getragen. Es wurde zusätzlich zu den Routineseminaren im Frühjahr und Herbst durchgeführt, um den Teilnehmenden der letzten beiden Jahre, deren Seminare coronabedingt abgesagt werden mussten, einen Ersatztermin bieten zu können. Neben den aktiven Soldaten konnten deshalb auch bereits Soldaten im Ruhestand an dem Seminar teilnehmen.

Zum ersten Mal wurde das Seminar in Erfurt durchgeführt. Das Veranstaltungshaus St. Ursula bot mit seiner exponierten Lage in der Innenstadt hervorragende Rahmenbedingungen. Gleich am ersten Abend konnten sich die Teilnehmer bei einer Nachwächterführung durch die Innenstadt ein Bild von dem großartigen Stadtbild und dem gut erhaltenen historischen Flächendenkmal machen.

Inhaltlich wurde das Seminar federführend durch Herrn Franz Kapsner begleitet. Seine Ausführungen zu Finanzfragen, aber auch zu mentaler und physischer Gesunderhaltung, zu Möglichkeiten und Chancen mentaler Fitness und zum gelingenden Zusammenspiel von Körper und Geist, bilden eine Hauptsäule des Seminares.

Neben diesen Themenbereichen sind auch wichtige Fach- und Sachthemen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt. Besonders Interesse gilt der Versorgung im Ruhestand. Für diesen Themenbereich konnte Herr Jens Scheer vom Sozialdienst der Bundeswehr Erfurt mit seinem Team gewonnen werden. Die hochinformativen Vorträge trugen in einem erheblichen Maße zum Erfolg des Seminares bei. Für ärztliche Themen insbesondere für gesundes Altern stand Herr OFA Dr. Florian Heidrich vom Sanitätsversorgungszentrum Erfurt zur Verfügung. Seine bereichernde Vortragstechnik hat dieses kritische Thema zu einem Highlight des Seminares gemacht.

Vollmachten, Patientenverfügung, sowie Erben und Vererben dürfen als Themenbereiche bei diesen Seminaren nicht fehlen. Frau Claudia Gerlitz vom Verein für persönliche Hilfen und Betreuungen in Erfurt e. V. hat den Teilnehmern durch ihr fundiertes Wissen auf diesem Gebiet sehr viele Fragen beantworten können.

Für spirituelle Impulse hat Reinhard Kießner täglich eine Morgenandacht in der Hauskapelle angeboten.

Am Donnerstag konnte der geistliche Beauftragte für die Bundesebene, Herr Leitender Militärdekan Bernd Schaller beim Seminar begrüßt werden. Seine spirituelle Einheit sowie die anschießende Eucharistiefeier waren eine gelungene Abrundung des Seminares.

Gerüstet um eine hohe Qualität in der dritten Lebensphase erreichen zu können, wurden die Teilnehmer am 26.08.2022 durch das Team der Seminarleitung verabschiedet.

Reinhard Kießner    Erfurt 26.08.2022

 

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GKS Kreis Unna-Ahlen auf dem Tag der Reservisten 2022 in Lippstadt

GKS Bereich West, GKS-Kreis Unna-Ahlen

Am Samstag, dem 23.7.2022 fand in Lippstadt der Tag des Reservisten 2022 statt; sechzig plus zwei Corona-Jahre nach der Gründung der Reservistenkameradschaft Lippstadt.

Auf Einladung hatte erstmals der GKS-Kreis Unna-Ahlen unter Leitung von Michael Schönlau einen Infostand; als Nachbarn hatten wir den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge und den Bund der Einsatzreservisten der Bundeswehr - schon damit ergaben sich viele Gespräche.

In Anwesenheit des Bürgermeisters und des Landrates hielt der Standortpfarrer i.R. Karl-Heinz Peter den Feldgottesdienst. Die Kollekte ging an den Volksbund er deutschen Kriegsgräberfürsorge.

Am Stand gab es reges Interesse und eine Vielzahl von Infomaterialien konnten ausgegeben werden.

Guenter Neuroth
Hauptmann a.D.

 

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GKSThemenwochenende des GKS-Kreises Freyung im Kloster Kostenz

Bereich Süd/GKS-Kreis Freyung


Endlich war es wieder soweit! – Nach einer langen Coronapause, in der vieles ausfallen musste, fand wieder ein Themenwochenende des GKS Kreises Freyung statt.

Sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder, die die Erwachsenen in ihrer Anzahl in den Schatten stellten, zeigten rege Begeisterung beim Wiedersehen.

Das Themenwochenende fand vom 27. Mai bis zum 29. Mai 2022 im Kloster Kostenz statt, welches uns mit der herrlichen Lage und einer Vielfalt an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten verwöhnte. Eine schöne geographische Lage, ein riesiger Spielplatz für die Kinder, auf dem noch größeren Gelände des Anwesens und zu guter Letzt das Hallenbad und der Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen. Ich denke ich kann guten Gewissens behaupten, dass jeder seine Freizeit in vollen Zügen genießen konnte.

Wegen des hochkomplexen und schwierigen Themas „Ukraine“, fand bereits am Freitagabend eine Einstimmung in den Vortrag statt. Hier erhielten alle eine Fülle an Hintergrundinformationen auch dazu, was von 1990 bis 2020 geschah. Dies ermöglichte im Vortrag am Samstag voll durchzustarten und Zusammenhänge zu erkennen.

Das gemütliche Beisammensitzen im Bierstüberl rundete den Tag optimal ab.

Am Samstagvormittag stand der Referent Peter Bauch und sein Vortrag zur aktuellen Situation in der Ukraine und mögliche weitere Entwicklungen an. Mit großer Sachlichkeit, aber auch die eigene Meinung klar einbringend, stellte uns der Referent eindringlich die Lage vor Augen. Niemand im Raum konnte sich der Schilderung entziehen, allen wurde der Ernst der Lage deutlich und es lief der ein oder andere Schauer über den Rücken der Zuhörer.


Für die Kinder wurde derweil eine Kinderbetreuung arrangiert, in der fleißig gebastelt und gemalt wurde. Auf Wunsch der Kinder ging es im Anschluss noch auf den hauseigenen Spielplatz. Am Nachmittag wurde die Freizeit von vielen genutzt, um Schwimmbad und Sauna aufzusuchen.

Auch dieser Tag endete für viele der Teilnehmer im Bierstüberl – wo die rege Diskussion über die aktuelle politische und militärische Lage bei Bier, Wein, Chips und Kartenspiel fortgesetzt wurde.

Das Themenwochenende neigte sich am Sonntag leider bereits dem Ende zu. Der Diakon aus Windberg, Willi Poiger, gestaltete einen schönen Wortgottesdienst. Zwischen Gottesdienst und Mittagessen war das Schwimmbad besonders bei den Kindern nochmals ein beliebtes Anlaufziel. Das Mittagessen wurde wie üblich von allen in einer friedlich-freundlich und heiteren Stimmung genossen – besonders der Nachtisch, ein Bananensplit. Nach und nach mussten sich die Teilnehmer leider Lebewohl sagen. Ein Abschied mit Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

 

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newsAus der GKS
Feldgottesdienst auf dem Ummendorfer Kreuzberg

GKS-Kreis Ummendorf, Bereich Süd

Am Donnerstag den 30.06.2020 feierte die „Gemeinschaft Katholischer Soldaten Ummendorf (GKS)“ in Verbindung mit Herrn Oberstabsfeldwebel Achim Seepold als Leiter der Wortgottesfeier allen Widrigkeiten zum Trotz einen ökumenischen Feldgottesdienst zum Thema „Glaube“ auf dem Ummendorfer Kreuzberg durch. Eingeladen waren hierzu auch die örtlichen Kirchengemeinden.

Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter des InstZ 12 pilgerten bei sonnigem Wetter von der Kaserne aus, durch die Gemeinde, auf den 2 km entfernten Kreuzberg. Die feierliche und musikalische Begleitung des Gottesdienstes wurde durch Beschäftigte des InstZ 12 gestaltet.

Auch in die Fürbitten wurden die Mitglieder des InstZ 12 Ummendorf miteingebunden.

Der Feldgottesdienst fand viel zu Spruch unter den Kameraden, zivilen Angestellten und Gemeindemitgliedern.

Im Anschluss versammelten sich die Kameraden und zivilen Mitarbeiter zu einer kleinen Stärkung in der UHG ein.

Wir hoffen noch dieses Jahr einen weiteren Feldgottesdienst durchführen zu können.

Stabsunteroffizier Michael Franz Seitz
Kreisvorsitzender Ummendorf
 

 

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Erstes Treffen mit Vertreter DBwV Landesvorstand West

 

Im Rahmen einer gemeinsamen Bezirkspersonalratssitzung beim Kdo Lw kam es zu einem ersten offiziellen Gespräch zwischen dem Bundesvorsitzenden der GKS und dem stv. Landesvorsitzenden des DBwV West, StFw Volker Keil, in Berlin.

In dem Gespräch betonten beide eine gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen für die Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten in der Bundeswehr. Als größter und einzig anerkannter Verband in der Bundeswehr vertritt der DBwV die Interessen der Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Beschäftigten in sehr vielen Bereichen. Im Bereich der Seelsorge kann hier die GKS eine wichtige Lücke schließen, im Einsatz wie auch im täglichen Friedensbetrieb in den Heimatstandorten. Dabei sind Halt und Haltung ebenso wichtige Aspekte wie Zeiten der Besinnung, Begegnung und Bildung. Und gerade hier können sich beide Organisationen wunderbar ergänzen zum Wohle aller in den Streitkräften. Beide Seiten freuen sich daher auf eine sehr gute Zusammenarbeit in der Zukunft.
 

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newsAus der GKS
Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes 2022

GKS Bundesebene

Nach zwei Jahren der Corona geschuldeten Zwangspause fand erstmals wieder eine Soldatenwallfahrt der Katholischen Militärseelsorge nach Lourdes statt. Das Motto der diesjährigen Wallfahrt lautete „Meinen Frieden gebe ich Euch“ (Joh 14,27).

Als Vertreter der GKS hatte ich als Bundesvorsitzender die Ehre, im Geleit unseres katholischen Militärbischofs Franz-Josef Overbeck und des Militärgeneralvikars mitreisen zu dürfen. Ein großartiges Erlebnis für mich, der bislang noch nicht in Lourdes war, und alle anderen. So viele schöne Begegnungen, Gespräche und Eindrücke in wenigen Tagen hat man sehr selten. Dafür Danke ich ausdrücklich allen Verantwortlichen des KMBA sehr herzlich. In Begleitung unseres Geistlichen Beirates auf Bundesebene, des Leitenden Militärdekan Bernd F. Schaller und des Leitenden Militärdekan Msgr. Rainer Schnettker aus Köln flogen wir mit einer Sondermaschine der Carpatair von Berlin nach Tarbes (Lourdes).

Besonders die Atmosphäre vor Ort machte einem als Angehörigem des Militärs klar, wie wichtig Besinnung und Begegnung gerade in diesen Tagen sind. Gute Gespräche mit Vertretern der hochkarätigen Reisegruppe sowie den pilgernden Bundeswehrangehörigen vor Ort, aber auch internationale Treffen bis spät in die Nacht bleiben in sehr guter Erinnerung. Wenngleich die Organisation der Begegnungen in der Basilika Pius X. sowie die faszinierende Lichterprozession durch die Gastnation Frankreich ein wenig der Optimierung bedarf, sind diese Eindrücke unvergesslich. Zugleich konnten erste Gespräche mit Vertretern von AMI (Apostolat Militaire International) und unseren Freunden der AKS vor Ort geführt werden in Vorbereitung auf kommende Treffen und gemeinsame Veranstaltungen. Gekrönt wurde diese Reise durch die formelle Beförderung unseres Geistlichen Beirates auf Bundesebene vom Militärdekan zum Leitenden Militärdekan. Hierzu möchte ich Bernd Schaller im Namen der GKS nochmals recht herzlich gratulieren und ihm alles Gute im neuen „Dienstgrad“ wünschen!

Zwei ganz besondere Erlebnisse waren die gemeinsame Begehung des Kreuzweges in Lourdes mit dem Militärbischof sowie die Fußwallfahrt von Lourdes nach Bartrès mit den drei Haltstationen. Der rund 5 km lange Pilgerweg „Bernadette“ sollte uns einen kleinen Einblick in das kurze Leben von Bernadette Soubirous geben, das sie vor den Marien-Erscheinungen bei ihrer Amme Marie Lagües in Bartrès verbracht hat. Der alte Schafstall, in dem sie die Schafe gehütet hatte, wirkt unverändert und vermittelt einen guten Eindruck der Zeit von 1856, ganz so als käme Bernadette gleich mit den Schafen zum Stall zurück. Wie überraschend dann, als uns unser Militärgeneralvikar mit zwei Soldaten in einem urigen Gasthof mit kühlen Getränken erwartete, die diese uns auch selber serviert haben. Dieser Gasthof „Bar au bon Accueil“ (zu Deutsch „Willkommensbar“), der vormals von einem Deutsch-Französischen Ehepaar betrieben wurde, stellte das absolute Highlight dieser Reise dar.

Zum Abschluss krönte ein fantastisches Konzert des Heeresmusikkorps Hannover mit neuen und alten Hits den Aufenthalt in Lourdes. Mit langanhaltendem Beifall wurden die Musiker für ihre musikalische Leistung und Gesang gefeiert. Dieser Abend endete erst spät in der Nacht im Deutschen Treffpunkt „Café Royal“ in Lourdes.

Es bleibt nun zu hoffen, dass für die Pilgerreise 2023 nach Lourdes wieder deutlich mehr Soldatinnen und Soldaten dem Aufruf der Katholischen Militärseelsorge Folge leisten. Es ist eine Herzensangelegenheit dort vor Ort dabei sein zu können und zu dürfen. Wir freuen uns auf Lourdes 2023.
 

 

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newsAus der GKS
Herzlich Willkommen zur Bereichskonferenz Süd vom 6. bis 8. Mai 2022 in Steingaden

Erweiterter Bereichsvorstand Süd

Bereich Süd

Zu Beginn der Bereichskonferenz traf man sich im Kaminzimmer des Karl-Eberth-Haus. Die Eröffnung erfolgte durch den Bereichsvorsitzenden Oberleutnant Marcel Rost, der alle Anwesenden herzlich begrüßte.

Ein besonderer Gruß galt Stabsunteroffizier Franz-Michael Seitz, der als frischgewählter Vorsitzender für den Kreis Ummendorf mit seiner Familie an diesem Wochenende erstmalig teilnahm. Der Bereichsvorsitzende überreichte ein kleines Willkommensgeschenk und wünschte ihm für seine Arbeit als Kreisvorsitzender Freude und gutes Gelingen. Im Anschluss daran, zog sich der Bereichsvorstand zurück und ging zum ersten Punkt der Tagesordnung über.

Franz-Michael Seitz (l), Marcel Rost (r)

Neben dem Austausch, was in den letzten Wochen und Monaten in den einzelnen Kreisen aus dem Süden sowie auf der Bundesebene geschah, stand auch die Planung von neuen und spannenden Projekten auf der Agenda für das Wochenende. Mit dabei waren die Bundesgeschäftsführerin Regina Bomke, der Geistliche Beirat des Bereiches Süd Militärdekan Alexander Prosche, sowie der Vorsitzende des Sachausschuss Sicherheit und Frieden auf Bundesebene Herr Oberstleutnant Rufin Mellentin.

Bereichskonferenz Süd

Am Samstag nach dem Frühstück startete der Tag mit dem Morgenlob, welches Militärdekan Alexander Prosche unter das Motto „Jeder Tag beginnt mit einem neuen Weg“ stellte.

Vortrag Prävention und Datenschutz

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand Prävention und Datenschutz auf dem Programm. Da es sich hierbei um aktuelle und wichtige Themen handelt, wurden diese durch die Bundesgeschäftsführerin Regina Bomke eingehend erörtert. Hierbei wurde nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern auch angeregt diskutiert. Am Ende ihres Vortrags erklang aus der Musikbox die unvergleichliche Hildegard Knef mit ihrem Schlager „Für mich soll´s rote Rosen regnen…“. Zwar kamen die roten Rosen nicht vom Himmel geregnet, aber dafür in Form eines großen Blumenstraußes, den Oberleutnant Marcel Rost der Bundesgeschäftsführerin als herzliches Dankeschön und für die fortwährende gute Zusammenarbeit überreichte.

Vortrag Prävention und Datenschutz

Ebenfalls an diesem Wochenende fand auch die GKS Bereichskonferenz West statt. Per Liveschaltung durch Zoom konnten gegenseitige Grußworte ausgetauscht und ein gemeinsamer Einblick in die Verbandsarbeit der jeweiligen Bereiche gewährt werden.

Spieleeinlage für Jung und Alt

Am Nachmittag bestand dann die Möglichkeit, nach einer unterhaltsamen Spieleeinlage gemeinsam für Jung und Alt, an einer Wanderung teilzunehmen. Sie führte unter anderem zur Pfarrkirche von Steingaden; besser bekannt unter dem Namen „Welfenmünster“.

Pfarrkirche Steingaden

Hierbei handelte es sich um die ehemalige Klosterkirche, des im Jahre 1147 gegründeten Prämonstratenser Klosters Steingaden. Im Jahre 1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisierung zerstört. Nur das Welfenmünster blieb übrig und wurde fortan zur Pfarrkirche.

Bevor am Abend der leibliche Hunger gestillt wurde, zelebrierte der Geistliche Beirat eine kurzweilige sowie mitnehmende Messe, damit auch die geistige und seelische Nahrung nicht zu kurz kam.

Alexander Prosche (m)

Am letzten Tag wurde durch Zoom aus der Bereichskonferenz Süd direkt zum GKS-Kreis Ingolstadt geschaltet, der parallel sein Themenwochenende in Pfronten durchführte. Mit dem Thema "Russische Politik nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1990-2014. Krieg in Europa! Putin macht ernst." Ein sehr bewegendes und spannendes Thema, dass uns alle täglich in den Medien begleitet und die entstehenden Auswirkungen direkt treffen lassen.

Spenden für Soldatenfamilien

Darauf folgten die Berichte von den Diözesanräten sowie aus den Kreisen, die wieder gezeigt haben wie viel Engagement und Begeisterung jeder Einzelne im Ehrenamt einbringt.

Laufen und Wandern für die Gesundheit im Bereich

Mit Konferenzende leitete der Bereichsvorstand den Startschuss für das Spenden für Soldatenfamilien im Verbund mit der Katholischen Militärseelsorge und dem Laufen sowie Wandern für die Gesundheit im Bereich Süd ein.

In der abschließenden Feedbackrunde äußerten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie sich durchgehend mitgenommen und wertgeschätzt gefühlt haben.

Der herzliche Dank des Vorsitzenden zum Ende der Bereichskonferenz ging an alle sowie die Kreise für eine absolut tolle gelebte Gemeinschaft, die es fortzusetzen gilt.



 

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newsAus der GKS
Endlich wieder – ein Themenwochenende des GKS-Kreises Unna-Ahlen

Bereich West, Kreis Unna-Ahlen

Vom 20.-22.5.2022 fand das jährliche Themenwochenende des GKS Kreises Unna-Ahlen in Meschede-Eversberg statt.
Die Tagungsstätte gehört der Diakonie und wurde von allen Teilnehmern als sehr gut geeignet und als kooperativer Gastgeber empfunden.
Der Einladung folgten 20 Mitglieder einschließlich drei Kindern/Jugendlichen. Die Betreuung wurde durch Daniel Hecht gewährleistet.
Am Freitagabend gab es eine Einstimmung durch den Kreisvorsitzenden mit Vorstellung der Teilnehmer. Neu in der Runde war der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Lippstadt, Obergefreiter der Reserve Peter Buscher.
Es fand eine Vorabsprache statt, am Tag der Reservisten am 23.7. in Lippstadt die GKS mit einem Infostand zu präsentieren.
Am Samstagmorgen gab es einen Morgenimpuls. Dann trug Hauptmann a.D. Guenter Neuroth seine Erfahrungen aus acht Auslandseinsätzen und aus seiner Ausbildertätigkeit auf vier Kontinenten vor.
Darauf aufbauend, schilderte der Militärgeistliche für Unna-Aalen Pallottinerpater Roman Fries seine Aufgabe als neuer Militärseelsorger für diese Standorte und reflektierte seinen Einsatz in Afghanistan.
Der Nachmittag stand unter dem Thema: GKS-Eine Familienangelegenheit und führte zu einem Heimatmuseum in Elversberg, wo anschaulich die Geschichte dieses Ortes reflektiert wurde.
Der Abend klang bei einem Grillen aus.
Am Sonntagmorgen gab es eine Abschlussrunde, in der der Kreisvorsitzende die Notwendigkeit seiner Nachfolgeregelung ankündigte und einen Sonntagsgottesdienst.
Nach dem Mittagessen fuhren alle Teilnehmer, versehen mit Gottes Segen, zufrieden und gestärkt in ihre Wohnorte zurück.

Günter Neuroth
 

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Aus der GKS
Es ist wieder Krieg in Europa!

Bereich Süd, Kreis Ingolstadt

Die Gemeinschaft katholische Soldaten (GKS), Kreis Ingolstadt, widmete ihr Themenwochenende vom 06.-08. Mai 2022 dem aktuellen Krieg mitten in Europa. Der Einladung des Kreisvorsitzenden, Oberstleutnant Hermann Hofer, folgten rund 30 Teilnehmende aus Roth, Manching und Ingolstadt, München und Neuburg ins Kolpinghaus Zauberberg nach Pfronten-Rehbichl. Militärpfarrer Dr. Petro Stanko vom Katholischen Militärpfarramt Ingolstadt begleitete die Gruppe an diesem Wochenende.

Als Referent für dieses komplexe Thema wurde in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung der Politikwissenschaftler, Berater und Dozent Peter Bauch M. A. gewonnen werden.

Noch am Abend der Anreise wurde der Gruppe durch einen Einführungsvortrag ein Abriss über die russische Politik von 1990-2014 gegeben. Der Referent legte die Meilensteine nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, dem Zerfall der UdSSR und letztendlich den Aufstieg des jetzigen Präsidenten Russlands dar.

Hierbei wurden einige Ereignisse wieder in Erinnerung gerufen, aber auch etliche interessante und heute relevante Details der russischen Politik und der Beziehungen zu Europa und speziell zu Deutschland dargestellt, die Herr Bauch als Politikberater zum Teil im Bundestag und bei anderen Gelegenheiten selbst mit erlebte.

Der erste Vortragsteil war essenziell wichtig und diente als Abholpunkt, um in das Kernthema des Themenwochenendes – Krieg in Europa! Putin macht ernst – am Samstagvormittag einsteigen zu können.
Der Dozent erklärte ausführlich die deutsche Wirtschaftspolitik, auch zum Teil persönliche sehr enge Verbindungen deutscher Politiker mit Russland oder direkt mit Putin. Während der russische Präsident zunehmend öffentlich und wenig zurückhalten seine russischen Ziele erklärte, sein Politikstil sich zunehmend veränderte, sowie an seinem Machtanspruch keinen Zweifel aufkommen ließ, wurde selbst nach der Annexion der Krim und der Besetzung der Ostukraine die Abhängigkeit von russischer Energie insbesondere seitens Deutschlands noch erhöht.

Mit dem brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 hat der russische Präsident letztendlich das ausgeführt, was er immer wieder angekündigt hatte, aber viele nicht richtig deuten oder ihm nicht zutrauten.

„Russland hat das Regelwerk weg gelegt“, erklärte Herr Bauch. Auch die Rolle der Vereinten Nationen sei durch die unberechenbare Vetomacht Russland nun geschwächt. Am Ende bliebe wohl für viele Jahre nur eine neue Politik der Eindämmung und Abgrenzung zu Russland. Der Referent erklärte zum Schluss, dass die euro-amerikanische Politik sowie die wirtschaftliche und militärische Partnerschaft unverzichtbar und sogar von existentieller Bedeutung sei.

In einem dritten Vortragsteil am Samstagabend stellte Militärpfarrer Dr. Stanko die Rolle der Kirche in der Ukraine und Russland dar. Als griechisch-katholischer Ukrainer konnte er den Teilnehmenden die Zusammenhänge beziehungsweise die Spannungen in der Orthodoxie genau erklären. Da das Moskauer Patriarchat das eigentlich ursprüngliche, Kiewer Patriachart nicht anerkennt, ist die Haltung von Kyrill zum Ukraine Krieg zu erklären. Der russische Präsident erhält dadurch quasi Rückendeckung von seiner Kirche.

Zum Abschluss des Themenwochenendes feierte Militärpfarrer Stanko am Sonntag die Heilige Messe in der Hauskapelle. Er nahm den Muttertag zum Anlass, die unverzichtbare Rolle der Mütter hervorzuheben und diesen im Namen aller Danke zu sagen.

Eine erlebnisreiches und selten thematisch so aktuelles Wochenende ging nach dem gemeinsamen Mittagessen für die Soldatinnen und Soldaten und deren Familien zu Ende. Die GKS Kreis Ingolstadt wird ihr zweites Wochenende vom 09.-11.12.2022 in Teisendorf, Chiemgau durchführen.

Text und Bild: Hermann Hofer
 

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Nachlese zum Katholikentag

 
 
 

Wir waren dabei:
Mit einem Stand

Von Donnerstag früh bis Samstagabend war unser GKS-Stand auf der Kirchenmeile geöffnet.

Es war eine tolle Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Mit Menschen, die sich informieren wollten, über die Bundeswehr, über die besondere Situation, die der russ. Angriffskrieg gegen die Ukraine für Europa, für Deutschland gebracht hat. Wir sprachen über den großen Wunsch nach Frieden, diskutierten die Frage des Waffenexports in die Ukraine, gingen gemeinsam der Frage nach, was ethisch in einer solchen Lage geboten sei.

Manche der Menschen, die den Weg zu uns an den Stand fanden, waren bekannter: Wir trafen unseren Bundeskanzler, den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, die Bundestagsabgeordneten Frau Göring-Eckardt und Frau Pau. Manchen „alten Bekannten“ durften wir begrüßen, wie unseren Militärbischof. Aber auch neue Bekanntschaften schließen. Viele trugen sich in unser Gästebuch ein. Aber das wichtigste war: Mit fast allen hatten wir gute Gespräche und oft wurde auch herzlich gelacht.

Alle aber konnten wir mit unserem Infomaterial und wenn gewollt auch mit einer Tüte Gummibärchen ausstatten.

2022 KT Stand 1 Kathrin Goering Eckert am Standvlnr: HFw Haberlag, OTL Dr. Lorek, Vizepräsidentin des Dt. Bundestages Katrin Göring-Eckardt, Lt Cieslar, Lt Kaup

 

Bild KatholikentagITSBw BG Rainer Simon im Gespräch mit OTL Mellentin

 

Bild KatholikentagIntensive Gesprächsrunden am Stand

 

Bild KatholikentagGefragte Interviewpartnerin

 

Bild KatholikentagVerteidigungsministerin a.D. Annegret Kramp-Karrenbauer beim Eintrag ins Gästebuch

 

Bild KatholikentagStellv. Bundesvorsitzende HFw Juliana Haberlag im Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz

 

Bild KatholikentagMinisterpräsident Kretschmann beim Eintrag ins Gästebuch

 

 

Mit unserem Werkstattgespräch

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Unter der kundigen Moderation unseres Geistlichen Beirats, Leitenden Militärdekan Bernd F. Schaller, standen Oberstleutnant Martin Rose und Oberstleutnant Stephan Konz im vollbesetzen Saal den mehr als 100 Besucherinnen und Besuchern unseres Werkstattgesprächs Rede und Antwort. Den Wehrdienst – als es ihn noch gab - verweigern oder gerade aus einer christlichen Verantwortung heraus auch die Möglichkeit in Kauf, nehmen töten zu müssen oder getötet zu werden? Was bedeutet das 5. Gebot mit Blick auf die aktuelle Situation in der Ukraine? Was ist jetzt, ganz aktuell unsere Aufgabe als Christen? Wie kann Frieden wieder werden? Wie können Soldatinnen und Soldaten das, was ihre Aufgabe ist, mit ihrem Gewissen vereinbaren? Dies waren einige der Fragen, denen wir gemeinsam in dieser Veranstaltung nachgingen. Wie im Fluge vergingen die 90 Minuten. Im Treppenhaus und auf den Fluren wurde noch eine ganze Weile weiterdiskutiert.

Bild KatholikentagWerkstattgespräch – letzte Absprachen der Podiumsteilnehmer am Stand

Bild KatholikentagWerkstattgespräch Karte

Bild KatholikentagWerkstattgespräch von links nach rechts: OTL Konz, LMD Schaller, OTL Rose

Bild: KMBA/Bierdel

Im Raum war aber noch nicht Schluss für die Podiumsteilnehmer, denn das ZDF hatte die Veranstaltung begleitet und bat nun zum Interview.

So wurden wir Teil der Berichterstattung über den Katholikentag, nachseh- und -hörbar hier:

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/bericht-vom-katholikentag-100.html

Bild KatholikentagZDF Interviews

 

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Katholikentags-Splitter

 
 

Auf der Kirchenmeile gibt es viel zu sehen – die bunte Vielfalt der katholischen Kirche zeigt sich hier: Diözesen, Organisationen, kleine und Größere Verbände, Initiativen, Organisationen – und mitten drin der Stand der GKS.

Unseren Stand haben wir unter das Motto: Gemeinsam unterwegs für den Frieden gestellt.

„Was macht eigentlich ein Soldat so den ganzen Tag?“, „Geht das Wirklich, dass man als Soldat Christ sein kann?“, „Was denkt Ihr zum Ukrainekrieg?“, am Stehtisch vor dem Zelt und dem Tresen im Zelt wird geredet und diskutiert. Die Frage, was in der aktuellen Situation richtig ist, ob Frieden mit Waffen bewahrt werden kann oder erst gefährdet wird beschäftigt die Menschen und ist durch den Krieg in der Ukraine für viele sehr konkret und nah geworden, keine theoretische Frage mehr, sondern eine Frage, die existentiell ist, die mit dem eigenen Leben zu tun hat.

Und immer wieder gibt es auch die Gelegenheit mit einem Politiker, einer Politikerin und hochrangigen Militärs ins Gespräch zu kommen und uns und unsere Arbeit kurz vorzustellen.

Unsere Stellv. Bundesvorsitzende, Hauptfeldwebel Juliana Haberlag, hatte sogar die Chance, Bundeskanzler Olaf Scholz unseren Flyer: „Verantwortung übernehmen – Frieden ermöglichen. Ethische Orientierung zum Einsatz von Streitkräften“ zu überreichen.

newsBild: KAS

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - Impressionen vom GKS-Stand:

 

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Werkstattgespräch

 

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Am Freitag von 16.30 – 18.00 Uhr durften wir in der Stuttgarter Liederhalle über 100 Personen zu unserem Werkstattgespräch: Das 5. Gebot halten – wenn andere deshalb getötet werden? begrüßen.

Unter der Leitung unseres Geistlichen Beirats auf Bundesebene, Militärdekan Bernd F. Schaller (Mitte), diskutierten Oberstleutnant Martin Rose (rechts) und Oberstleutnant Stephan Konz (links) mit unseren Gästen. Sehr persönliche Erfahrungen, der Umgang mit der eigenen Gewissensentscheidung, die Frage nach dem „richtigen“, dem erfolgsversprechenden Weg zum Frieden ganz generell, aber auch Angesichts des Krieges in der Ukraine kamen zu Sprache.

Was ist richtig? Wie muss ich mich als Christin, als Christ verhalten? Was entspricht dem Willen Gottes? – Deutlich spürbar war, wie sehr diese Frage die Menschen beschäftigt, auch und gerade angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine.

Und sogar das ZDF hatte sich angemeldet, filmte und führte nach der Veranstaltung noch Interviews.

Ab Sonntag wird der Bericht in der Mediathek zu sehen sein.

 
 

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Neues aus der GKS –
Kreis Unna-Ahlen

GKS Bereich West, Kreis Unna-Ahlen

Vom 19.-22.5.2022 fand das jährliche Themenwochenende des GKS Kreises Unna-Ahlen in Meschede-Eversberg statt.

Die Tagungsstätte gehört der Diakonie und wurde von allen Teilnehmern als sehr gut geeignet und als kooperativer Gastgeber empfunden.

Der Einladung folgten 20 Mitglieder einschließlich drei Kindern/Jugendlichen.

Die Betreuung wurde durch Daniel Hecht gewährleistet.

Am Freitagabend gab es eine Einstimmung durch den Kreisvorsitzenden mit Vorstellung der Teilnehmer. Neu in der Runde war der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Lippstadt Obergefreiter der Reserve Peter Buscher.

Es fand eine Vorabsprache statt, am Tag der Reservisten am 23.7. in Lippstadt die GKS mit einem Infostand zu präsentieren.

Am Samstagmorgen gab es einen Morgenimpuls. Dann trug Hauptmann a.D. Guenter Neuroth seine Erfahrungen aus acht Auslandseinsätzen und aus seiner Ausbildertätigkeit auf vier Kontinenten vor.
Darauf aufbauend, schilderte der Militärgeistliche für Unna-Aalen Pallottinerpater Roman Fries seine Aufgabe als neuer Militärseelsorger für diese Standorte und reflektierte seinen Einsatz in Afghanistan. Der Nachmittag stand unter dem Thema: GKS-Eine Familienangelegenheit und führte zu einem Heimatmuseum in Elversberg, wo anschaulich die Geschichte dieses Ortes reflektiert wurde.

Der Abend klang bei einem Grillen aus. Am Sonntagmorgen gab es eine Abschlussrunde, in der der Kreisvorsitzende die Notwendigkeit seiner Nachfolgeregelung ankündigte und einen Sonntagsgottesdienst.

Nach dem Mittagessen fuhren alle Teilnehmer, versehen mit Gottes Segen, zufrieden und gestärkt in ihre Wohnorte zurück.

Günter Neuroth
 

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Neues aus der GKS –
Ummendorf hat gewählt

Bereich Süd, Kreis Ummendorf

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Am 07.April 2022 wurde im GKS-Kreis Ummendorf ein neuer Vorsitzender gewählt. Nachdem 6 der 12 Mitglieder der Einladung zur Info-Veranstaltung mit Wahlen gefolgt waren, konnte in der UHG/OHG Ummendorf ein neuer Vorsitzender gewählt werden.

Nach der Begrüßung durch Hptm Zagawa wurde durch StFw a.D. Eickmann über die DHK I in heiligkreuztal und der bundeskonferenz in Wittenberg informiert.

Danach wurde StFw a.D. Eickmann zum Wahlleiter bestimmt.

Die Wahl wurde ordnungsgemäß durchgeführt und Protokolliert.

Es wurden zum Vorsitzenden SU Seitz und zu seinen Stellvertretern HFw Karzau und OSG Wieczorek gewählt.

Wir wünschen dem neuen Team
alles Gute und Gottes Segen für die kommenden Aufgaben.

Bild: StFw a.D. Eickmann
 

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Themenwochenende der GKS Fürstenfeldbruck 29.04. - 01.05.2022

Bereich Süd, Kreis Fürstenfeldbruck

Nach reiflicher Planung konnte wieder ein Themenwochenende durchgeführt werden. Die Teilnehmer trafen pünktlich am Freitagabend wohlbehalten in Steingaden ein. Das Karl-Ebert- Haus war vorbereitet so konnte nach einem wunderbaren Abendessen im Tagungsraum die Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Michael Lipp vorgenommen werden. Auch folgten einige Ablaufinformationen für die Teilnehmer und die Bekanntgabe des Themas „Traditionen in der Bundeswehr“, welches am Samstag durch den Referenten vorgetragen wurde.

Nachdem Burkhard Küttner am Samstagmorgen einen christlichen Morgenimpuls durchgeführt hatte, konnte das hochinteressante Thema durch den Referenten Prof. h.c. Dr. phil. Eberhard Birk begonnen werden.

Was sind Traditionen in der Bundeswehr? Was sind Traditionen?

Um Traditionen verstehen zu können, verdeutlichte Herr Dr. Birk den Rückblick auf die Militärgeschichte, die verschiedenen historischen deutschen Wehren. So viele verschiedene in deutschen Landen existierenden Streitkräfte ab dem deutschen Kaiserreich gab es in keinem anderen Land. Von den königlich militärischen Truppen, über das deutsche Heer, die deutschen Armeen über die deutsche Wehrmacht hin zur deutschen Bundeswehr, welche am 12.11.1955 eingeführt wurde.

Jedoch ist es schwierig den Begriff „Tradition“ zu definieren. Für viele in der Truppe ist es das Pflegen von Bräuchen und Sitten. Da Traditionen auch als Werteverständnis in den Streitkräften gedeutet werden kann, haben diese ihren Eingang im Grundgesetz gefunden. Es sind unser aller unverletzliche und unveräußerlichen Menschenrechte. Das Wissen um die Geschichte kann nun in der Truppe aus allen Epochen der Armeen heraus heute Traditionen aufbauen und leben. Der Bundeswehr Struktur und Einheit, Orientierung und Sicherheit, Stabilität und auch Gewissheit geben.
Festgehalten werden kann daher:

Tradition ist nicht Geschichte
und
Brauchtum ist nicht Tradition

Wie soll also die deutsche Bundeswehr heute zu Traditionen kommen? Es dienen unter anderem VORBILDER der Truppe als „Wegweiser“, die sinnstiftend wirken. Hierzu wurde durch das Verteidigungsministerium ein „Traditionserlass“ erarbeitet und herausgegeben sowie in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. Es ist ein hin und her, da die Einen an Vergangenem festhalten wollen, als bewahrendes Erbe (Benennung von Kasernen, ect.), die Anderen jedoch einen „Neuanfang“ mit einem Aufbau von Traditionen wünschen und dies verbunden mit den demokratischen Werten der Bundesrepublik Deutschland von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit.

Herr Dr. Birk veranschaulichte das Thema wunderbar und hätte sicherlich den Vortrag noch Stunden fortführen können, doch es läuteten schon die Mittagsglocken. Dankenswerter Weise blieb Herr Dr. Birk noch bis Sonntag, wodurch in Gesprächen und kleineren Gruppen weitere Informationen zu erhalten waren. Die Kinder waren auch zu diesem Zeitpunkt durch die Kinderbetreuerinnen gut versorgt und die Eltern konnten sich ganz dem Thema widmen.

Am späten Nachmittag durften wir Pater Patrick aus der Seelsorgeeinheit Cham-Weiden begrüßen, der mit und für uns die Sonntag-Vorabendmesse zelebriert hat.
Am Sonntag fand nach einem ausgedehnten Sonntagsfrühstück noch eine Feedback-Runde statt. Es waren ausschließlich positive Rückmeldungen zu verzeichnen und waren mit dem Thema, dem Referenten sowie auch der Organisation und der Kinderbetreuung voll des Lobes.

Danke allen Teilnehmern/innen, Mitwirkenden und Organisationen für ein wahrhaft gelungenes Themenwochenende des GKS-Kreises Fürstenfeldbruck.

Elisabeth Biebel und Werner Eickmann
 

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Vom 25.-29.05.2022 findet in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag statt.

Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten ist mit einem Stand auf der Kirchenmeile und mit einem Werkstattgespräch zum Thema: „Das 5. Gebot halten – auch wenn andere getötet werden?“ dabei.

Hier geben wir kleine Einblicke, über das Geschehen und natürlich können Sie uns auch auf Facebook und Instagram folgen.

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