newsRede des Bundesvorsitzenden
zum Weltfriedenstag
 

Sehr geehrter Herr Kardinal,
sehr geehrter Herr Leitender Militärdekan,
sehr geehrter Herr stellvertretender Generalinspekteur,
sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
sehr geehrte Damen und Herren,

zu Beginn meines kurzen Grußwortes darf ich Ihnen, Herr Leitenden Militärdekan Msgr. Schnettker dafür danken, dass Sie an der langjährigen guten Tradition, der Gemeinschaft Katholischer Soldaten die Möglichkeit zu geben, als Vertreter der Laien im Jurisdiktionsbereich des Katholischen Militärbi-schofs der Deutschen Bundeswehr einige Worte zu sprechen, auch in diesem Jahr festhalten. „Niemand kann sich alleine retten. Nach Covid-19 neu beginnen, um gemeinsame Wege des Friedens zu erkunden“ so überschreibt Papst Franziskus seine diesjährige Botschaft zum 56. Welt-friedenstag. Er stellt diese Botschaft in eine sehr besondere, sehr verunsicherte und verunsichernde Zeit – weltweit, auch in Europa, in Deutschland, hier direkt in unserem Umfeld.

Die letzten fast 3 Jahre haben uns gefordert, herausgefordert, uns Grenzen aufgezeigt, aber auch dazu gezwungen, an unsere Grenzen zu gehen.

Und dies nicht nur als einzelne Menschen, sondern in der Bundeswehr, in der Kirche, in Politik, Staat und Gesellschaft.

Vieles, was uns selbstverständlich war, war plötzlich nicht mehr möglich oder nur unter strengen Auflagen und großen Mühen. Sicher Geglaubtes und Sicherheit Gebendes wurde erschüttert – vieles stand auf dem Prüfstand. Und in Folge dieser Überprüfung, des genauen Betrachtens, wur-den Gewichtungen verschoben, Gewohnheiten verändert, eingeschliffene Bahnen verlassen.

Alltägliches, wie die Begegnung mit anderen, der persönliche Austausch, die kleine Berührung, das Miteinander Essen und Zeit verbringen, waren über viele Monate kaum möglich. Das, was uns sonst so gewöhnlich vorkam, so normal und manchmal sogar nervig, das fehlte plötzlich.

Und jedem und jeder von uns wurde bewusst, wie sehr wir aufeinander bezogen, aufeinander angewiesen sind.

Der Mensch – ein Individuum, das sich aber nur im Miteinander, im Zusammenspiel mit dem Ge-genüber wirklich entfalten kann. Wie sehr haben wir dies vermisst! Wieviel Schaden an Psyche und Seele, aber auch am gesellschaftlichen Miteinander, in Kultur, Wirtschaft, Sport etc. ist entstanden, weil wir über so lange Zeit dieses direkte, persönliche Miteinander vermissen mussten. Wie haben wir es vermisst – und haben dabei schmerzhaft gelernt, wie entscheidend es für uns ist.

Wie schön ist es, nach der Erfahrung des Verlustes und des Vermissens, in der dadurch neu ge-weckten Erkenntnis der Wichtigkeit von gelebter Gemeinschaft heute hier in dieser frohen Runde zusammenkommen zu können. Genießen wir es und schöpfen wir Kraft daraus!

Doch kaum glaubten wir, wieder ein Stück Normalität zurückerobert zu haben, und machten uns auf, diese wieder mit Leben – vielleicht auch bewussterem Leben - zu füllen, da wurde unsere Si-cherheit und der als so normal empfundene Frieden mit dem völkerrechtswidrigen Überfall Russ-lands auf die Ukraine am 24.2.2022 erneut in den Grundfesten erschüttert.

Und seitdem hält diese Erschütterung an. Nicht nur bei den direkt von Tod, Verletzung, ständiger Bedrohung und Angst betroffenen Menschen im Kriegsgebiet, auch bei uns.

In einer globalisierten Welt pflanzen sich die Folgen des Krieges rasend schnell fort, und schwappen in alle Bereiche des Lebens hinein. Und mit jeder spürbaren Folge wird auch in unserem Land, auch bei jedem von uns deutlicher, dass wir in einer Zeit der Veränderung leben, denen wir uns nicht entziehen können und die große Auswirkungen auf unser Leben haben werden.

Wieder sind Überzeugungen, haltgebende Weltbilder, traditionelle Denk- und Verhaltensweisen tief erschüttert. Plötzlich befinden wir uns in Diskussionen, die lange Zeit für unmöglich und auch überflüssig gehalten worden sind. Und wir alle spüren und begreifen, dass die Antworten uns schwerfallen und manche Frage eine neue Antwort, ein Umdenken und eine Veränderung des gewohnten Verhaltens erfordert.

In einem Kirchenlied heißt es: Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan worauf es ankommt, wenn er kommt!“

Die Ereignisse der letzten Monate haben uns deutlich gemacht, dass wir genau in einer solchen Zeit leben – wahrscheinlich immer gelebt haben. Aber manchmal verdichten sich die Ereignisse so, dass es mit Händen zu greifen ist und wir nicht die Augen davor verschließen könne – jetzt kommt es darauf an.

Stellen wir uns gemeinsam unserer Verantwortung – im Beruf, als Familienmitglied, als politisches Wesen, als Mitgestalter und Verantwortungsträgerin, als Individuen, die zur Gemeinschaft befähigt und berufen sind.

Tun wir es! Jede und jeder an seinem oder ihrem Ort und gemeinsam, weil es dann besser geht.

Weil jetzt die Zeit und die Stunde ist – und weil es auch auf uns ankommt!

Bundesvorsitzender der GKS
Oberstleutnant
Ulrich Schäffer

Weitere Links zum Weltfriedenstag:

Link zum AKS Artikel

Link zur Friedensbotschaft des Papstes

 

newsAus der GKS
China auf dem Weg zur Supermacht

GKS-Kreis Ingolstadt

Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS), Kreis Ingolstadt, lud zu ihrem Themenwochenende vom 09. bis 11. Dezember 2022 ins Kolpinghaus in Teisendorf ein. Über 30 Teilnehmende folgten der Einladung des Kreisvorsitzenden, Oberstleutnant Hermann Hofer ins winterliche Chiemgau.

Die Soldatinnen und Soldaten, deren Familien und auch einige Ehemalige und Reservisten aus den Standorten Ingolstadt, Manching, Roth, München und Neubiberg konnten sich in zwei Vortragsteilen ganz dem Themenkomplex China, die neue Weltordnung, der neue „Kalte Krieg“ sowie die veränderte Rolle Europas in dieser neuen Gemengelage widmen.

Mit freundlicher Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung wurde der Gruppe Dr. Gunther Schmid als Referent zur Verfügung gestellt. Dr. Schmid ist Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter und hatte eine Professur für Internationale Politik an der Beamtenhochschule des Bundes in München und Berlin inne.

Im ersten Teil führte Dr. Schmid in das Thema ein. Dabei stellte er generell die schwierige Aufgabe der Politik dar. Von Besonderheiten und Charakteren der Verantwortungsträger der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart konnte er aus seiner Arbeit und Begegnungen in den höchsten Ebenen berichten. Dabei lobte er die Spitzenbeamtinnen und Beamten in den Ministerien, die stets in zweiter Reihe agieren und die trotz wechselnder Ressortleitung (Ministerin oder Minister) durchgehend hervorragende Arbeit leisten.

Der Referent erläuterte die Auswirkungen des aktuellen Krieges in der Ukraine auf die jetzige und zukünftige Weltordnung. Die Sanktionen gegen Russland würden die einstige Supermacht im Mark treffen und bereits jetzt, noch mehr aber zukünftig dafür sorgen, dass Russland technologisch abgehängt wird. Im Weiteren sei das Land lediglich noch eine eindimensionale Macht, d.h. dass sie nur noch den Status einer Nuklearmacht halten kann.

 Der Referent Dr. G. Schmid und der Kreisvorsitzende OTL H. Hofer als Veranstalter

Die Volksrepublik China habe aus persönlichen Beobachtungen und Gesprächen mit höchsten Vertretern beider Nationen die Lage längst erkannt und stufe Russland ganz offen lediglich als „Junior Partner“ ein. In der Folge bleiben noch zwei Supermächte: Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Volksrepublik China.

Da diese zwei Staaten so grundverschieden in ihren geopolitischen, geostrategischen und soziologischen Vorstellungen sind, kommt es nach Einschätzung des Referenten zu der zu beobachtenden konfrontativen Politik. Im neuen „Kalten Krieg“ USA-China ginge es um den globalen Wettbewerb über die geopolitische und geoökonomische Vorherrschaft im 21. Jahrhundert. Die USA fühlten sich mehr und mehr von China herausgefordert. Die unipolare Weltordnung der USA würde schwinden. Es bleibe eine zukünftige „Multiordnungswelt“, d.h. eine bipolare politische Weltordnung (USA-China) und eine multipolare wirtschaftliche Weltordnung. Und Europa?

Europa müsse trotz aller essentiellen Unterschiede die Balance zwischen den lebensnotwendigen wirtschaftlichen Beziehungen zu China auf der einen Seite und dem Druck der USA zum Lösen Europas von der Abhängigkeit von der Volksrepublik auf der anderen Seite finden.

Dr. Schmid stellte zum Schluss klar, dass Europa geopolitisch an Einfluss gewinnen müsse. Der wirtschaftlichen Dominanz müsse nun auch eine politische Dominanz folgen. Unter der derzeitigen EU-Führung sei Europa hier auf einem guten Weg, so die Einschätzung des Referenten.

Die Mehrzahl der Teilnehmenden nutzte den Samstagnachmittag zum Besuch des unvergleichlichen Christkindlsmarkt in Salzburg, welcher schnell per Bahn erreichbar war.

Die Heilige Messe in der Hauskapelle feierte am Sonntag Militärdekan Dr. Walocha vom Militärpfarramt Neubiberg, welcher extra für dieses GKS-Wochenende des Kreises Ingolstadt zur Unterstützung nach Teisendorf kam.

Der GKS-Kreis Ingolstadt wird sein erstes Themenwochenende im neuen Jahr vom 05. bis 07. Mai 2023 in Ohlstadt bei Murnau durchführen.

Text und Bild: Hermann Hofer

 

newsAus der GKS
Letztes Themenwochenende im Bereich Süd im Jahr 2022 erfolgreich verklungen

GKS-Kreis Fürstenfeldbruck

Der Bereich Süd mit seinem Kreis Fürstenfeldbruck lud zum letzten Themenwochenende vom 16. - 18. Dezember in 2022 herzlich ein.

Dabei tat der holprige Start im verschneiten Steingaden der Veranstaltung keinen Abbruch.

Die Teilnehmer fanden sich zum Thema „Der Krieg in der Ukraine aus Sicht der Kirche“ am Freitag den 16. Dezember in Steingaden ein. Nach dem Beziehen der Zimmer, Abendessen und Vorstellungsrunde wurde die Gruppe in das Thema eingeführt.

Nach der Einführung fand man sich noch zum Austausch im Bierstüberl ein.

Am darauffolgenden Tag führte der Vortragende Militärpfarrer, Dr. Petro Stanko durch das Thema.

Trotz seines sehr objektiven Vortrags, merkte man doch in der authentischen Weise des Vortrags wie stark selbst betroffen der Vortragende ist. Als Zeitzeuge nahm er die Teilnehmer auf eine Reise zur Entstehung des Ukrainekrieges mit allen Facetten mit. Daran schloss sich Gedanken an, unter welchen Bedingungen und wie der Krieg ein Ende finden könnte. Es gelang dem Referenten vortrefflich, alle Teilnehmenden auf die Reise und in seine Gedanken mitzunehmen und so tiefe Einblicke in die schwierige und sehr bedrückende Thematik zu vermitteln. Die Zeit verging dadurch wie im Fluge und alle waren voll des Lobes über den Vortrag.

Der Nachmittag war geprägt durch die verschiedensten Aktivitäten der Teilnehmer im verschneiten Steingaden.

Ein weiteres Highlight wurden den Anwesenden vor dem Gottesdienst und danach geboten. Es wurde adventliche „Stubenmusik“ in der Kirche dargebracht.

So endete der Samstag auch mit einem gemütlichen Beisammensein und Austausch.

Am Sonntag nach der Nachbesprechungsrunde berichtete uns Oberstabsfeldwebel d.R. Burkhard Küttner noch aus der Arbeit der GKS und FGKS.

Frisch gestärkt war das Themenwochenende dann leider viel zu schnell nach dem Mittagessen beendet.

Text und Foto: Burkhard Küttner

 

newsAus der GKS
Zeit für Familie und Gemeinschaft.

GKS-Kreis Augustdorf

Der guten Tradition entsprechend veranstaltete der GKS-Kreis Augustdorf im Zeitraum vom 04 bis 06. November 2022 wieder ein Themenwochenende, zum ersten Mal im „ Kardinal Schulte Haus“, in Bensberg.

Die Anreise erfolgte wieder mit dem Bus, immer eine gute Idee.

Im Anschluss an das Abendessen versammelte der Vorsitzende, die Teilnehmer, um sie auf das Wochenende einzustimmen. Hier stellte er in gewohnt lockerer Atmosphäre das Programm der kommenden zwei Tage vor.

Der Abend fand seinen Ausklang in geselliger Runde mit fröhlichen Gesprächen. Das Programm am Samstag startete mit einem Vortrag von Referent Militärpfarrer Szeliga, Thema: „Auf dem Himmelspfad“ Er zeigte eindrucksvolle Bilder von seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago De Compostella. Seine Bilder und die humorvolle Erzählung seiner Erlebnisse, machten den Vormittag sehr kurzweilig und Appetit auf das Pilgern.

Am Nachmittag wurde sich weiter mit dem Pilgern auf dem Jakobsweg beschäftigt. Nach einer verdienten Kaffeepause, traf man sich zur Mitgliederversammlung der FGKS e.V.

Um 18:00 Uhr wurde durch den Militärpfarrer in der Edith Stein Kapelle ein Gottesdienst zum 25-jährigen Bestehen des FGKS e.V. zelebriert. Der Zelebrant zeigte sich begeistert über die Stimmgewalt der Gottesdienstteilnehmer.


Nach dem sehr schönen und feierlichen Gottesdienst wurde zum Empfang und Abendessen geladen, welches keine Wünsche offen ließ.

Anschließend wurde das 25-jährige Bestehen des FGKS e.V. in geselliger Runde gebührend gefeiert.

Am Sonntag nach dem Frühstück starteten die Teilnehmer zu einer Exkursion nach Köln um dort den Dom zu besuchen.

Im Anschluss an das Mittagessen fasste der Vorsitzende das Wochenende zusammen und mit den besten Wünschen für die bevorstehende Advents.- und Weihnachtszeit machte sich die Gruppe im Bus auf die Heimreise.

Damit endete ein gelungenes, gut organisiertes Themenwochenende bei dem sich Körper, Geist und Seele gut erholen konnten.

Text: A. Biendl, Bild: G. Pape

 

Pontifikalamt im Welterbe Corvey

„Sie kennen da doch Leute in Berlin…“ mit etwa dieser Aussage meines Kommandeurs startete im Februar 2022 ein für mich sehr spannendes Projekt. Die Planung eines Soldatengottesdienstes.

 Diakon Winkler, Militärbischof Overbeck, vorne Pfarrdecant Krismanek, Militärdekan Monignore Schnettker

Nach einigen Telefonaten, Anfragen und Terminabstimmungen fand sich im Kalender unseres Militärbischofs am 26. Oktober noch eine Lücke, und er ließ sich nicht zweimal bitten, an diesem Tag dem Weserbergland einen Besuch abzustatten. So machte nicht nur die Ankündigung, ein Pontifikalamt mit dem katholischem Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in Corvey feiern zu können, den Termin zu etwas Besonderem, sondern auch das Jubiläum des Veranstaltungsortes selbst. Mit einem großen Festakt läutete die Welterbestätte Corvey am 24. September diesen Jahres ihr Jubiläumsjahr ein. Corvey feiert 1 Jahr lang, mit den verschiedensten Veranstaltungen, dass 1.200 jährige Bestehen des ehemaligen Benediktiner Klosters.

Knapp 8 Monate nach den ersten Ideen zur Ausplanung war es dann am 26. Oktober so weit.

 „Spießpunkte“ zum weiteren Ablauf nach der Messe von der stv. Bundesvorsitzenden Hauptfeldwebel Haberlag

Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek begrüßte als Hausherr der Kirche zu Beginn des Gottesdienstes die anwesende Gemeinde. Er schaffte es, in nur wenigen Sätzen die Anwesenden mit in die geschichtsträchtige Zeit der Abteikirche St. Stephanus und Vitus zu nehmen, bevor er den Militärbischof bat den Gottesdienst zu eröffnen.

Rund 120 Soldatinnen und Soldaten aus den Standorten Höxter, Holzminden und Augustdorf sowie zahlreiche Gästen aus Politik und Gesellschaft waren der gemeinsamen Einladung des Leitenden Militärdekan WEST, Monsignore Rainer Schnettker, und des Kommandeusr des ABC-Abwehrbataillons 7 aus Höxter, Oberstleutnant Michael Gorzolka, gefolgt. Unter ihnen auch unser Bundesvorsitzende, Oberstleutnant Ulrich Schäffer und ein stellvertretender Bereichsvorsitzender und Bereichsgeschäftsführer WEST, Obermaat Jörg Ziegler.

Militärbischof Overbeck fand in seiner Predigt wieder einmal mehr die passenden Worte, die alle Anwesenden aufmerksam zuhören ließen. Man vernahm das unterschwellige Raunen, als der Militärbischof auch den aktuellen Angriffskrieg in seiner Predigt beim Namen nannte und welche Herausforderungen dieser zum einen für die Soldatinnen und Soldaten mit Blick auf ihren Dienst mit sich bringt, aber auch welcher Appell daraus an uns Christen ergeht.

„Wer Gott wahrhaft sucht, lernt den Menschen wahrzunehmen und wertzuschätzen. Freundschaft mit Gott und mit den Menschen gehört zum wahren Leben eines Christen.

Wer heute als Soldatin und Soldat einen Friedensdienst tut und hierauf hin auch verpflichtet ist, der wird in der hohen Komplexität der Welt, gerade auch in den Auseinandersetzungen, die uns der Krieg Russlands gegen die Ukraine bescheren, deutlich sehen, dass dies nicht ohne einen ethischen Kompass möglich ist…

Hier einige Zitate:

 v.l. stv Bundesvorsitzende Hauptfeldwebel Haberlag, Geschäftsführer Kulturverein Höxter-Corvey Herr Funk, Miitärbischof Overbeck, Bundesvorsitzender Oberstleutnant Ulrich Schäffer, stv. Bereichsvorsitzender/Bereichsgeschäftsführer WEST Obermaat Ziegler

Wir Christen müssen auch in ökumenischer Verbundenheit der Überzeugung sein, dass niemals die Gewalt das letzte Wort haben darf, sondern das Recht und damit die Würde aller Menschen…“ Um den festlichen Charakter der Veranstaltung noch zu unterstreichen, begleitete ein Blechbläserensemble des Luftwaffenmusikkorps aus Münster den Gottesdienst. Als dieses nach dieser eindrucksvollen Predigt auch noch „Amazing Grace“ in den Mauern der alten Abteikirche erklingen ließ, musste der ein oder andere doch ein Taschentuch zücken.

Wer bereits öfter das Privileg hatte, Predigten unseres Bischofs zu hören, der weiß; auch zum sexuellen Missbrauch in der Kirche, Frauen in Weiheämtern und zur Machtposition der Kirche hat er klare, zukunftsweisende Ansichten. Diese so klar formuliert von einem Bischof zu hören, hat viele Kameradinnen und Kameraden überrascht, teilweise verwundert, sicherlich beeindruckt und zu vielen Gesprächen über die „Kirche heute“ im Anschluss geführt.

Nach dem Gottesdienst wartete auf die Teilnehmenden noch die traditionelle Erbsensuppe, die der Verpflegungstrupp der 1. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons ganz klassisch aus der Feldküche servierte.

Dankesworte des Geschäftsführers des Kulturvereins Höxter-Corvey, Michael Funk (der den Hausherrn des Schlossgeländes Corvey, Herzog Viktor von Ratibor vertrat) beendeten den offiziellen Teil. Bei bestem Wetter war nun noch Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen, von der reichlich Gebrauch gemacht wurde.

Persönliches Fazit:

Auch wenn ich mir als Projektverantwortliche eine größere Beteiligung gewünscht hätte, so stimmen mich die anschließenden Gespräche mit Kameradinnen und Kameraden, die noch Tage später beeindruckt von der Messe, vor allem von den Worten und dem Auftreten unseres Militärbischofs waren, positiv. Die Kirche braucht mehr Geistliche wie unserem Militärbischof, mit seinen Ansichten und auch Forderungen nach Veränderungen, dann sieht es bei genauerem Hinsehen gar nicht so düster aus, wie es manchmal den Anschein hat.

Hauptfeldwebel Juliana Haberlag, stv. Bundesvorsitzende der GKS

Fotos: SU Rasinski
Gruppenfoto: U. Schäffer

 

newsAus der GKS
Themenwochenende der GKS Saarland vom 18. – 20.11.2022 im Ferienpark Hambachtal.

GKS-Kreis Saarland

Das zweite Familienthemenwochenende des GKS-Kreises „Saarland“ fand wie im Vorjahr im Ferienpark Hambachtal, Kreis Birkenfeld statt. Es nahmen 15 Familien mit 59 Personen, davon 31 Erwachsene und 28 Kinder, teil. Begleitet wurde die Gruppe während des Wochenendes von zwei Dozenten der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e. V. (KAS) sowie dem geistigen Beirat des Militärpfarramtes Saarlouis Herrn Militärpfarrer Marius Merkelbach.

Am Anreiseabend trafen sich die Teilnehmer zunächst zur Begrüßung und Einweisung, bevor es gemeinsamen zum Abendbuffet ging und der Abend mit vielen Gesprächen seinen Ausklang fand. Die als Referenten eingeladenen Dozenten der KAS, Dr. Sara Bock (Geschäftsbereichsleiterin Familie und Bildung) und Amr Kaleb wurden dabei von den Teilnehmern herzlich begrüßt und konnten die Gruppe schon vorab kurz auf das spannende Thema „Soziale Medien und Familienleben“ einstimmen.

Der nächste Tag startete andächtig mit dem durch Militärpfarrer Marius Merkelbach durchgeführten Morgenimpuls, bevor es in den thematischen Teil überging.

Bei der Umsetzung des Themas wurden in mehreren Gruppen verschiedene Fragestellungen bearbeitet und diskutiert: z.B. „Wie beeinflussen Soziale Medien das Familienleben?“, „Wieviel Internet ist gut oder schlecht für mein Kind?“, „Welche Gefahren lauern aus dem Netz?“, „Bin ich schon Handysüchtig?“ Dabei kam es teilweise zu sehr spannenden Einsichten. Interessant waren die unmittelbar nach den Themenblöcken vorgestellten Statistiken und wissenschaftlichen Erkenntnisse, die z.B. Handy, TV oder Social-Media Nutzung statistisch mit früheren Generationen oder anderen Ländern gegenüberstellte. Besonders interessant war die Sichtweise einiger unserer Kinder und Jugendlicher, die in die Diskussionen mit einbezogen wurden und sich gewinnbringend einbringen konnten.

In der am Nachmittag für die Familien zur Verfügung gestandenen Zeit, nahmen die Familien überwiegend die Angebote des Hauses wie Aqua Park, Kids-Club oder Bowlingbahn in Anspruch. Trotz Regenwetters unternahm eine kleine Gruppe eine kurze Wanderung zum nahegelegenen „Nationalpark Saar Hunsrück“.


Das Highlight des Abends war der vom Animationsteam des Ferienparks für die Gruppe ausgerichtete Bingo-Abend. Die Sieger der jeweiligen Bingo Runden mussten zunächst eine herausfordernde Aufgabe wie z.B. Karaoke Singen, Liegestütze oder eine Tanzperformance erfüllen, bevor sie die Siegerpreise überreicht bekamen. Das sorgte für ausgelassene Stimmung bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen sowie für ein tolles Gemeinschaftserlebnis.

Am nächsten Morgen gestaltete Herr Pfarrer Merkelbach den gemeinsamen Gottesdienst wie immer besonders kindgerecht und lebhaft in allseits beliebter Form.

In der anschließenden kurz vor der Abreise stattfindenden Feedbackrunde gab es sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen viele positive Statements, besonders für den Ferienpark allgemein sowie für den thematischen Teil und dessen methodischer Umsetzung. Alle waren sich jedoch einig, dass dieses Thema leider nur „angebrütet“ werden konnte und inhaltlich eine ganze Themenwoche ausfüllen könnte. In einem nächsten Schritt müssten nun nach der erfolgten Sensibilisierung und Einführung in die Thematik weitere praktische Tipps und Handlungsempfehlungen besprochen werden.

Insgesamt genossen die Teilnehmer besonders die gemeinschaftliche, kameradschaftliche und harmonische Atmosphäre. Aus Sicht aller Beteiligter, war es ein rundum gelungenes Wochenende. Eine tolle Gemeinschaftsveranstaltung.

Bericht: Christoph König

 

newsAus der GKS
Themenwochenende der GKS Saarland vom 19. – 21.11.2021

GKS Saarland

Nach der Gründung des GKS Kreises „Saarland“ auf der Bereichskonferenz West am 29.11.2019, wurde vor zwei Jahren der Grundstein für die Arbeit des neuen Kreises gelegt. Durch die Pandemie wurde der Start jedoch zunächst jäh ausgebremst, sodass jetzt erst das erste Familienthemenwochenende im Ferienpark Hambachtal, Kreis Birkenfeld begangen werden konnte. Es nahmen 15 Familien, insgesamt 47 Personen, davon 25 Erwachsene und 22 Kinder, teil.

Vordergründiges Ziel war es, sich gemeinsam zusammen zu finden, sich mit den Handlungsfeldern, Inhalten und Zielen der GKS auseinander zu setzen, sowie mögliche zukünftige Themen und Veranstaltungen der GKS „Saarland“ zu besprechen.

Am Anreiseabend trafen sich die Teilnehmer zur Begrüßung und Einweisung, bevor gemeinsamen gegessen wurde und der Abend mit vielen Gesprächen seinen Ausklang fand. Der als Referent geladene stellvertretende Bereichsvorsitzende West, Oberstleutnant Frank Nowak wurde dabei von den Teilnehmern herzlich begrüßt. Der nächste Tag startete mit einem Morgenlob, durchgeführt durch den Militärpfarrer des Militärpfarramtes Saarlouis, Marius Merkelbach.

Oberstleutnant Frank Nowak weckte mit seinem sehr gelungenen und ausführlichen GKS Vortrag großes Interesse. In der sich aus vielen Fragen ergebenen Gesprächsrunde, blieben keine Fragen offen. Beim anschließenden Brainstorming gingen interessante Themen und Ideen hervor, die der Kreis Saarland in nächster Zeit inhaltlich behandeln möchte. Da seit der Gründung des Kreises schon zwei Jahre vergangen waren, wurde anschließend die anstehende Vorstandswahl durchgeführt, bei der der alte Vorstand bestätigt, ein Geschäftsführer sowie zusätzlich drei neue Beisitzer gewählt wurden.

In der zur freien Verfügung gestanden Zeit, nahmen die Familien die Angebote des Hauses wie Aquapark, Kids-Club oder Tennishalle in Anspruch, unternahmen kleine Wanderungen im nahegelegenen Nationalpark Saar Hunsrück, oder schürften Edelsteine im 20 Autominuten entfernten Idar-Oberstein. Ein Bingo-Abend rundete den Abend ab und sorgte für hervorragende Stimmung. Am Sonntagvormittag fand unter Leitung von Pfarrer Merkelbach der gemeinsame Gottesdienst statt, der besonders kindgerecht und lebhaft gestaltet wurde. In der anschließenden Feedbackrunde gab es nur positives Statement, sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen. Die Teilnehmer waren von der gemeinschaftlichen, kameradschaftlichen und harmonischen Atmosphäre begeistert. Aus Sicht des Vorstandes und allen Beteiligten, war es ein rundum gelungenes Wochenende. Eine tolle Auftaktveranstaltung des GKS Kreises Saarland.

Bericht: Hptm Christoph König

 

newsAus der GKS
 
Infoveranstaltung zur 60. Stallweihnacht in Bad Reichenhall

GKS-Kreis Kaufbeuren

Am 10. 12. 22 war es soweit wir durften wieder an der Veranstaltung der Tragtierkompanie in Bad Reichenhall teilnehmen.

Wir trafen uns vor dem Offiziersheim in Kaufbeuren und bestiegen unseren Bus um zunächst nach Rosenheim zu fahren um dort den Weihnachtsmarkt zu besichtigen.

Am frühen Nachmittag fuhren wir dann weiter zu unserem eigentlichen Ziel der Reithalle in Bad Reichenhall, in der die Stallweihnacht aufgeführt wurde. Die mit Musik und Gesang sowie zahlreichen Schauspielern der Tragtier Kompanie und natürlich mit originalen Tieren wie Ochs, Muli, Schafen und Ziegen gestaltet wurde.

Nach Abschluss der Veranstaltung, trafen wir uns vor Ort in der UHG um den Tag mit Speis und Trank ausklingen zu lassen.

Dort wurden auch durch StFw Ortmann die aktuellen Informationen aus der GKS vorgetragen.

Nach dem Essen gingen wir wieder zum Bus um die Heimreise anzutreten.

(Text und Fotos StFw Ortmann)
 

 

Eine Möglichkeit, die GKS-Arbeit ohne Kosten zu unterstützen - Amazon smile

Amazon Smile ist ein einfacher Weg, mit jedem Einkauf über Amazon der GKS etwas Gutes zu tun – ohne dass dadurch zusätzliche Kosten beim Einkauf entstehen. Amazon schreibt 0,5% des Wertes der qualifizierten Einkäufe der ausgewählten Organisation gut. Der Wert setzt sich aus dem für den Artikel bezahlten Preis, abzüglich Rabatte und exklusive Versand-, Bearbeitungs-, Geschenkverpackungsgebühren, Steuern oder Servicegebühren zusammen.

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Kranzniederlegung in Fürstenfeldbruck am Luftwaffenehrenmal am Volkstrauertag

Traditionell nimmt die GKS an der Feierstunde mit Kranzniederlegung am Luftwaffenehrenmal in Fürstenfeldbruck teil. Auch in diesem Jahr waren wir hochkarätig vertreten. Der Sachausschussvorsitzende Sicherheit und Frieden, Oberstleutnant Rufin Mellentin, und der stellv. Bereichsvorsitzende Süd und Kreisvorsitzende Ingolstadt, Oberstleutnant Hermann Hofer, legten den Kranz der GKS nieder.

 

 

Einladung beim GKS-Adventskalender dabei zu sein

nun steht sie schon fast vor der Tür – die Adventszeit. Die Zeit des Wartens auf die verheißene Geburt Jesu Christi.

Adventszeit - eine Zeit voller Erwartungen, voller Lichterglanz, hektischer Betriebsamkeit, aber auch Gemütlichkeit, Kerzenschein, Besinnlichkeit und manchmal auch Besinnung auf das Wesentliche.

Adventszeit 2022 – aber auch eine Zeit, in der vieles anders ist, denn vor unserer Haustür herrscht Krieg, Klimakrise, Energiekrise, Inflation, eine heraufzeihende Hungerkrise in vielen afrikanischen Staaten, Unruhen im Iran, die Situation der Kirche hier bei uns und an vielen anderen Orten …. die Liste der Krisen ließe sich ohne Probleme rasch fast unendlich verlängern. Die Suche nach einem guten Weg, all diesen Herausforderungen zu begegnen, bestimmt die Diskussionen.

Adventszeit – eine Zeit, die wie kaum eine andere von Traditionen und Ritualen geprägt ist. Ein ganz besonderes Ritual ist dabei der Adventskalender. In vielen Formen, als Bilderkalender, gefüllt mit Schokolade, als Geschichte, von der jeden Tag ein Kapitel gelesen wird, als lebendiger Adventskalender, bei dem die Menschen von Haus zu Haus ziehen oder als digitaler Adventskalender, bei dem einem jeden Tag ein „Türchen“ auf den Computer geschickt wird. Zur Adventszeit gehört er untrennbar dazu: Der Adventskalender

Adventzeit 2022 – Zeit der Herausforderungen, Zeit sich auf den Weg zu machen, Zeit sich auf das zu besinnen, was wichtig ist, was trägt, Zeit kleine Lichter im Dunkeln anzuzünden.

2021 haben wir – das Adventskalenderteam der GKS – zum ersten Mal einen digitalen GKS-Adventskalender herausgegeben. Uns hat es Freude gemacht und denen, die sich angemeldet hatten, offensichtlich auch. Deshalb machen wir weiter!

Wir laden alle herzlich ein,

sich mit den 24 Adventskalender-Kerzchen-Mails,
die diesmal den Rahmen des Adventskalenders bilden,
und den Texten, Gedanken, Rezepten, Bastelideen etc.
auf den Weg nach Weihnachten zu machen.

Wenn Sie und Ihr Lust habt,
gemeinsam durch den Advent zu gehen,
dann schreibt eine kurze Mail an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
und meldet Euch an.
Jeden Tag erhaltet Ihr dann eine Mail,
an der das „Tages-Adventskalender-Kerzchen“ angehängt ist.

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen! –
Und keine Angst, man muss nicht GKS-Mitglied sein,
um den Adventskalender zu abonnieren
😉

 

Black out – Krisenmanagement und -bewältigung

Zu diesem hochaktuellen Thema trafen sich die Mitgleider des GKS-Kreises Stetten.

Als kompetenter Referent konnte HptFw René Messerknecht gewonnen werden.

Er gliederte seinen Vortrag wie folgt:

  1. Was ist eine Krise
  2. Stress und Resilienz
  3. Krisenbewältigung

Das Wort "Krise" kommt aus dem Griechischen und heißt "schwierige Lage".

Das chinesische Schriftzeichen besteht aus zwei Zeichen, die einzeln für Gefahr und Chance stehen.

Fast jeder konnte bei der Aufzählung von Krisen eine benennen, es ging von Nahrungsknappheit, Ehekrise bis Tod und Verwundung.

Jede Krise fängt mit einem Ereignis an, diesem folgt die Bewältigung (Erstellung Lagebild), Erkenntnisse werden generiert bei der Nachbereitung. Zur Prävention werden Risiken analysiert und behandelt und, um nicht wieder in die „Falle“ zu tappen, ist es sinnvoll z.B. Übungen durchzuführen und Prozesse anzupassen.

Weiterhin wurden im ersten Teil noch die Hilfen bei einer Krise / Katastrophe aufgezeigt, dort als erstes das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (400 Mitarbeiter), Feuerwehr, THW und letztlich jeder selbst.

Der erste Teil des Vortrages wurde durch ein Planspiel in 3 Gruppen beendet.

Nach einer kurzen Pause ging es mit Stress und Resilienz weiter.

Am Anfang einer Krise steht man unter Stress, entweder unter eigenem oder durch das System erzeugtem Druck.

Resilienz ist die psychische Widerstandskraft / Fähigkeit schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.

Das bekannteste Resilienz-Konzept besteht aus sieben Säulen.

  • Optimismus
  • Akzeptanz
  • Lösungsorientierung
  • Verlassen der Opferrolle
  • Netzwerke
  • positive Zukunftsplanung
  • Selbstfürsorge

Resilienz stärkt das Selbstbewusstsein, fördert die eigenen Stärken und lässt einen seine Schwächen besser hinnehmen.

Der zweite Teil wurde durch eine Praxisübung – Resilienz im Alltag abgeschlossen Der dritte Teil beinhaltete die Krisenbewältigung.

Die 3 Phasen des Black out´s wurden durchgesprochen und diskutiert.

  1. Der Strom ist weg, mit allem was dazugehört, Handy Fernsehen Radio
  2. Der Strom ist wieder da aber noch kein Mobilfunknetz
  3. Alles funktioniert wieder, aber noch nicht wie es soll.

Danach stellte der Vortragende einige Mittel zur Vorbereitung auf eine Krise behilflich sind.

Hier nur das Beispiel des Hab und Gut Päckchens.

Ein Computer-Stick mit allen wichtigen eingescannten Papieren, Geburtsurkunde, Ausweise, wichtige Bankunterlagen und Versicherungen. Ebenso Bilder der Wohnung und ggf. Bilder von Wertgegenständen. Man sollte auch 2 davon haben, einen z.B. als Schlüsselanhänger und der zweite ins Handschuhfach des Autos.

Die Mittel zur Warnung der Bevölkerung wurden als letztes angesprochen.

Cell Broadcast erster Testlauf am 08.12.22 und vermutliche Einführung im Feb. 2023.

Cell Broadcast kann genutzt werden, um Warnmeldungen an alle dafür eingerichteten und empfangsbereiten, in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes befindlichen Mobilfunkendgeräte (Smartphone und konventionelles Handy) zu versenden.

Des Weiteren schon in Nutzung ist die Warn-App NINA, z.B. für Unwetterwarnungen.

Der neue Kreisvorsitzende Hptm Oliver Franke bedankte sich beim Vortragenden und überreichte ein kleines Präsent.

Das Themenwochenende wurde noch durch den „alten“ Vorsitzenden OStFw Rubey geplant und führte die Teilnehmer in den Schwarzwald ins Haus Saron in Wildberg.

Begonnen wurde das Themenwochenende durch Burkhard Küttner mit einem Abendimpuls, unter dem Motto „Nobody is perfect“.

Nach der Vorstellungsrunde folgte die Vorstellung des neuen Vorsitzenden und seines Stellvertreters.

Das Bild „In Gottes Händen“ von Sieger Köder war die Grundlage für den Morgenimpuls. Der Vortrag war am Samstagvormittag und den Nachmittag konnten die Familien für sich nutzen. Bis 15.00 Uhr wurde die neue Führungsriege durch den alten Vorsitzenden eingewiesen.

Der Gottesdienst wurde als Feldgottesdienst durchgeführt, der geistliche Beirat übergab an den neuen Vorsitzenden, der OStFw Rubey Dank für die geleistete Arbeit aussprach und noch ein Geschenk überreichte.

Bei der anschließenden Feedbackrunde gab es nur Gutes über das Haus und die Verpflegung.

 

Ein Erfolgsformat in Kooperation des Katholisches Militärdekanats Köln und des Bereich West der GKS: Die Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr.
Diesmal zum Thema:

„Wohin steuert die NATO?“
am 21. und 22.11.2022 in Bensberg

Aktueller und qualifizierter konnte die Befassung mit dem Thema nicht sein – so war auch die Beteiligung herausragend. Damit ist das zweitägige Format in Kooperation von Thomas Morus Akademie, der katholischen Militärseelsorge und der Gemeinschaft Katholischer Soldaten ein „Kassenschlager“. Der Bereichsvorsitzende der GKS West OTL Michael Nickolaus begrüßte im Namen der Kooperationsgemeinschaft die nach Bensberg angereisten Tagungsteilnehmer und natürlich auch den angereisten Bundesvorsitzenden der GKS, OTL Ulrich Schäffer.

Herausgehoben Persönlichkeiten aus Lehre, Forschung und Militär stellten sich dem Thema und diskutierten die Rolle und die Herausforderungen für Deutschland im Sachzusammenhang der NATO mit den Tagungsteilnehmern.

Über siebzig Jahre nach der Gründung der NATO steht das immer noch wichtigste Militärbündnis der Welt vor enormen Herausforderungen.

Das betrifft die Aufgaben und Zielsetzungen: Einst gegründet „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“, wie es der erste Generalsekretär der NATO, Hastings Ismay in den 1950er Jahren formulierte, umfasst der Auftrag der NATO heute vielfältige und teilweise widersprüchliche Ziele. Denn im Spannungsfeld von globaler Friedens- und Stabilitätssicherung einerseits und der Aufgabe militärischer Abschreckung und Kampfbereitschaft andererseits sind strategische Zielkonflikte eine notwendige Folge des Bündnisses.

Bis Anfang 2022 konnte ein nachlassender Verpflichtungsgrad, den die Bündnispartner gegenüber den Aufgaben und Anforderungen der NATO verspürten, festgestellt werden. Internationales Echo fand die Bemerkung des US-Präsidenten Donald Trump, der sie als überflüssig einstufte. Seit dem Einmarsch von Russland in die Ukraine hat sich die Sicht auf die NATO schlagartig geändert; nun streben gar weitere Länder eine Aufnahme an.

Angesichts dieser vielfältigen Problemlagen wurde danach gefragt, was die Rolle der NATO in der Welt von morgen sein soll und welche Mittel sie dafür benötigt, aber auch welche Rolle die Bundeswehr bei der möglichen Weiterentwicklung einnimmt. Ebenfalls war zu hinterfragen, wie die NATO auf solche Akteure reagieren soll, die das Bündnis herausfordern oder handlungsunfähig erscheinen lassen. Das neue Strategisches Konzept der NATO, vom 29. Juni 2022, indem die Prioritäten, Kernaufgaben und Ansätze des Bündnisses für das nächste Jahrzehnt darstellt wurde ausgiebig beleuchtet.

Generalleutnant a.D. Jürgen Knappe, bis März 2022 Befehlshaber im Multinationale Kommando Operative Führung und Commander des Joint Support and Enabling Commando der NATO, setzt die Klammer um das Thema und verdeutlichte die Auswirkungen für die Weiterentwicklung der deutschen Streitkräfte mit Blick auf die militärstrategische Entwicklung der NATO.

Safe the Date:

Die nächste Akademietagung ist für den 12. bis 13.Juni 2023 geplant. Um aktuell sein zu können, wird das Thema erst Anfang des kommenden Jahres festgelegt. Aber eines können wir schon jetzt versichern: Wir arbeiten hart daran, die herausragende Qualität bei der Themen- und Referentenauswahl zu halten.

Text: OTL Michael Nickolaus, Bereichsvorsitzender West
Fotos: Ulrich Schäffer, Bundesvorsitzender

 

Themenwochenende GKS-Kreis Ummendorf vom 11.-13.11.2022 in Wertach
„Der synodale Weg“

Am Freitag nach dem Abendessen, begann unser Themenwochenende mit einer kurzen Vorstellungsrunde und einem kleinen Abendimpuls, um uns auf das Wochenende einzustimmen.

Am folgenden Tag nach dem Morgenimpuls mit musikalischer Untermalung ließ sich die Gruppe, durch unseren Referenten Herrn Dr. Andreas Rudiger an das schwierige Thema „Synodaler Weg“ heranführen. Im Vorfeld wurden die Kinder von der Kinderbetreuung an die Hand genommen und bastelten ihre Laternen für unseren am Abend angedachten Laternenumzug.

Was allen Teilnehmern sehr zusagte war der sehr gut vorbereitete Vortrag der in diesen kleinen Rahmen sehr produktiv verlief und bei dem sich jeder Teilnehmer eingebunden fühlte. Im Anschluss ließen sich alle das Mittagessen schmecken.

Die Zeit zur freien Verfügung planten die Familien selbst, dass jedem im wunderschönen Allgäu sicher nicht schwerfiel. 😊

Nach der Kaffeepause trafen sich die Teilnehmer noch einmal zur Diskussionsrunde, die Kinder nutzen die Zeit ihre aufwendigen Laternen fertig zu stellen.

Nach dem Abendessen starteten wir den Abend mit einem kleinen Laternenumzug um das Allgäuhaus, was den Kindern ein Lächeln in die Augen zauberte. Bei den für November traumhaften Temperaturen ließen wir uns noch selbstgebackene Martinsgänse und eine Tasse Punsch bei viel Kerzenschein schmecken.

Der Sonntag wurde dann nach dem Frühstück noch durch den lebendigen Gottesdienst unseres Militärpfarrers gekrönt. Wo alle Kinder miteingebunden wurden.

Die Feedbackrunde vor dem Mittagessen spiegelte meine Empfindungen über dieses gelungene Wochenende wieder. Und freue mich auf die noch kommenden.

Text: Michael Franz Seitz, Kreisvorsitzender Ummendorf

 

U30 Seminar – ein Rückblick

Vom 21.-23. Oktober 2022 lud die GKS zu einem Seminar für junge, sicherheitspolitisch interessierte Soldatinnen und Soldaten nach Berlin ein, welches von Leutnant Maurice Klocke durchgeführt wurde. Es stand unter dem Motto „Russland – Selbstbild und geopolitische Realität“. Der Freitagabend stand im Zeichen des Kennenlernens bei einem gemeinsamen Abendessen, bevor am nächsten Tag inhaltlich eingestiegen wurde.

Den Auftakt am Samstag gab OTL Rufin Mellentin, Fachlehrer an der Offizierschule der Luftwaffe, der auf die geschichtlichen Aspekte des großrussischen Selbstbildes einging. Auch der zweite Vortragende Patrick von Krienke ging noch einmal auf historische Aspekte ein, skizzierte unter anderem aber auch welche Auslöser zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geführt haben. Die jungen Offiziere und Offizierinnen waren hoch motiviert und diskutierten mit den Vortragenden, aber auch untereinander. Mit Dr. Martin Grosch referierte noch ein Experte auf dem Gebiet der Geopolitik. Er erklärte die Zusammenhänge im geopolitischen Konstrukt und wo die Global Player wie China, die USA, Europa und auch Russland einzuordnen sind.

Abgerundet wurde das Seminar von einem Kulturprogramm, welches die Teilnehmenden nach Berlin Karlshorst führte. Dort wurde das russisch-deutsche Museum, dem Ort der Unterschrift der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945, besucht. Von dort aus ging es über das russische Ehrenmal im Treptower Park noch zu einem gemeinsamen Abendessen in ein russisches Restaurant.

Neugierig geworden? Das nächste Seminar folgt schon in der ersten Jahreshälfte 2023.

 

Es gilt, jemanden die Ehre zu erweisen:

Hubert Berners mit dem Großen Kreuz der GKS ausgezeichnet

Im festlichen Rahmen der Feier zum 25jährigen Bestehen der FGKS konnte die GKS noch ein weiteres großes Ereignis begehen: Die Verleihung des Großen Kreuzes der GKS an Herrn Oberstabsfeldwebel a.D. Hubert Berners.

Seit 1987 wird das Große Kreuz der GKS an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Gemeinschaft der Katholischen Soldaten verdient gemacht haben. Bisher wurde die Ehrung 26-mal verliehen. Auf der Ehrentafel, auf der alle Ausgezeichneten vermerkt sind, finden sich Bischöfe, Militärgeneralvikare, Militärgeistliche und Offiziere, welche sich in unterschiedlicher Weise besonders um die GKS verdient gemacht haben. Hubert Berners wird somit als 27. Persönlichkeit auf der Ehrentafel platziert werden – erstmalig erhält damit ein Unteroffizier die höchste Auszeichnung der GKS.

Das Engagement von Hubert Berners in der GKS reicht Jahrzehnte zurück. Er war Kreisvorsitzender, engagierte sich im Bereichsvorstand und im Bundesvorstand.

Heute ist Hubert Berners der „Homo technicus“ der GKS – er kümmerte sich von Anfang an bis heute um die IT der GKS. Er verantwortet in der GKS nicht nur jegliche IT, sondern hält diese auch regelmäßig auf Stand und kümmert sich mit engelsgleicher Geduld um die großen und kleinen Probleme der Nutzer.

Doch Hubert wäre nicht Hubert, wenn er sich damit begnügen würde. So verantwortet er noch zusätzlich den Datenschutz der GKS, die Mitgliederdatei, die Datenablage unserer ehrenamtlich Engagierten, hat unsere Homepage entwickelt und jahrzehntelang gepflegt, … und diese Liste würde sich noch weiter fortführen lassen.

Und er ist natürlich seit 25 Jahren der bisher einzige Schatzmeister der FGKS, des Förderkreises der GKS. In dieser Funktion treibt er die Arbeit der FGKS mit viel Engagement voran, um die GKS und ihre inhaltliche Arbeit finanziell zu unterstützen.

Hubert Berners ist ein GKSler mit Herz und Seele und setzt sich mit riesigem Engagement, großem Einsatz und Ausdauer für die Belange der Gemeinschaft und ihrer Mitglieder ein. Er hat sich damit in vielfältiger Weise um die GKS verdient gemacht und wir freuen uns sehr, ihn mit dem Großen Kreuz der GKS auszeichnen zu dürfen.

Lieber Hubert, vielen Dank für Deinen Einsatz! Auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!

 

Es gibt etwas zu feiern!

ist der Slogan zum Seminar 3. Lebensphase im Blog der Militärseelsorge.

Dieser Satz stand über dem Wochenende 4.-6.11.2022 im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg.

Der Förderkreis der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) hatte zur traditionellen Mitgliederversammlung geladen. Aber es gab noch einen weiteren Grund, warum es sich auf jeden Fall gelohnt hat, sich auf den Weg zur FGKS nach Bensberg zu machen:

Denn vor genau 25 Jahren wurde der Förderkreis gegründet. Wahrlich ein Grund zu feiern!

1996 begannen der damalige Bundesvorsitzende Oberst a.D. Karl-Jürgen Klein und einige Mitstreiter intensiv darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten es gäbe, die finanzielle Basis der GKS breiter aufzustellen. Damals wie heute wurde und wird die Arbeit der GKS zum allergrößten Teil durch die Militärseelsorge finanziert. Welche Möglichkeiten gibt es, die Arbeit der GKS und den Verband als Ganzes auch durch den Einsatz eigener Mittel nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen? Diese Frage trieb Karl-Jürgen Klein und seine Mitstreiter um. Sie bewiesen damit eine große Vorausschau. Die Gründung eines Förderkreises erschien hier als eine perfekte Lösung, da dieser nicht nur die Möglichkeit gab, durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zusätzliche Einnahmen zu generieren, sondern auch die Möglichkeit bietet, sich in besonderer Weise zur GKS zu bekennen und sich für ihre Förderung einzusetzen. Ganz nebenbei ergab sich auch die Möglichkeit, dass auch ehemalige Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien so weiter der GKS verbunden bleiben können. Rasch war eine Satzung entwickelt und der Gründung stand nichts mehr im Wege.

Am 1. Februar 1997 trafen sich in Bonn 25 GKSler und gründeten die FGKS.

Erster Vorsitzender wurde Oberst Karl-Jürgen Klein, erster Schatzmeister OStFw Hubert Berners. Doch noch galt es einige Hürden zu überwinden, denn wenn die Idee des Förderkreises funktionieren sollte, dann musste die FGKS als gemeinnützig anerkannt werden. Mit Zähigkeit und Geduld wurde dies erreicht. Bis heute ist die FGKS ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Als solche darf sie Spenden einnehmen und für diese auch entsprechend Spendenquittungen ausstellen.

Seit 25 Jahren kommt die FGKS treu ihrem Auftrag nach, die Arbeit der GKS zu fördern. So finanziert die FGKS die Homepage der GKS, unterstützt größere und kleinere Veranstaltungen, wie die GKS-Akademie Oberst-Helmut-Korn, und ermöglicht Anschaffungen von technischem Gerät, Fortbildungsmaterial oder Material für die Kinderbetreuung. Jede Organisationsform innerhalb der GKS hat die Möglichkeit, sich mit der Bitte um Förderung oder Finanzierung an die FGKS zu wenden. Die FGKS ist damit ein echter „Möglichmacher“.

Das Jubiläumsjahr war auch ein Wahljahr.

Der Vorstand der FGKS besteht aus 3 Personen: Dem Vorsitzenden, welcher gem. Satzung durch den Bundesvorsitzenden der GKS gestellt wird, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister. Der stellv. Vorsitzende Gerhard Pape trat nach 9 verdienten Jahren nicht mehr erneut an und wurde nach einer kurzen Wahl durch Albert Hecht, ehemaliger Bereichsvorsitzender West als Stellvertreter abgelöst. In seinem Amt als Bereichsvorsitzender hat Albert Hecht die Förderungsmöglichkeiten der FGKS zur Unterstützung der eigenen Arbeit gut kennen und schätzen gelernt, so dass er sich jetzt gerne und mit vielen Ideen in den Vorstand einbringen wird. Der langjährige Schatzmeister Hubert Berners trat erneut an und wurde wieder einstimmig ins Amt gewählt. Damit steht das Team um den Vorsitzenden, den GKS-Bundesvorsitzenden Oberstleutnant Ulrich Schäffer.

In kurzen Wortmeldungen erklärte der neue Vorstand, dass er sich auf die vor ihnen liegenden Aufgaben freue und gerne daran arbeiten werde, die FGKS und ihre Arbeit innerhalb und außerhalb der GKS bekannter zu machen, neue Mitglieder zu werben und Spenden zu akquirieren, um in schwieriger werdenden Zeiten mit einer starken FGKS die GKS und ihre Arbeit nachhaltig und zukunftsweisend unterstützen zu können.

Wir wünschen dem neuen Vorstand
für seine Arbeit viel Glück und Erfolg!

 

Herzlichen Dank, lieber Gerhard Pape für 9 Jahre und 1 Tag Dienst im Vorstand der FGKS

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den ehemaligen stellv. Vorsitzenden Gerd Pape, für seine langjährige und verdiente Arbeit für die FGKS.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feierten die Mitglieder der FGKS – unter ihnen die Mitglieder des Bundesvorstandes und viele Mitglieder des Kreises Augustdorf, die zeitgleich in Bensberg ein Themenwochenende abhielten, eine Heilige Messe, um Gott zu danken und ihn zu loben.

Und natürlich durfte danach in der Neuen Kneipe des Kardinal-Schulte Hauses auch eine kleine Feier nicht fehlen, bei welcher mehrfach auf die 25 Jahre FGKS angestoßen wurde.

Man muss sich „neu installieren“

ist der Slogan zum Seminar 3. Lebensphase im Blog der Militärseelsorge.

https://www.katholische-militaerseelsorge.de/blog/man-muss-sich-neu-installieren

Wer den Übergang in diese Lebensphase bereits erlebt hat, weiß diese Aussage zu bestätigen.

Vom 02.11.2022 bis 06.11.2022 fand in Nürnberg im Caritas-Pirkheimer Haus (cph), das Seminar 3. Lebensphase der Gemeinschaft katholischer Soldaten statt. Partner sind in dieser Phase des Lebens sehr wichtig, deshalb ist auch ihre Teilnahme an dem Seminar wünschenswert. Ein Großteil der Teilnehmer hatte diese Einladung angenommen und die Partnerin, den Partner an ihrer Seite. Das Seminar der GKS hat psychosozialen Charakter d.h. im Vordergrund steht der Mensch. Wie gehe ich mit der neuen Situation um? Was kommt da auf mich zu?

Neben den Rahmenbedingungen, wie zusätzliche administrative Aufgabenstellungen und die finanzielle Ausstattung, sind auch die Lebensabläufe ein sehr wichtiger Aspekt beim Übergang in die neue Lebensphase.

Bei der Auswahl der Themenkreise für das Seminar wird großer Wert auf die Balance zwischen den mentalen Herausforderungen und der verwaltungstechnischen Seite gelegt.

So konnten für die Verwaltungsthemen hochqualifizierte Referenten gewonnen werden:

  • Versorgungs- und Sozialrecht - StHptm a.D. Albrecht Kiesner ehem. Vorsitzender ERH DBwV
  • Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung - Frau Christina Seitz Caritasverband
  • Übergang vom Sanitätsdienst der Bw zur ziv. Versorgung - OSA Dr. Winter Dies gilt natürlich auch für die Referenten zu den Themenkreisen zum mentalen Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand:
  • Partnerschaft in der Übergangszeit - Wolfram Gail Sozialtherapeut Lebenberatung
  • Gesundes Altern - Dr. Roland Rupprecht FAU Erlangen
  • Spirituelle Inhalte - Dekan Bernd Schaller Leitender Militärdekan Berlin und Reinhard Kießner

Das gesamte Seminar wird begleitet von Herrn Franz Kapsner, Trainer und Coach im persönlichen Veränderungsprozess.

In einem Kulturteil wurde eine Stadtführung angeboten.

Das Seminar wurde durch eine sonntägliche Eucharistiefeier mit unserem Geistlichen Beirat auf Bundesebene, LMD Bernd Schaller abgeschlossen.

Reinhard und Gudrun Kießner repräsentieren die GKS vor Ort. Neben der Leitung und Organisation standen sieauch als Ansprechpartner für die wichtigen Erfahrungen eines Ehepaares im Pensionsalltag zur Verfügung.

Gez.

Reinhard Kießner
OStFw a.D. Beauftragter für Seminare Dritte Lebensphase

 

Themenwochenende des GKS-Kreises Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft auf dem Stiftsberg in Kyllburg

Bereich West/ Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft

Unser GKS Kreis war am Freitag von der Ahr in die Eifel zum Bildungszentrum Stiftsberg in Kyllburg aufgebrochen. Der Vorsitzende, Oberst Bernhard Schneider, konnte nach der Begrüßung eine lebhafte Vorstellungsrunde begleiten für die Michael Wilke einige Überraschungen für die Gemeinschaft bereithielt.

Mit tollen Impulsvorträgen von Oberstleutnant a.D. Walter Schäffer zum Ukraine Krieg, Oberstleutnant a.D. Ludwig Mann zu alternativen Energien und durch Martina Koch zur Krise der Kirche wurden lebhafte Diskussionen ausgelöst. Viele Gespräche drehten sich auch um den Wideraufbau im Ahrtal. Dazu hatte jeder die Flut an der Ahr auf seine Art erlebt. Doch in den Schilderungen der Teilnehmer wurden alle Anstrengungen lebendig. Die Aufarbeitung ist auch bis zum heutigen Tag noch nicht gelungen.

Neben dem Morgenlob und einer Wanderung hoch zur Mariensäule an der Kyll über den „Sieben Schmerzen Mariae Steig“ war der Gottesdienst in der Stiftskirche einer der weiteren Höhepunkte dieses Wochenendes.

Text und Bild Michael Wilke

Und sogar in die Stadtzeitung hat der Bericht es geschafft.

 

Seminare zur Dritten Lebensphase 2023

Mit dem Dienstzeitende beginnt eine „Dritte Lebensphase“.

Im Rahmen des Seminares werden Informationen, Hinweise und Tipps zu den Bereichen Älterwerden aus medizinischer und rechtlicher Sicht und zum Versorgungs- und Sozialrecht gegeben.

Der Eintritt in die Dritte Lebensphase bringt große Veränderungen im Lebensalltag und der Lebensgestaltung. Die frei werdenden Zeitressourcen bieten große Chancen, Möglichkeiten aber auch Risiken. Auch diese Bereiche werden intensiv beleuchtet.

Die Tage laden dazu ein, über die Wissensvermittlung und die Beantwortung von Fragen hinaus, miteinander über die grundsätzlichen Lebensfragen, die der Eintritt in eine neue Lebensphase mit sich bringt, ins Gespräch zu kommen, die eigene Spiritualität zu erleben und vielleicht neu zu entdecken.

Basisinformationen:

  • Die Seminare finden im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt
  • Teilnehmen können Berufssoldatinnen und –soldaten bis zu zwei Jahren vor ihrer Zurruhesetzung und ihre Partner/innen
  • Die Termine im Jahr 2023 sind:
    • 03. – 07. Mai 2023
    • 06.– 10. September 2023

Sonderurlaub

Diese Seminare gelten als Veranstaltungen der Katholischen Militärseelsorge. Es kann Sonderurlaub beantragt werden.

Beitrag für das gesamte Seminar inkl. Kost und Logis:

Besoldungsgruppe

Für Paare

Für Einzelteilnehmer

bis einschließlich A 8

120,00 €

60,00€

A9 und OStFw

120,00 €

60,00 €

A 9-10 Lt und OLt

160,00 €

80,00 €

A 11 - 15

200,00 €

100,00 €

ab A 16

280,00 €

140,00 €


Fahrtkosten sind selbst zu tragen.

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular und wird wirksam nach Eingang des Eigenbeitrages. Das ausführliche Seminarprogramm und Detailinformationen werden etwa vier Wochen vor Beginn des Seminars zugesandt.

Anmeldeformular: hier

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Seminarverantwortlichen:

Ehepaar Kießner Tel.: 09776/5796 , Mobil: 0172/6727355

oder in der Bundesgeschäftsstelle : 030-20619990 oder 0170-3115216

Hier geht es zu einem Bericht zu den Seminaren:
https://www.katholische-militaerseelsorge.de/blog/man-muss-sich-neu-installieren

 

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