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Friede braucht Mut

Süd/Stetten/2021

Reinhard Kießner, ReferentReinhard Kießner, Referent

„Frieden braucht Mut“ war das Thema des Themenwochenendes des Kreises Stetten / Meßstetten / Sigmaringen. Das Wochenende fand im Haus Zauberberg in Pfronten im Allgäu vom 10. – 12.09.21 statt.

Reinhard Kießner brachte uns dieses Thema aus seiner Arbeit im Landeskomitee in Bayern mit.
Nach der Vorstellungsrunde am Freitagabend führte er knapp in das Thema ein.
Am Samstag wurde das Thema mit einem Impulsvortrag ausgeweitet.
Er begann mit der Frage. Wo fängt Friede an?

Das Wort Shalom und seine Bedeutungen: Heil, Befreiung von jedem Unheil und Unglück, Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und Ruhe, war der erste Ansatz.

Nach kurzer Diskussion kamen wir zu dem Entschluss: Die Basis für den Frieden ist die Anerkennung der Würde und der Schutz jedes einzelnen Menschen.

Das zivilsatorische Hexagon war auch Teil dieses Vortrages. Dieses von Dieter Senghaas entwickelte Modell identifiziert sechs wesentliche Bausteine, die für eine stabile, friedliche Gesellschaft, die auf einer demokratischen, die Menschenrechte und Freiheit und Würde der Menschen anerkennenden Grundordnung basiert, wesentlich sind. Diese sechs Bausteine sind: Gewaltmonopol, Rechtsstaatlichkeit, demokratische Partizipation, soziale Gerechtigkeit, konstruktive Konfliktkultur, Interdependenz (wechselseitige Abhängigkeit) und Affektkontrolle (Selbstkontrolle in Konfliktsituationen).

Ein Bastelergebnis unserer jüngsten TeilnehmendenEin Bastelergebnis unserer jüngsten Teilnehmenden

Bei der anschließenden Gruppenarbeit sollte der einzelne Teilnehmer oder eine Kleingruppe ein Arbeitsblatt bearbeiten und die Unterschiede zwischen Deutschland und Afghanistan gemäß dem Hexagon herausfiltern.

Ebenso als Auftrag gab es auch 6 Bilder, mit der Fragestellung, in welchem Bild für den Einzelnen der Friede am besten abgebildet ist und warum. Beim anschließenden Vortrag der Arbeitsergebnisse stellten die meisten bei der Begründung für welches Bild sie sich entschieden haben fest, dass Bildung ein erster Schritt Richtung Frieden ist.
Am Nachmittag gestaltete das Ehepaar Reinhard und Gudrun Kießner noch einen Friedensweg (Pilgerweg) mit den Familien.
Die Kinderbetreuung, Monika Küttner und Olga Küttner, hat mit den Kindern gebastelt und das noch schöne Wetter ausgenutzt.
Die geistliche Begleitung übernahm Burkhard Küttner, da der Standortpfarrer Stetten leider verhindert war. Herr Küttner gestaltete am Samstag das Morgenlob und am Sonntag die Wort Gottes Feier.

 

 

 


 

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Wer wir sind:

Die GKS ist eine Gemeinschaft von Katholiken in der Bundeswehr. Unser Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien aus dem christlichen Glauben heraus Antworten auf Fragen zu geben, die sich aus dem Soldatenberuf ergeben. Wir bringen die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten in den Meinungsbildungsprozess von Kirche, Politik und Gesellschaft ein und beziehen auf der Grundlage der katholischen Sozial- und Friedenslehre Position. 

3 gute Gründe, warum wir uns in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten engagieren:

1.Weil wir um den richtigen Weg ringen

Wie kann  ich als Katholik Soldat sein? Wie kann ich das mit meinem Glauben vereinbaren? Welche Folgen für mein Handeln als Soldat hat mein Glaube? – Diese Fragen begegnen uns immer wieder und verlangen von uns eine Antwort. Und diese Antwort ist von doppelter existentieller Bedeutung, denn als Soldatinnen und Soldaten sind wir nicht nur bereit im Ernstfall zu töten, sondern auch im Auftrag zu sterben.
Deshalb fördern wir die aktive Auseinandersetzung mit den sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen . Fragen zu Auslandseinsätzen, Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit „Innerer Führung“ stehen im Vordergrund. Durch Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausschussarbeit bilden wir uns fort.

2.Weil wir Verantwortung übernehmen

Unsere Denkanstöße und Überzeugungen tragen wir in die Bundeswehr, die Kirche und in die Gesellschaft und die Politik hinein. Mit allen Gruppen stehen wir in regelmäßigem intensiven Austausch. Wir geben Erklärungen und Stellungnahmen zu aktuellen sicherheitspolitischen und friedensethischen Fragestellungen ab und stellen uns der Diskussion wo immer dies möglich ist. Indem wir unseren Glauben im Dienstalltag sichtbar leben, werden wir erkennbar und können für Soldatinnen und Soldaten ein Gesprächspartner sein.  Gemeinsam versuchen wir auf die Fragen, die so an uns herangetragen werden aus unserem Glauben heraus Antworten zu geben und für unsere Überzeugungen einzutreten.

3.Weil wir gemeinsam aus unserem Glauben leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ ( Mt. 18,20)  so lesen wir es schon in der Bibel. Es ist es gut, gemeinsam unterwegs zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Deshalb gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr GKS-Kreise, in denen sich die Mitglieder und ihre Gäste regelmäßig zu Themenabenden, Themenwochenenden und zu religiösen oder gemeinschaftsfördernden Aktivitäten treffen.
Für die, deren Schwerpunkt ganz auf der inhaltlichen Arbeit liegt, arbeiten wir in 4 Sachausschüssen auf Bundesebene.
Als  Gemeinschaft sind wir offen für die Mitarbeit aller, die auf der Suche nach den ethischen Grundlagen ihres Berufes und dem Sinn ihres Lebens sind. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

 

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