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Bischöfe sehen EU als Vorbild für Frieden und Demokratie


KNA

Die Europäische Union kann nach Einschätzung der katholischen deutschen Bischöfe ein Vorbild für Friedens- und Demokratieprozesse in der ganze Welt sein. Das erklärte der Vorsitzende der Bischöflichen Arbeitsgruppe Europa, Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, am Montag in Bonn.

Er äußerte sich zur Veröffentlichung des Expertenpapiers „Europa ist es wert“ durch die Deutsche Bischofskonferenz. Die Kirche sei bereit, als Brückenbauerin und Mediatorin im gesellschaftlichen europäischen Diskurs mitzuwirken. Der schon länger vorbereitete Text komme zur rechten Zeit, so Overbeck. Er solle an die Grundfesten der europäischen Integration erinnern: Neben der Würde jeder menschlichen Person zählten dazu Solidarität, Subsidiarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Um als Vorbild zu wirken, müsse die EU ihren Werten und Prinzipien glaubhaft treu bleiben, mahnte der Bischof: „Deshalb ist uns der Einsatz für Europa jede Mühe wert.“ In dem Papier wird die Demokratie als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Partizipation fest mit dem Rechtsstaat verknüpft. Die Schöpfungsverantwortung wird als Konstante für ein gutes Leben aller beschrieben, einschließlich nachfolgender Generationen. Ein weiteres Thema ist die Digitalität, die als fortwährend gestaltungsbedürftiges Merkmal moderner Gesellschaft aufgefasst wird. Sie brauche Leitlinien, die mittels des christlichen Menschenbildes konkretisiert werden. Fragen von Flucht und Asyl thematisiert die Publikation unter Betonung der Würde des Menschen und der Solidarität.

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