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Geistliches Wort zum Gründonnerstag

Schattenwurf Kirchenfenster Julius Leber Kaserne w SchallerHostienschale und Kelch auf dem Altar
in der Standortkirche St.Louisin der Julius-Leber-Kaserne 
„Jesus der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ (1Kor 11, 23b-26)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

in den Lesungen des Gründonnerstags sind drei wichtige Ereignisse in der Beziehung zwischen Gott und den Menschen enthalten: die genaue Beschreibung des Paschamahles (Ex 12, 1-8.11-14), die Einsetzung der Eucharistie (1Kor 11, 23-26) und die Fußwaschung (Joh 13, 1-15). Hier ist, in verdichteter Form, eine Glaubensentwicklung zu erkennen. Jesus trifft sich mit seinen Jüngern zum traditionellen Paschamahl, wie es ein gläubiger Jude (und Jesus war ja Jude, das vergessen wir allzu oft) tat. So steht und handelt er im Glauben des Volkes Israel, auf dem Fundament der Väter und des Alten Testaments. Im Verlauf des Mahles gibt er der alten Form aber eine neue Bedeutung, die über die traditionelle Form hinausgeht: Die Gestalten von Brot und Wein nimmt er als Zeichen seiner Hingabe für die Menschen die seiner Spur folgen, als Erinnerung dafür, dass er sein Blut vergießt und sein neues Leben wie eine Speise ist, die Stärke verleiht und Leben erhält. Das Mahl als Gedächtnis. Dies ist ein Auftrag für alle, die ihm in Zukunft folgen, sich zu ihm bekennen. Im Beispiel der Fußwaschung zeigt er die Konsequenz für alle auf, die sich Christen nennen: das Gebot des Dienens und der Nächstenliebe. Die Liturgie des Karfreitags hat keinen üblichen Abschluss. Nach dem Schluss gebet wird das Allerheiligste aus dem Tabernakel entnommen und an einem entlegenen Ort der Kirche aufbewahrt. Die Tabernakeltüren bleiben offen und der Altar wird abgeräumt. Der Segen entfällt. Die Gemeinde zieht sich in Stille zurück. Was bleibt ist Anbetung und Ruhe.

Text und Bild: MD B.Schaller

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Gründonnerstag!
Ihr
Militärdekan Bernd F. Schaller
Geistlicher Beirat auf Bundesebene

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

GKS / Berlin / Bundesvorsitzender

die Corona-Pandemie greift weltweit weiter um sich. Nach allen derzeitigen Einschätzungen der Experten stehen wir erst am Anfang einer Infektionswelle, deren Verlauf, Auswirkungen und Ende wir noch nicht abschätzen können und die uns als Einzelne, aber auch als Gemeinschaft vor große Herausforderungen stellt und noch weiter stellen wird.
Eine dieser Herausforderungen ist, dass alle aufgefordert sind, ihre direkten Kontakte so weit wie möglich einzuschränken und Versammlungen und Zusammenkünfte zu vermeiden, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

Die GKS hat deshalb vorerst alle Veranstaltungen bis zum 31. Mai 2020 abgesagt.

Wir bitten dafür um Verständnis!

Über das weitere Vorgehen werden wir Sie zeitgerecht informieren.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!

In herzlicher Verbundenheit
Ihr
Andreas Quirin
Bundesvorsitzender

 

 

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Wer wir sind:

Die GKS ist eine Gemeinschaft von Katholiken in der Bundeswehr. Unser Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien aus dem christlichen Glauben heraus Antworten auf Fragen zu geben, die sich aus dem Soldatenberuf ergeben. Wir bringen die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten in den Meinungsbildungsprozess von Kirche, Politik und Gesellschaft ein und beziehen auf der Grundlage der katholischen Sozial- und Friedenslehre Position. 

3 gute Gründe, warum wir uns in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten engagieren:

1.Weil wir um den richtigen Weg ringen

Wie kann  ich als Katholik Soldat sein? Wie kann ich das mit meinem Glauben vereinbaren? Welche Folgen für mein Handeln als Soldat hat mein Glaube? – Diese Fragen begegnen uns immer wieder und verlangen von uns eine Antwort. Und diese Antwort ist von doppelter existentieller Bedeutung, denn als Soldatinnen und Soldaten sind wir nicht nur bereit im Ernstfall zu töten, sondern auch im Auftrag zu sterben.
Deshalb fördern wir die aktive Auseinandersetzung mit den sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen . Fragen zu Auslandseinsätzen, Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit „Innerer Führung“ stehen im Vordergrund. Durch Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausschussarbeit bilden wir uns fort.

2.Weil wir Verantwortung übernehmen

Unsere Denkanstöße und Überzeugungen tragen wir in die Bundeswehr, die Kirche und in die Gesellschaft und die Politik hinein. Mit allen Gruppen stehen wir in regelmäßigem intensiven Austausch. Wir geben Erklärungen und Stellungnahmen zu aktuellen sicherheitspolitischen und friedensethischen Fragestellungen ab und stellen uns der Diskussion wo immer dies möglich ist. Indem wir unseren Glauben im Dienstalltag sichtbar leben, werden wir erkennbar und können für Soldatinnen und Soldaten ein Gesprächspartner sein.  Gemeinsam versuchen wir auf die Fragen, die so an uns herangetragen werden aus unserem Glauben heraus Antworten zu geben und für unsere Überzeugungen einzutreten.

3.Weil wir gemeinsam aus unserem Glauben leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ ( Mt. 18,20)  so lesen wir es schon in der Bibel. Es ist es gut, gemeinsam unterwegs zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Deshalb gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr GKS-Kreise, in denen sich die Mitglieder und ihre Gäste regelmäßig zu Themenabenden, Themenwochenenden und zu religiösen oder gemeinschaftsfördernden Aktivitäten treffen.
Für die, deren Schwerpunkt ganz auf der inhaltlichen Arbeit liegt, arbeiten wir in 4 Sachausschüssen auf Bundesebene.
Als  Gemeinschaft sind wir offen für die Mitarbeit aller, die auf der Suche nach den ethischen Grundlagen ihres Berufes und dem Sinn ihres Lebens sind. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

 

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