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Brustkreuz der Militärseelsorger auf Wüstenflecktarn

Brustkreuz der Militärseelsorger auf Wüstenflecktarn

Geistliches Wort zum Christkönigssonntag

„Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit. König des Weltalls, wir huldigen dir. König der Völker, wir huldigen dir. König des Friedens, wir huldigen dir. König der Herrlichkeit, wir huldigen dir.“
(Christusrufe, Gotteslob 560)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

der 34. Sonntag im Jahreskreis – der letzte Sonntag im Kirchenjahr – trägt den Titel Christkönigssonntag. Im Jahr 1925 wurde er von Papst Pius XI. eingeführt und trägt den Rang eines Hochfestes. Sieben Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, in dessen Folge Kaiser- und Königreiche untergegangen waren – sollte die Botschaft um die Welt gehen, dass Christus, der Friedenskönig, ewigen Bestand hat und am Ende der Zeit alles zum Guten führt. Gerade in der NS-Zeit hatte das Christkönigsfest vor allem bei der katholischen Jugend einen hohen Erlebnis- und Zeugniswert.

Eine besondere Bedeutung dieses Hochfestes und seinem Inhalt hat es für die Katholische Militärseelsorge und auch für die Gemeinschaft Katholischer Soldaten: Einige katholische Soldaten und der „Königsteiner Offizierkreis“ (KOK) – der Vorläufer des GKS – überreichten dem damaligen Militärbischof Dr. Franz Hengsbach zu seinem silbernen Priesterjubiläum ein Brustkreuz, das über dem Kreuz die Krone trug und damit zum Ausdruck brachte, dass Christen das Kreuz als Siegeszeichen des Lebens über den Tod und Christus als den Friedenskönig ansehen - die Botschaft des Christkönigsfestes. Dieses Kreuz trägt bis auf den heutigen Tag der jeweils amtierende Militärbischof (Jeder Militärseelsorger erhält bei seiner Amtseinführung ein ähnlich gestaltetes Brustkreuz, das er über dem Feldanzug trägt). Daraus entstand, in angepasster Form, das Logo der Katholischen Militärseelsorge für die Deutsche Bundeswehr. Vielleicht bekommt auch aus dieser Verbindungsgeschichte heraus, der Christkönigssonntag für den einen oder die andere von uns eine ganz besondere Bedeutung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gesegneten Christkönigssonntag!

Ihr
Militärdekan Bernd F. Schaller
Geistlicher Beirat auf Bundesebene

Text und Bild: MD B.Schaller

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Wer wir sind:

Die GKS ist eine Gemeinschaft von Katholiken in der Bundeswehr. Unser Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien aus dem christlichen Glauben heraus Antworten auf Fragen zu geben, die sich aus dem Soldatenberuf ergeben. Wir bringen die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten in den Meinungsbildungsprozess von Kirche, Politik und Gesellschaft ein und beziehen auf der Grundlage der katholischen Sozial- und Friedenslehre Position. 

3 gute Gründe, warum wir uns in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten engagieren:

1.Weil wir um den richtigen Weg ringen

Wie kann  ich als Katholik Soldat sein? Wie kann ich das mit meinem Glauben vereinbaren? Welche Folgen für mein Handeln als Soldat hat mein Glaube? – Diese Fragen begegnen uns immer wieder und verlangen von uns eine Antwort. Und diese Antwort ist von doppelter existentieller Bedeutung, denn als Soldatinnen und Soldaten sind wir nicht nur bereit im Ernstfall zu töten, sondern auch im Auftrag zu sterben.
Deshalb fördern wir die aktive Auseinandersetzung mit den sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen . Fragen zu Auslandseinsätzen, Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit „Innerer Führung“ stehen im Vordergrund. Durch Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausschussarbeit bilden wir uns fort.

2.Weil wir Verantwortung übernehmen

Unsere Denkanstöße und Überzeugungen tragen wir in die Bundeswehr, die Kirche und in die Gesellschaft und die Politik hinein. Mit allen Gruppen stehen wir in regelmäßigem intensiven Austausch. Wir geben Erklärungen und Stellungnahmen zu aktuellen sicherheitspolitischen und friedensethischen Fragestellungen ab und stellen uns der Diskussion wo immer dies möglich ist. Indem wir unseren Glauben im Dienstalltag sichtbar leben, werden wir erkennbar und können für Soldatinnen und Soldaten ein Gesprächspartner sein.  Gemeinsam versuchen wir auf die Fragen, die so an uns herangetragen werden aus unserem Glauben heraus Antworten zu geben und für unsere Überzeugungen einzutreten.

3.Weil wir gemeinsam aus unserem Glauben leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ ( Mt. 18,20)  so lesen wir es schon in der Bibel. Es ist es gut, gemeinsam unterwegs zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Deshalb gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr GKS-Kreise, in denen sich die Mitglieder und ihre Gäste regelmäßig zu Themenabenden, Themenwochenenden und zu religiösen oder gemeinschaftsfördernden Aktivitäten treffen.
Für die, deren Schwerpunkt ganz auf der inhaltlichen Arbeit liegt, arbeiten wir in 4 Sachausschüssen auf Bundesebene.
Als  Gemeinschaft sind wir offen für die Mitarbeit aller, die auf der Suche nach den ethischen Grundlagen ihres Berufes und dem Sinn ihres Lebens sind. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

 

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