• Gebet in der Coronakrise

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Geistliches Wort zur Heiligen Woche

Schattenwurf Kirchenfenster Julius Leber Kaserne w SchallerSchattenwurf Kirchenfenster Julius Leber Kaserne „Die Woche, in der wir das Leiden und Sterben Jesu Christi begehen, ruft uns immer wieder das Kreuz in Erinnerung. Es bleibt auch noch ein wichtiges Symbol nach Ostern, denn der auferstandene Herr zeigt die Wundmale des Gekreuzigten.“ (Karl Kardinal Lehmann)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

die Heilige Woche, die mit dem Palmsonntag begonnen hat und die am Ostersonntag an ihren Höhepunkt kommt, hat ihren Namen deshalb, weil hier in einem relativ überschaubaren Zeitfenster, in verdichteter Form Heilsgeschichte Gottes an den Menschen sich ereignet. Sie zeigt alle Schattierungen des Lebens und des Glaubens. Mit dem Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag tritt er in der Hauptstadt auf, macht die Botschaft vom Reich Gottes öffentlich, bekennt Farbe, was sich in der liturgischen roten Farbe deutlich zeigt, die hinweist auf den Tod Jesu am Karfreitag, wo die gleiche Farbe getragen wird. In der „Missa Chrismatis“, der Messe, in der die heiligen Öle für die Taufbewerber, die Kranken und das Chrisamöl geweiht werden und die meist am Dienstag oder Mittwoch der Karwoche gefeiert wird (in diesem Jahr wird sie in den meisten Diözesen auf einen späteren Zeitpunkt gelegt) werden die Sakramente wie Taufe, Firmung oder Krankensalbung als besondere Heilsgeschenke für diejenigen verwiesen, die dem Gekreuzigten und auferstandenen Herrn folgen. In der Feier des Gründonnerstags steht die Stiftung der Eucharistie, die uns als Christen Stärkung für unser Glaubensleben geben soll im Mittelpunkt. Am Karfreitag stehen Kreuz und Leid Jesu im Vordergrund, die Passion und das enthüllte und verehrte Kreuz, das aufzeigt: Kreuz und Tod haben nicht das letzte Wort. Der Ostersonntag zeigt alles in einem neuen, lebensspendenden Licht, gibt Grund, sich mit allen Sinnen zu freuen, das neue Leben zu feiern. In der Heiligen Woche, die im Niederländischen auch als „Gute Woche“ bezeichnet wird, sind wir also „Auf dem Weg zum Leben“, wie der Titel des Buches von Kardinal Lehmann heißt, aus dem ich anfangs zitiert habe.

Text und Bild : MD B.Schaller

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gute und gesegnete Heilige Woche!
Ihr
Militärdekan Bernd F. Schaller
Geistlicher Beirat auf Bundesebene

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

GKS / Berlin / Bundesvorsitzender

die Corona-Pandemie greift weltweit weiter um sich. Nach allen derzeitigen Einschätzungen der Experten stehen wir erst am Anfang einer Infektionswelle, deren Verlauf, Auswirkungen und Ende wir noch nicht abschätzen können und die uns als Einzelne, aber auch als Gemeinschaft vor große Herausforderungen stellt und noch weiter stellen wird.
Eine dieser Herausforderungen ist, dass alle aufgefordert sind, ihre direkten Kontakte so weit wie möglich einzuschränken und Versammlungen und Zusammenkünfte zu vermeiden, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

Die GKS hat deshalb vorerst alle Veranstaltungen bis zum 31. Mai 2020 abgesagt.

Wir bitten dafür um Verständnis!

Über das weitere Vorgehen werden wir Sie zeitgerecht informieren.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!

In herzlicher Verbundenheit
Ihr
Andreas Quirin
Bundesvorsitzender

 

 

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Wer wir sind:

Die GKS ist eine Gemeinschaft von Katholiken in der Bundeswehr. Unser Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien aus dem christlichen Glauben heraus Antworten auf Fragen zu geben, die sich aus dem Soldatenberuf ergeben. Wir bringen die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten in den Meinungsbildungsprozess von Kirche, Politik und Gesellschaft ein und beziehen auf der Grundlage der katholischen Sozial- und Friedenslehre Position. 

3 gute Gründe, warum wir uns in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten engagieren:

1.Weil wir um den richtigen Weg ringen

Wie kann  ich als Katholik Soldat sein? Wie kann ich das mit meinem Glauben vereinbaren? Welche Folgen für mein Handeln als Soldat hat mein Glaube? – Diese Fragen begegnen uns immer wieder und verlangen von uns eine Antwort. Und diese Antwort ist von doppelter existentieller Bedeutung, denn als Soldatinnen und Soldaten sind wir nicht nur bereit im Ernstfall zu töten, sondern auch im Auftrag zu sterben.
Deshalb fördern wir die aktive Auseinandersetzung mit den sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen . Fragen zu Auslandseinsätzen, Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit „Innerer Führung“ stehen im Vordergrund. Durch Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausschussarbeit bilden wir uns fort.

2.Weil wir Verantwortung übernehmen

Unsere Denkanstöße und Überzeugungen tragen wir in die Bundeswehr, die Kirche und in die Gesellschaft und die Politik hinein. Mit allen Gruppen stehen wir in regelmäßigem intensiven Austausch. Wir geben Erklärungen und Stellungnahmen zu aktuellen sicherheitspolitischen und friedensethischen Fragestellungen ab und stellen uns der Diskussion wo immer dies möglich ist. Indem wir unseren Glauben im Dienstalltag sichtbar leben, werden wir erkennbar und können für Soldatinnen und Soldaten ein Gesprächspartner sein.  Gemeinsam versuchen wir auf die Fragen, die so an uns herangetragen werden aus unserem Glauben heraus Antworten zu geben und für unsere Überzeugungen einzutreten.

3.Weil wir gemeinsam aus unserem Glauben leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ ( Mt. 18,20)  so lesen wir es schon in der Bibel. Es ist es gut, gemeinsam unterwegs zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Deshalb gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr GKS-Kreise, in denen sich die Mitglieder und ihre Gäste regelmäßig zu Themenabenden, Themenwochenenden und zu religiösen oder gemeinschaftsfördernden Aktivitäten treffen.
Für die, deren Schwerpunkt ganz auf der inhaltlichen Arbeit liegt, arbeiten wir in 4 Sachausschüssen auf Bundesebene.
Als  Gemeinschaft sind wir offen für die Mitarbeit aller, die auf der Suche nach den ethischen Grundlagen ihres Berufes und dem Sinn ihres Lebens sind. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

 

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