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Berichte aus der GKS

Endlich wieder in Präsenz – Der Sachausschuss Sicherheit und Frieden zu Gast bei Institut für Theologie und Frieden in Hamburg

Der GKS Sachausschuss 'Sicherheit und Frieden' kann auf ein ereignisreiches Wochenende zurückblicken. Am zweiten Februarwochenende durfte die an aktuellen sicherheitspolitischen Themen interessierte Gemeinschaft das St. Ansgar Haus beziehen, welches zentral an der Alster gelegen einen hervorragenden Ausgangspunkt für lehrreiche Unternehmungen und den ein oder anderen schönen Spaziergang bieten sollte.

So sind wir nach einem geselligen Freitagabend der Anreise und des Kennenlernens am nächsten Morgen aufgebrochen, um bei klarem Sonnenschein und kühler Brise die katholische Akademie aufzusuchen. Dort angekommen wurden wir von Prof. Dr. Justenhoven und Dr. Schrage empfangen, welche uns freundlicherweise durch den Tag begleiten und uns ferner einen Blick durch das Brillenglas der Friedens- und Sozialethik auf militärische Einsätze gewähren sollten.

Als jeder seinen Platz gefunden hatte, begann der Vormittag mit dem sehr anregenden und aufklärenden Vortrag von Prof. Dr. Justenhoven zu dem Thema 'Afghanistan - Lessons learnd', welcher sich der Analyse eines gescheiterten Statebuilding widmete und dabei stets die Einbeziehung einer sozialethischen Perspektive wahrte.

Dem schloss sich eine Vorstellung des Zentrums für ethische Bildung in den Streifkräften (ZEBIS) an, welches sein breites Portfolio an Weiterbildungsmöglichkeiten zu ethischen Herausforderungen vorstellte. Es sei hier erwähnt, dass sich das Angebot an alle Angehörigen der Streitkräfte richtet!

Bevor programmatisch in den Samstagnachmittag übergangen werden sollte, wurde eine ausgiebige Mittagstafel im 'Rheinischen Hafen' abgehalten, die von kölscher Küche und heiteren Gesprächen geprägt war. Wieder in die Akademie eingerückt, folgte die Vorstellung der Arbeit des Instituts für Theologie und Frieden, bevor uns Dr. Schrage in die Ergebnisse seiner Bewertung des Mali-Einsatzes und einer möglichen – wie könnte es anders sein – friedensethischen Aufarbeitung mitnahm. Hier konnten wir genau erfahren, welche Überlegungen vielleicht angeregt werden sollten, bevor man eine ernsthafte Motivation für ein militärisches Einwirken in fremden Gemeinwesen definieren kann.

Der Samstag endete mit einem gemütlichen Abend, an dem sich junge und alte Offiziere über die neuen Einblicke austauschten. Bei einem Kaltgetränk teilte man die Gewissheit, dass man nicht nur etwas dazu gelernt hatte, sondern auch als Gemeinschaft ein Stückchen näher zusammengerückt ist.

Text: Corvin Nagel

GKS-Kreis München gratuliert seinem „militärischen Landesfürsten“ zum 60. Geburtstag!

Bitten und Wünsche werden vor Gott gebracht

Am Mittwoch, den 19. Januar 2022, beging der in Fürstenfeldbruck (also ein waschechter Oberbayer) geborene Brigadegeneral Thomas Hambach seinen 60. Geburtstag, in der Hauptstadt des Freistaates Bayern, in dessen oberster territorialer Kommandobehörde, dem Landeskommando Bayern, er seit dem 01. Oktober 2019 seinen Dienst als Kommandeur verrichtet. Dadurch ist er der erste Ansprechpartner der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der territorialen Aufgaben und repräsentiert die Bundeswehr in Bayern.

Brigadegeneral Hambach nimmt die Wünsche und Präsente des GKS-Kreises München entgegen

Gleich morgens, nachdem er von Angehörigen seines Stabes noch vor dem Betreten des Gebäudes mit einem Geburtstagsständchen begrüßt wurde und er von seinem Stellvertreter, Oberst Andreas Brendel, eine „anlassbezogene“ Torte überreicht bekam, konnte auch die Gemeinschaft Katholischer Soldaten - Kreis München (im Beisein ihres Bereichsvorsitzenden Leutnant Marcel Rost), ihrem „militärischen Landesfürsten“ gratulieren, ihm Gesundheit, Glück, Erfolg sowie Gottes reichen Segen wünschen und ihm mittels einer kleinen Geste in Form von ausgesuchten Präsenten des Verbandes für seine Verbundenheit in den zurückliegenden Jahren danken.

Im Anschluss daran erfolgte dann der Besuch des ökumenischen Standortgottesdienstes in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne, wo gleich zu Beginn einem Jeden die Möglichkeit eingeräumt wurde, seine ganz individuellen und persönlichen Bitten und Wünsche symbolisch mittels eines kleinen Mosaiks, welches an das auf dem Altar präsente Kreuz geklebt wurde, vor Gott zu bringen.

Die örtliche Militärseelsorge gratuliert Brigadegeneral Hambach zu dessen 60. Geburtstag

Dieser Gottesdienst stand ganz im Zeichen des lutherischen Theologen und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligten Dietrich Bonhoeffer.

Dessen geistliches Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ als Lied und dessen Glaubensbekenntnis, auf welches Militärdekan Jürgen Andreas Eckert (Katholisches Militärpfarramt München) explizit einging und dessen Kernaussagen er hierbei hervorhob, waren/sind zweifelsohne prädestiniert dazu, um bei den Mitfeiernden einen Impuls in Richtung Glaube, Hoffnung und Zuversicht auszulösen. Möge dieser Impuls die Menschen gerade jetzt, in der heutigen, von der Corona-Situation geprägten Zeit, inspiriert und durchweg optimistisch in das noch junge Jahr 2022 und explizit unseren Jubilar in sein siebtes Lebensjahrzehnt blicken lassen.

Militärdekan Nagel, Brigadegeneral Hambach, Militärdekan Eckert und Leutnant Rost

Untermauern lässt sich dieser Wunsch für unseren Gefeierten insbesondere auch noch durch die oft als Glückszahl angesehene Zahl Sieben (in Bezug auf dessen bereits aufgeführtes siebtes Lebensjahrzehnt), welche auch theologisch, von den sieben Gaben des Heiligen Geistes über die sieben Haupttugenden und die sieben Sakramente bis hin zu den sieben Schöpfungstagen etc. ihre Bedeutung hat und welche in der Bibel auch für die Vollkommenheit und Fülle in Gottes Heilsplan steht!

 

Text: Hauptmann Stefan Nüßle, GKS-Kreis München
Bilder: Leutnant Marcel Rost/Hauptmann Stefan Nüßle

 

Herzliche Einladung zum 2. GKS-Online-Abend 2022

Bild: iStock

Papst Franziskus hat für die kommenden drei Jahre zu einem synodalen Weg aufgerufen, der sich mit der Synodalität von Kirche beschäftigt. Eine Synode abzuhalten bedeutet, so Papst Franziskus, gemeinsam als Volk Gottes einen Weg zu beschreiten. Ziel dieses Weges ist es, sich den brennenden aktuellen Fragen in und außerhalb der Kirche zu stellen, die eine vielfältige Breite aufweisen. Zunächst mag die Vorbereitung zur Bischofssynode 2023 wie eine Doppelung zum Synodalen Weg in Deutschland wirken. Doch Papst Franziskus greift viele Anliegen der Teilkirchen aus den letzten Jahren auf und stellt sie auf eine breitere, grundsätzlichere und auch weltkirchliche Basis. Er legt dabei sehr viel Wert auf die Art und Weise des Miteinanders auf dem „gemeinsamen Weg“ und eine Einbindung aller, die sich einbringen wollen. Alle sind eingeladen, mitzudenken, mitzudiskutieren, ihre Gedanken einzubringen.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat alle Katholikinnen und Katholiken in den Diözesen aufgerufen, sich einladen zu lassen und ihre Gedanken, Anregungen, aber auch Kritiken, Wünsche, Hoffnungen und Träume einzubringen. Diese werden in den Diözesen gesammelt und zu einem Papier der Diözese zusammengefasst, das dann einfließt in die zusammengefassten Gedanken der Katholikinnen und Katholiken in ganz Deutschland, die in die Weltsynode eingebracht werden.

Auch wir, als Mitglieder der GKS, als Angehörige der Kirche unter Soldaten, als Menschen, denen etwas an der Kirche liegt, sind eingeladen, mitzudenken und unsere Gedanken einzubringen. Wir wollen dies gemeinsam im Rahmen eines GKS-Online-Abend tun.

Unter Leitung von

Frau Petra Hammann, Dir´in i.K.,
stellv. Leiterin des Referats II, Pastoral und Liturgie im KMBA,

werden wir uns gemeinsam Gedanken dazu machen, was wir in diesen Prozess der Weltsynode einbringen wollen. Nach einer kurzen Einführung wird in Gruppen anhand verschiedener Fragen und Themenstellungen gearbeitet und dann die gesammelten Gedanken im Plenum zusammengeführt.

Der Online-Abend findet
am Mittwoch, den 9. Februar 2022
von 19.30 – 21.00 Uhr statt.

Alles was Sie zur Teilnahme brauchen, ist ein Smartphone oder ein PC (idealerweise mit Mikro und Kamera). Die Veranstaltung wird über das Online-Portal Zoom stattfinden, Sie müssen aber nicht bei Zoom registriert sein.

Wir bitten um

Anmeldung bis zum 8. Februar 2022, 10.00 Uhr

unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zeitgerecht vor der Veranstaltung erhalten Sie dann eine Mail mit den Zugangsdaten und weiteren Hinweisen.

Internationaler Tag der menschlichen
Brüderlichkeit – 4. Februar

Am 21. Dezember 2020 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen während ihrer 75. Plenarsitzung festgelegt, dass der 4. Februar eines jeden Jahres dem Internationalen Tag der menschlichen Brüderlichkeit gewidmet ist. In der Erklärung der Vereinten Nationen heißt es, dass die Versammlung mit der Annahme dieser Resolution die Mitgliedstaaten einlädt, diesen Tag zu begehen, „um den interreligiösen und interkulturellen Dialog zu fördern“.

In dem Bewusstsein, dass wir uns selbst nicht retten können, fordert die Resolution alle Anstrengungen zur Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs, wie er in dem 2019 in Abu Dhabi von Papst Franziskus und dem Großen unterzeichneten Dokument über die menschliche Brüderlichkeit für Weltfrieden und Koexistenz befürwortet wird Imam von Al-Azhar, Ahmad Al-Tayyeb.

Eine filmische Botschaft des Vatikans zum Tag der menschlichen Brüderlichkeit:
https://www.youtube.com/watch?v=zyvQ55OFvC4

 

Dekanatsarbeitskonferenz I/2021 in Ellwangen (Jagst)!

Blick in die Region Ostwürttemberg

Auf Einladung des Katholischen Leitenden Militärdekanats tagten die Delegierten aus den Pfarrgemeinderäten der Militärpfarrämter sowie die Kreis- und Bereichsvorsitzenden der Gemeinschaft Katholischer Soldaten des Dienstaufsichtsbereiches Baden-Württemberg und Bayern vom 08. Oktober 2021 bis zum 10. Oktober 2021 im Tagungshaus Schönenberg in Ellwangen (Diözese Rottenburg-Stuttgart), der drittgrößten Stadt des Ostalbkreises.

Dekanatsarbeitskonferenz im Oktober 2021

Dort durften die Angereisten bereits am ersten Abend, nach der Eröffnung und der Vorstellung des Programms durch den Moderator Oberstleutnant Johannes Witsch und nach dem Bericht zur Lage, den der Leitende Katholische Militärdekan Artur Wagner vortrug, in der auf dem 530 Meter hohen Schönenberg erbauten Schönenbergkirche, einem der Schmuckstücke barocker Baukunst, im Rahmen einer Abendandacht neben Begegnung und Bildung nun auch noch Besinnung erfahren.

Unter dem Thema „Aufbruch in eine verheißungsvolle Zukunft – Die Neuausrichtung der Militärseelsorge innerhalb des Laienapostolates“ erfolgte am Samstagvormittag dann gemeinsam (Pfarrgemeinderäte/Gemeinschaft Katholischer Soldaten) die inhaltliche Arbeit mit anschließender Auswertung und Diskussion.

Die Schönenbergkirche

Nach dem Mittagessen wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dann selbstverständlich auch noch ein entsprechendes Zeitfenster zur freien Verfügung eingeräumt. Dieses nutzten nicht wenige für einen Spaziergang durch den unweit entfernt gelegenen Stadtkern der ehemaligen Garnisonsstadt Ellwangen, in welcher sich von 1958 bis 2008 der Stab der Panzergrenadierbrigade 30 „Alb-Brigade“ befand. Danach ging es dann in getrennten (Pfarrgemeinderäte/Gemeinschaft Katholischer Soldaten) Sitzungen mit der inhaltlichen Arbeit wieder weiter.

Abends folgte dann die Wahl des neuen Moderators und dessen Stellvertreterin, worauf Oberstleutnant Johannes Witsch somit nach über acht Jahren die Moderation an den frisch gewählten Stabsfeldwebel Gerd Glaubitz übergeben konnte, zwar mit einer gewissen Erleichterung, sicher aber auch mit einer ordentlichen Portion an Wehmut, wie dem scheidenden Moderator und dessen anwesender Gattin deutlich anzusehen war.

Im Inneren des Gotteshauses

Am nächsten Morgen, im Anschluss an die Feedback-Runde, in deren Rahmen Leutnant Marcel Rost (Vorsitzender der Gemeinschaft Katholischer Soldaten – Bereich Süd) die Gelegenheit nutzte, Oberstleutnant Gereon Gräf (Vorsitzender des Katholikenrates beim Katholischen Militärbischof) für das gute Füreinander und Miteinander zu danken und ihm zeitgleich zu dessen Namenstag zu gratulieren (natürlich unter Schenkung entsprechender Präsente), wurde dann in der auch als Wallfahrtskirche „Zu Unserer Lieben Frau“ bezeichneten Schönenbergkirche die Eucharistie gefeiert, was zweifelslos als ein äußerst würdiger Abschluss dieses Wochenendes in der Region Ostwürttemberg angesehen und gewertet werden kann.

Vom Vorsitzenden für den Vorsitzenden - Dank und Gratulation

Nach dem anschließenden Mittagessen folgte dann auch schon wieder die Abreise/Rückreise der fast 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche sich, sofern es die Corona-Situation im März 2022 zulässt, dann wieder (sicherlich auch mit der einen oder anderen personellen Veränderung) im Rahmen der kommenden Dekanatsarbeitskonferenz I/2022 in der 10. Kalenderwoche 2022 im Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal (Diözese Rottenburg-Stuttgart) begegnen werden!


Text und Bilder:
Hauptmann Stefan Nüßle,
Gemeinschaft Katholischer Soldaten - Kreis München

 

Weltfriedenstag

Der Weltfriedenstag der katholischen Kirche wird seit 1968 jährlich am 1. Januar begangen. Er geht zurück auf eine Initiative Papst Pauls VI. (1963-1978).

Der Weltfriedenstag steht in jedem Jahr unter einem besonderen Aspekt des Weltfriedens. Zu diesem veröffentlicht der Papst eine Botschaft. 2022 steht der Weltfriedenstag unter dem Motto: „Bildung, Arbeit, Dialog zwischen den Generationen: Instrumente zur Schaffung eines dauerhaften Friedens“.

Anfang Januar lädt der Erzbischof von Köln jedes Jahr zum Internationalen Soldatengottesdienst aus Anlass der Feier des Weltfriedenstages im Erzbistum ein. Er eröffnet damit den Reigen der Weltfriedenstagsgottesdienste, die in den verschiedenen Diözesen übers Jahr verteilt mit großer Beteiligung von Soldatinnen und Soldaten, Polizei und Vertreterinnen und Vertretern der anderen Blaulichtorganisationen gefeiert werden.

In diesem Jahr wurde der Internat. Soldatengottesdienst am 13. Januar 2022 im Kölner Dom coronageschuldet mit kleiner Besetzung gefeiert. Zelebriert wurde der Gottesdienst aufgrund der besonderen Situation im Erzbistum von unserem Militärbischof, Dr. Franz-Josef Overbeck.

Impressionen von Internat. Soldatengottesdienst 2022:

 2022 WFT Koeln 1 klein 2022 WFT Koeln 2 klein 2022 WFT Koeln 4 klein 2022 WFT Koeln 5 klein  
 

Quelle: Pixabay

Botschaft des Papstes zum 55. Weltfriedenstag

Papst Franziskus ruft zu mehr Friedens-Anstrengungen auf

„Alle können zusammenarbeiten, um eine friedvollere Welt aufzubauen“, schreibt Papst Franziskus in seiner Botschaft zum 55. Welttag des Friedens 2022. Der Papst beklagt die vielen Kriege und schweren Konflikte in der Welt, die Verschlimmerung der Auswirkungen des Klimawandels und die sich immer weiter ausbreitenden Hungersnöte.

Mehr und mehr werde die Wirtschaft geprägt vom Individualismus, als vom Wert der solidarischen Teilhabe. Notwendig sei es, „ein ausgewogenes Verhältnis zwischen wirtschaftlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit“ herzustellen.

Dauerhafter Frieden setze einen Sozialpakt voraus, der den gelingenden Dialog zwischen den Generationen, große, weltweite Anstrengungen im Bildungswesen und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen umfasst.

Der Papst würdigt das Engagement insbes. auch junger Menschen für die Umwelt und eine gerechtere Welt, denn ein „Kurswechsel, den die Schwierigkeiten verlangen, die aus der heutigen ethischen und sozio-ökologischen Krise entstanden sind“ sei zwingend erforderlich. Notwendig sei es, mehr in Bildung zu investieren und weniger in Rüstung. Ein echter internationaler Abrüstungsprozess wäre für die Völker und Nationen und die Erde von großem Nutzen.

Wortlaut der Botschaft des Papstes:
https://www.vatican.va/content/francesco/de/messages/peace/documents/20211208-messaggio-55giornatamondiale-pace2022.html

Neues zum Synodalen Weg

Die nächste 3. Vollversammlung des Synodalen Weges findet vom 3.-5. Februar 2022 in Frankfurt statt. Die Vollversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Synodalen Wegs. Auf der Tagesordnung steht die Beratung und Abstimmung zahlreicher Papiere zu den vier zentralen Themen Sexualität, Rolle der Frauen, Macht und priesterliche Lebensform.

Weitere Infos:
https://www.synodalerweg.de/

GKS-Bundesvorstandssitzung am 21. und 22. Januar 2022 via Zoom

Der Bundesvorstand wird sich in seiner kommenden Sitzung u.a. mit der Vorbereitung der Bundeskonferenz, die im Rahmen der Tage der Begegnung vom 24.-26.3.2022 in Lutherstadt Wittenberg stattfinden wird, befassen.
Auch die Vorbereitung der Teilnahme der GKS am Katholikentag in Stuttgart im Mai 2022 wird ein Thema sein. Die GKS wird dort ein Werkstattgespräch sein zum Thema: Das 5. Gebot halten – wenn andere deshalb getötet werden? Mit Soldat*innen im Gespräch über ein schwieriges Dilemma. Beide Aktivitäten sollen ein Angebot für die Besucherinnen und Besucher des Katholikentages sein, um sich aktiv mit friedensethischen Fragen sehr konkret auseinander zu setzen.
Auch die Erklärung von London des Apostolat Militaire International (AMI), des Dachverbandes aller katholischen Soldatinnen und Soldaten, und wie diese in unserer konkreten Arbeit in der GKS fruchtbar gemacht werden können, wird ein Thema sein.
Und last but not least wird auch der GKS-Haushalt ein Thema sein.

Herzliche Einladung zum 1. GKS-Online-Abend 2022

24 Monate Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland – Eine Zwischenbilanz

Am 1. Advent 2019 wurde der Synodale Weg der kath. Kirche in Deutschland feierlich eröffnet. Seitdem hören wir viel von Auseinandersetzungen, großen Streitpunkten und intensiven Bemühungen, zu tragbaren Kompromissen zu kommen. Aber so ganz genau, was da diskutiert wird, um das zu erfahren, braucht es viel Mühe und Eigeninitiative.

Wir haben die große Chance und Gelegenheit, mit einem Teilnehmer am Synodalen Weg ins Gespräch zu kommen und von ihm aus erster Hand Informationen und seine Sicht der Dinge zu erfahren.
Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass uns

Oberst i.G. Dr. Burkhard Köster

der uns als Mitglied des ZdK für die katholischen Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr in der Synodalversammlung und im Synodalforum 3 “Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ vertritt zum zweiten Mal – bereits im November 2020 war er zu dieser Thematik unser Gast - als Impulsgeber und Gesprächspartner zur Verfügung stehen wird. Wie es schon gute Tradition ist, wird es nach einem Einführungsvortrag viel Zeit geben, um miteinander über diese Thematik, die uns alle angeht, ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet
am Mittwoch, den 12. Januar 2022
von 19.30 – 21.00 Uhr statt.

Alles was Sie zur Teilnahme brauchen ist ein Smartphone oder ein PC (idealerweise mit Mikro und Kamera). Die Veranstaltung wird über das Online-Portal Zoom stattfinden, Sie müssen aber nicht bei Zoom registriert sein.
Um alles gut vorbereiten zu können, bitte ich um

Anmeldung bis zum 11. Januar 2022, 10.00 Uhr
unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zeitgerecht vor der Veranstaltung werde ich Ihnen dann eine Mail mit den Zugangsdaten und weiteren Hinweisen zusenden und stehe auch bei technischen Fragen bereit.
Bis dahin alles Gute und bleiben Sie gesund!

Gestern wurde Christine Lambrecht als neue Bundesministerin der Verteidigung vereidigt.

Als erste Amtshandlung ernannte sie die Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller und Thomas Hitschler zu Parlamentarischen Staatssekretären.

Am Nachmittag wurde sie vom Generalinspekteur mit militärischen Ehren im Bundesverteidigungsministerium empfangen.

In ihrer Antrittsrede sagte die Ministerin:
„Es ist eine große Verantwortung für mich, dass die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte jetzt bei mir liegt – eine Verantwortung für über 260.000 Menschen der Bundeswehr. Dafür sind mir Gespräche und Besuche in der Truppe auch schon in den nächsten Tagen besonders wichtig.

Ich möchte gerade mit Blick auf die Auslandseinsätze erfahren, was die Soldatinnen und Soldaten bewegt, wenn sie den Auftrag ausführen, den ihnen das Parlament gegeben hat und dabei Leib und Leben gefährden. Es ist mir wichtig zu wissen, was in den Soldatinnen und Soldaten vorgeht, welche Erfahrungen sie gemacht haben, damit ich mich dann hier im Inneren für sie engagieren und im politischen Raum ganz konsequent für die Belange der Truppe einstehen kann.“

Wir wünschen der Ministerin und ihren Parlamentarischen Staatsekretären alles Gute, Kraft, Mut und Gottes Segen für ihre Aufgabe.

Bilder: Sebastian Wilke / Bundeswehr

Digitalisierung – unser Jahresschwerpunktthema 2022

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Digitalisierung ist in aller Munde. Die (mangelnde) Zukunftsfähigkeit Deutschlands wird häufig am Grad der Digitalisierung gemessen. Der flächendeckende Ausbau von Glasfaserkabeln, der Zugang zu mobilem Internet auch in der brandenburgischen Heide oder die Schnelligkeit von Verwaltungsvorgängen sind dabei nur einige Dinge, die bei der Digitalisierung in Deutschland zu beachten sind.

Aber Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung. Dies liegt daran, dass die deutsche Sprache unzulänglich ist. Denn die englische Sprache kennt für unseren Begriff Digitalisierung zwei Worte: digitization und digitalization.

Digitization beschreibt schlicht die Umwandlung von analogen Daten in ein digitales Format, beispielsweise die Erstellung von Mitgliederlisten in Excel ist bereits Digitalisierung. Deutlich spannender wird es bei der digitalization. Hier geht es um das Nutzen der vorhandenen Daten in fortlaufenden Prozessen. Dies läuft beispielsweise ab nach der Ummeldung in eine neue Wohnung und garantiert, den ersten Brief, den Sie erhalten werden, ist von der GEZ.

Das digitalization auch deutlich besser sein kann, kann uns die Wirtschaft zeigen oder die öffentliche Verwaltung in Dänemark.

Aber auch die Bundeswehr wird zukünftig mehr und mehr mit der Digitalisierung – und hier sind sowohl digitization als auch digitalization gemeint – konfrontiert werden. Dies wird absehbar Auswirkungen sowohl auf die Menschenführung als auch auf die Kampfführung haben.

Grund genug für die GKS sich mit diesem Thema im Jahr 2022 eingehender zu beschäftigen und über mögliche Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung zu diskutieren!

Weitere Informationen zum Jahresschwerpunktthema 2022 hier auf der Homepage, in unserer Verbandszeitschrift AUFTRAG oder bei einer unserer Veranstaltungen auf Kreis-, Bereichs- und Bundesebene.


Einladung beim GKS-Adventskalender dabei zu sein

nun steht sie schon fast vor der Tür – die Adventszeit. Die Zeit des Wartens auf die verheißene Geburt Jesu Christi. Adventszeit - eine Zeit voller Erwartungen, voller Lichterglanz, hektischer Betriebsamkeit, aber auch Gemütlichkeit, Kerzenschein, Besinnlichkeit und manchmal auch Besinnung auf das Wesentliche. Adventszeit – eine Zeit, die wie kaum eine andere von Traditionen und Ritualen geprägt ist.

Ein ganz besonderes Ritual ist dabei der Adventskalender. In vielen Formen, als Bilderkalender, gefüllt mit Schokolade, als Geschichte, von der jeden Tag ein Kapitel gelesen wird oder als lebendiger Adventskalender, bei dem man sich jeden Abend an einem anderen Haus zu einer kurzen Besinnung und einem Glas Punsch trifft … Es gibt kaum etwas, was sich nicht zu einem Adventskalender verwandeln lässt, der uns durch die 24 Tage bis Weihnachten begleitet.

Wir haben uns gedacht, dass es schön wäre, als Gemeinschaft zusammen durch den Advent zu gehen. Und was würde sich dazu besser eignen, als jeden Tag ein GKS-Adventskalendertürchen zu öffnen und zu schauen, was sich dahinter verbirgt.

Wenn Sie und Ihr Lust habt, als GKS gemeinsam durch den Advent zu gehen, dann schreibt eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und meldet Euch an.

Jeden Tag erhaltet Ihr dann eine Mail, an der das Tages-Adventskalender-Türchen angehängt ist. Gute Gedanken, eine schöne Geschichte, eine Idee, wie die Adventszeit begangen werden kann, …. wir lassen uns jeden Tag etwas einfallen.

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Bericht zur Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr in der Thomas-Morus Akademie

Vom 16. bis 17.November 2021 konnte nach längerer Corona bedingten Pause endlich wieder die Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr an der Thomas-Morus Akademie in Bensberg durchgeführt werden. Eingeladen hatten das Katholische Militärdekanat Köln, die Gemeinschaft katholischer Soldaten Bereich WEST und die Thomas-Morus Akademie. Mit 51 Teilnehmern waren Offiziere vom Oberfähnrich bis zum Oberst aus allen Truppengattungen der Bundeswehr vertreten. Trotz der großen Anzahl konnten die Corona- und Hygiene Regeln ohne Probleme eingehalten werden.

Das Auditorium

Zunächst begrüßte der Leitende Militärdekan des Dekanats Köln, Herr Monsignore Rainer Schnettker alle Anwesenden und wünschte eine erfolgreiche Tagung. Daran anschließend begrüßte die Direktorin der Thomas-Morus Akademie Frau Andrea Hoffmeier ebenfalls die Teilnehmer und führte eine Einweisung in den Ablauf und der Organisation der beiden Tage durch. Die letzten Grußworte richtete der Vertreter des GKS Bereiches WEST Herr Oberstleutnant Frank Nowak an die Offiziere. Hierbei nutze er die Gelegenheit die Arbeit und Zielsetzung der Gemeinschaft katholischer Soldaten vorzustellen und verwies auf die von ihm ausgelegten Informationsmaterialien wie „Flyer“ und der Verbandszeitschrift „Der Auftrag“.

Das Thema in diesem Jahr war „Wettrüsten im Cyberspace“ und die dabei entstehenden sicherheitspolitischen, ethischen und völkerrechtlichen Herausforderungen.

Den Einstieg in die komplexe Thematik führte Prof. Dr. Sebastian Schinzel (Leiter Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, FH Münster) mit dem Vortrag „Aufrüstung im Cyberspace“ und der Beleuchtung virtueller Attacken und der IT-Sicherheit im Ungleichgewicht, durch.

Dies wurde vertieft durch den Cyberexperten Volker Kozok (Vorsitzender, Verein Netzwerk für Cyberintelligence) der unter dem Schlagwort „Big Game Hunting“ eine Vielzahl praktischer Beispiele von Cyberangriffen und dessen Auswirkungen aufzeigte.

Den Abschluss des ersten Tages bildete die rechtliche Betrachtung und Einordnung der Thematik durch Prof. Dr. Dr. h.c. Stephan Hobe (Direktor des Instituts für Luftrecht, Weltraumrecht und Cyberrecht, Köln) mit seinem Vortrag „Das Selbstverteidigungsrecht im Cyberspace“. Hier wurden die Völkerrechtlichen Grundlagen und deren Herausforderungen in Bezug auf das Cyberspace dargestellt.

Der zweite Tag wurde mit einem Morgenlob von Dekan Schnettker eingeleitet, der die Thematik der Akademietagung auch hier geschickt einfließen ließ.

Die Veranstalter

Als Schwerpunkt des ersten Vortrages durch den Cyberethiker PD Dr. Philipp von Wussow (Goethe Universität Frankfurt am Main) stand die ethische Betrachtung mit dem Thema „Soft War im Cyberspace“ im Vordergrund.

Um das Themengebiet abzurunden stellte Oberst Guido Schulte (Stv. Chief Information Security Officer der Bw) mit dem letzten Vortag „Wehrhafte Demokratie“ den Weg zu mehr Cybersicherheit vor. Er stellte nicht nur die aktuelle Sicherheitslage innerhalb der Bw vor, sondern gab einen Ausblick in zukünftige Entwicklungen in Bezug auf die Cybersicherheit.

Ein Fazit war zum Beispiel das auf dem Weg zu mehr Cybersicherheit, vor allem in der Bedieneranwendung, eine gewisse Fehlertoleranz zugelassen werden muss.

Eine sich an allen Vorträgen anschließende lebhafte Diskussionsrunde, zeigte das hohe Interesse und die gezielte Auseinandersetzung der Teilnehmer mit der aktuellen Herausforderung die das Cyberspace, mit allen seinen Facetten, mit sich bringt.

Alle Vortragenden waren ausgewiesene Experten in den jeweiligen Fachthemen, so dass jeder Teilnehmer einige Goldkörnchen mit nach Hause nehmen konnte.

OTL Nowak verabschiedete die Teilnehmer und betonte in seiner Schlussrede, unter anderem die hohe Qualität der Veranstaltung und dankte allen Beteiligten. Auch der Apell die durchweg positiven Eindrücke per Mundpropaganda weiterzutragen durfte nicht fehlen.

Ein besonderer Dank ging an Frau Andrea Hoffmeier, die als Moderatorin sicher und professionell durch die Veranstaltung führte.

Als Ausblick wurden bereits die geplanten Termine für das nächste Jahr bekannt gegeben.

  • 23.-24. Juni 2022
    Klimawandel und dessen Herausforderungen

  • 21.-22. November 2022
    Wohin steuert die NATO


Frank Nowak

Stv. Vorsitzender GKS Bereich WEST
Text und Bilder: Frank Nowak

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Aus dem ZdK

Bericht aus dem ZdK - Vollversammlung vom 19./20.11.2021


von unserem Ehrenbundesvorsitzenden und Delegierten im ZdK Oberst Rüdiger Attermeyer

von links:
Oberst R. Attermeyer,
Oberstleutnant Dr. Michael Lippert,
Oberst i.G. Dr. Burkhard Köster,
Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks

Die diesjährige Herbstvollversammlung des ZdK wurde in Berlin und wegen der bestehenden Coronabedingungen auch in Hybridform mit per Zoom zugeschalteten Teilnehmenden durchgeführt. Die Versammlung war stark geprägt von den alle vier Jahre anstehenden Wahlen.

Gewählt wurde das vollständige Präsidium und mit Wolfgang Klose trat nur einer der bisherigen Vizepräsidenten erneut zu Wahl an, alle anderen Aufgaben waren mit neuen Kandidatinnen und Kandidaten zu bestücken.

Bereits bei den Vorkonferenzen der einzelnen Säulen (Diözesen, Verbände und Einzelpersönlichkeiten) präsentierten sich alle Kandidierenden und es gab für die alle Aufgaben mehr als nur einen Bewerber, so dass eine wirkliche Auswahl möglich war.

Für das besondere Amt als Präsident/Präsidentin kandidierten Frau Dr. Irma Stetter-Karp und Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, beide seit vielen Jahren dem ZdK verbunden. Im Ergebnis wurde Frau Dr. Stetter-Karp als erst zweite Frau nach Rita Waschbüsch (ZdK-Präsidentin 1988 – 1997) mit deutlicher Mehrheit von mehr als 78% der Stimmberechtigten gewählt.

Als Vizepräsidentinnen wurden Birgit Mock und Prof. Dr. Claudia Nothelle neu ins Amt gewählt, Wolfgang Klose wurde als Vizepräsident bestätigt, Prof. Dr. Thomas Söding wurde neuer Vizepräsident. Die fünf neu oder erneut Gewählten beabsichtigen, die anstehenden Herausforderungen als Team zu bewältigen und sind dazu aufgrund der unterschiedlichen Erfahrungshintergründe gut aufgestellt.

Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidium und wünschen gutes Gelingen und Gottes Segen!


Liebe Mitglieder und Freunde der GKS,

wir laden Sie herzlich zur GKS-Akademie Oberst Helmut Korn ein.
Diese findet in diesem Jahr als digitale Veranstaltung an drei Dienstagabenden im November statt.

Heute laden wir herzlich zum zweiten Akademie-Abend ein:


Bild

9. November 2021, 19.30 – 21.00 Uhr

Thema: Der Blick auf den Menschen in Uniform - Hat oder braucht die Bundeswehr ein eigenes Menschenbild?

Referent: Oberst i.G. Reinhold Janke, Koblenz
Zentrum Innere Führung, Abteilung Weiterentwicklung Innere Führung


Auch wenn Sie nicht an allen Terminen teilnehmen können oder wollen, ist dies kein Problem, denn alle Abende stehen zwar in einem inhaltlichen Zusammenhang, sind jedoch so konzipiert, dass sie auch für sich alleine stehen können.

Alles was Sie zur Teilnahme brauchen ist ein Smartphone oder ein PC (idealerweise mit Mikro und Kamera). Die Veranstaltung wird über das Online-Portal Zoom stattfinden, Sie müssen aber nicht bei Zoom registriert sein.

Für die Teilnahme bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Sie erhalten dann zeitgerecht den Zugangslink und entsprechende Anmeldeinformationen.

Wir freuen uns auf die Abende, spannende Diskussionen und eine rege Beteiligung.

 


Digitale GKS-Akademie 2021


1. Akademie-Abend – Eine gelungene Einladung zum sehr persönlichen Nachdenken

Am 2. November 2021 startete die digitale GKS-Akademie 2021 mit dem ersten Abend. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich digital und über Zoom verbunden, auf die Suche nach dem, was ihnen Halt gibt und wie sie selbst anderen im Privaten, aber auch im dienstlichen Zusammenhang, Halt geben können.

Und wer sich auf 90 Minuten Zuhören vor dem Bildschirm eingestellt hatte, der wurde schnell eines Besseren belehrt: Der Referent Ludwig Weitz, dessen Profession im Coaching von Menschen und Organisationen liegt, begann seine Ausführungen mit der zurückgespielten Frage: Was gibt Ihnen Halt? In diesen Zeiten? In Ihrer Verantwortung für andere? In kleinen Gruppen in den sogenannten Break-out-Räumen ging es dann sehr rasch wirklich mitten in diese Fragestellung hinein. Deutlich wurde, wie tief diese Fragen in einer Zeit bewegen, in der alles und alle vor großen Veränderungen stehen und diese Veränderungen nicht nur die Äußerlichkeiten betreffen, sondern bis ins Grundsätzlichste und Grundlegende hinein gehen. Vieles von dem, was fester Bestandteil des eigenen Lebens und des Lebens der Gemeinschaft war, das unverrückbare rechte und linke Leitplanken darstellte, trägt nicht mehr, gibt keinen oder nur noch als sehr unsicher empfundenen Halt. Was kann mir in einer solchen Situation konkret Halt geben? Die Teilnehmer tauschten sich über ihre sehr persönlichen Antworten auf diese Frage aus. Ludwig Weitz machte im nächsten Schritt deutlich, dass Leben Veränderung ist, dass es nicht anhaltbar, nicht aufhaltbar ist, aber es Möglichkeiten gibt, gut in und mit diesen Veränderungen zu leben. Eine davon stellt die Resilienzforschung vor.

Sie geht von 7 Säulen aus, die einen Menschen widerstandsfähig in schwierigen Situationen machen: Eine von Optimismus getragene Grundhaltung, die Fähigkeit zur Akzeptanz dessen, was nicht zu ändern ist, Lösungsorientiertheit, den Willen, die Opferrolle zu verlassen und damit zum Subjekt, zum Handelnden in der Situation zu werden, der Wille zur Übernahme von Verantwortung für das eigene Schicksal, die Orientierung auf ein Netzwerk, in dem ich Unterstützung und Mit-Getragenwerden finden kann und die Fähigkeit, auch in schwierigsten Situationen nicht den Blick für die – bessere - Zukunft zu verlieren.

Nachdenklich und um viele Gedankenanstöße reicher verabschiedeten sich die Teilnehmer nach einem geistlichen Impuls voneinander.

Jedoch nicht ohne vom Akademieleiter, Oberst Rüdiger Attermeyer, darauf hingewiesen worden zu sein, dass am kommenden Dienstag der nächste digitale Akademieabend folgen wird:

Dienstag, der 9. November 2021, 19.30 – 21.00 Uhr
Thema: Hat oder braucht die Bundeswehr ein eigenes Menschenbild?

Referent: Oberst i.G. Reinhold Janke,
Zentrum Innere Führung, Abt Weiterentwicklung Innere Führung

 

Migration menschenwürdig gestalten - Gemeinsames Wort der DBK und des Rates der EKD in Zusammenarbeit mit der ACK in Deutschland

Mit dem Dokument „Migration menschenwürdig gestalten“ legen die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ein neues Migrationswort vor. Dieses steht in der Nachfolge des 1997 erschienenen Wortes „… und der Fremdling, der in deinen Toren ist“, das über viele Jahre als zentraler kirchlicher Referenztext für Fragen von Migration und Flucht galt.

Ausgangspunkt des Dokuments ist eine Analyse relevanter Entwicklungen im Migrationsdiskurs der letzten beiden Jahrzehnte. In einem nächsten Schritt werden spezifisch kirchliche Prägungen durch Migration sowie ekklesiologische und pastorale Grundmuster herausgearbeitet. Auf die Entfaltung einer biblisch-theologischen Lerngeschichte folgt die Reflexion über Grundlagen einer christlichen Migrationsethik und ihre praktischen Konsequenzen. Daran anschließend werden mehrere politisch-rechtliche Fragenkomplexe beleuchtet, etwa die Bedeutung von Menschenrechten im Migrationskontext, die Dimension der globalen Zusammenarbeit, Migrations- und Asylpolitik als gemeinsame europäische Politikfelder sowie Fragen der Integration und der Staatsbürgerschaft. In einem abschließenden Teil werden Thesen für das kirchliche Handeln in der Migrationsgesellschaft formuliert.

„Migration menschenwürdig gestalten“ will dazu beitragen, dass angemessene Antworten auf die Anliegen von Migranten und Schutzsuchenden gefunden werden. Dabei wird Migration als vielschichtige Gestaltungsaufgabe begriffen. Entsprechend richtet sich das Wort an einen weiten Kreis: an Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Seelsorge und in der karitativen Arbeit, an Verantwortungsträger in Verwaltung und Politik, aber auch an alle Gläubigen und Bürger, die mit Migrationsfragen in Berührung kommen.

Hier geht es zum Dokument:
https://www.dbk-shop.de/media/files_public/945edaddb18f39e582f8d2ce42fd9c7d/DBK_627.pdf

Quelle: https://www.dbk-shop.de/de/publikationen/gemeinsame-texte/migration-menschenwuerdig-gestalten#files

 

GKS
Themenwochenende der GKS Amberg vom 30.07.21 - 01.08.2021
 

GKS / Bereich Süd / Kreis Amberg 2021

2021 Amberg

Nach der coronabedingten Pause in 2020, fand das langerwartete Themenwochenende des Kreises Amberg im Kolping-Haus Bayerischer Wald statt. An diesem Wochenende nahmen 15 Familien, insgesamt 48 Personen davon 21 Kinder, teil.

Unter den Teilnehmern konnte der Bereichsvorsitzende Süd, Leutnant Marcel Rost, begrüßt werden.
Die Anreise war bis 17.00 Uhr geplant. Nach einem gemeinsamen Abendessen trafen sich alle in der hauseigenen Kapelle und führten eine Atempause mit dem Thema „Mut zum Aufbruch“ unter der Führung von Sabine Krauß und Brigitta Weidmann durch.

Der zweite Tag begann mit einem Dialog, moderiert durch StFw Alexander Weidmann, mit dem Thema: „Christentum im Zeitraum von Corona“.

Die Teilnehmer haben ihre Erfahrungen im Zeitraum der Corona-Pandemie ausgetauscht, ob es Homeschooling mit den Kindern oder Homeoffice war. Allen Teilnehmern war klar, dass sie nicht allein mit den Problemen sind, denn den anderen ging es genauso.

Der Nachmittag stand den Familien zur freien Verfügung. Als Alternativprogramm wurde angeboten: Tierpark in Lohberg, Kleiner Arbersee mit der Arberseebahn und vieles mehr. Der Abend war geprägt durch gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer und Marshmallows für die Kinder.

Am Sonntag fand der gemeinsame Gottesdienst statt, mit einer anschließenden Feedbackrunde.
Man konnte die Begeisterung in den Gesichtern der Teilnehmer ablesen, es kamen viele positive Äußerungen zurück.
Aus Sicht des Vorstandes war es ein rundum gelungenes Wochenende.

2021 Amberg

Text und Bild: Weidmann Alexander, StFw und Kreisvorsitzender Amberg

 

GKS
GKS international

Friede ist allezeit in Gott, denn Gott ist Friede - 2. Militärwallfahrt nach Flüeli-Ranft

GKS / Schweiz / 2021

Deutsche PilgergruppeDeutsche Pilgergruppe
Bildquelle: KS Norbert Stäblein

Nikolaus von Flüe oder Bruder Klaus – mit diesem Namen kann wirklich jeder Schweizer etwas anfangen. Immerhin ist dieser Mann der Nationalpatron der Eidgenossenschaft. Einem Deutschen sagt dieser Name zunächst einmal nichts oder wenig.

Deshalb war ich gespannt als ich die Einladung zur 2. Militärwallfahrt nach Flüeli-Ranft vom Katholischen Militärbischofsamt erhalten habe, was konkret mich da erwarten würde. Die Marschrichtung war klar und bereits in der Einladung ausgegeben: Da die Lourdes-Wallfahrt zweimal ausfallen musste, wollten die Schweizer einen Ersatz schaffen und trotz der bekannten Umstände eine Friedenswallfahrt durchführen. Ganz im Sinne des Geistes von Lourdes.

Deshalb begaben sich vom 20. – 22. August insgesamt 12 Deutsche, auch ich als Vertreter ein Vertreter des Katholikenrates und ich als Vertreter der GKS in den Kanton Obwalden – einem der drei Gründungskantone der Schweiz.

Bereits auf der 13 Stunden langen Busfahrt merkte man die Vorfreude auf diese Wallfahrt. Und wir beteten unter anderem die Vesper im Bus, dies kurz nach Grenzübertritt in die Schweiz. Angekommen in Flüeli wurden wir von den Gastgebern herzlich willkommen geheißen, auch aufgrund vorheriger gemeinsamer Begegnungen in Lourdes. So entstand eine äußerst freundliche Atmosphäre, ganz so wie man es von der Schweizer Gastfreundschaft gewohnt ist.

Am Samstag stand dann die eigentliche Wanderung an. Von Flüeli, der Wohn- und Wirkungsstätte des Heiligen Nikolaus von Flüel hinunter nach Sachseln, wo der Nationalheilige heute in einer wunderschönen Pfarrkirche aufgebahrt ist.

Bildquelle: KS Norbert Stäblein

Bevor wir die Wanderung begangen, gab uns der Kommandeur der Territorialdivion 2, Zwei-Sterne-General Daniel Keller wichtige Worte mit auf den Weg. Er ist der Ansicht, dass eine Wallfahrt wie wir sie vorhatten, im Angesicht der Lektionen des Corona-Einsatzes in ein neues Licht gerückt wurden. Denn oberste Aufgabe eines jeden Vorgesetzen sei es nun mal „sich zu kümmern, bevor es Kummer macht.“ Jeder, ob Vorgesetzter oder nicht, müsse „für die Seele Sorge tragen“. Zuerst für sich, dann für andere. Das sei auch die Aufgabe von Militärseelsorge. Und deswegen war es für ihn so wichtig, dass diese Pilgerreise stattfinden konnte.

Auf dem Weg 150m Höhenmeter hinab von Flüeli nach Sachseln lernten wir an verschiedenen Stationen etwas über das Leben und Wirken des Nikolaus von Flüe – oder Bruder Klaus, dem Namen unter dem er auch bekannt ist.

Und als ob es gottgewollt war, spielte die Zahl 7 in seinem Leben eine große Rolle: Geboren 1417, verstorben 1487, heiratete er erst 1447 seine Frau Dorothea. Mit dieser hatte er 10 Kinder und die beiden führten eine glückliche Ehe, dennoch entschied sich Nikolaus aber dem Ruf Gottes zu Folgen – 1467. Was für eine beeindruckende Frau muss Dorothea gewesen sein, ihren Mann ziehen zu lassen, so dass er sich ganz Gottes Werk hingeben konnte!

Weit ging Bruder Klaus, wie er ab dem Zeitpunkt genannt wurde, allerdings nicht. De facto lebte er in einer Klausel in der Schlucht 300m weiter in Askese. Er ernährte sich beispielsweise nur von der Heiligen Kommunion und Wasser. Blieb aber trotz seiner asketischen Lebensweise für die weltlichen und politischen Dingen seiner Zeit offen.

Bruder Klaus war für die politischen Entscheider in der Schweiz ein gerne aufgesuchter Ratgeber und beeinflusste durch seine Weisheit und die von Gott gesandten Ratschläge die Geschicke der Schweiz trotz der Askese maßgeblich mit. So wies er immer wieder in diesen Ratschlägen auf den Frieden Gottes hin, den die Mächtigen seiner Zeit sicherzustellen hätten. Eines seiner Zitate, welches die Überschrift dieses Berichtes bildet, belegt seine Aufrufe zum Frieden.
Friede ist allezeit in Gott, denn Gott ist Friede

So machte es denn auch Sinn, warum wir während einer Militärwallfahrt, die unter dem Versöhnungs- und Friedensgedanken von Lourdes stand, ausgerechnet den Spuren dieses Mannes gefolgt sind. All diese Dinge machen diesen Heiligen, von dem ich anfangs noch nichts wusste, zu einer solch faszinierenden und beeindruckenden Person. Durch sein Handeln wurde er trotz der erst sehr späten Heiligsprechung 1947 (da haben wir die Zahl 7 wieder!), schon früh als Patron der ganzen Schweiz verehrt, aber auch beispielsweise der Schweizer Garde in Rom. Allein diesen beeindruckenden Mann kennenzulernen und an seinen Wirkungsstätten zu sein, hätte der Wallfahrt das Prädikat „gelungen“ eingebracht.

Doch die Schweizer Gastgeber setzen noch einen drauf und fuhren uns auch noch auf die Äggli-Alp – den Mittelpunkt der Schweiz. Hier machten wir mit dem Weihbischof von Lausanne, Genf und Fribourg, Alain de Raemy, der auch der Beauftragte der Schweizer Bischofskonferenz für das Militär ist, eine zweistündige Bergwanderung rund um diesen Mittelpunkt. Bei fast 30 Grad und praller Sonne hätte ich mir denkbar schlechtere Aktivitäten ausmalen können. Denn auch diese Wanderung war eine kleine persönliche Pilgerreise für jeden Einzelnen.

Den Abschluss des Samstages bildete dann, ganz in der Tradition der Lourdes-Wallfahrt, eine Lichterprozession hinab in die Schlucht und an der Klausel vorbei, wo Bruder Klaus die letzten 20 Lebensjahre gelebt und gewirkt hat. Das war äußerst beeindruckend, erzeugte eine wahrhaft besinnliche Atmosphäre und verlieh zumindest meinen Gebeten noch mehr Nachdruck.

Nachdem wir am Sonntagmorgen mit Weihbischof de Raemy noch die Heilige Messe feierten, inklusive Präsenz der Schweizer Garde, und dem obligatorischen Gruppenfoto, ging es auch schon - leider - auf die Heimreise.

Abschließend lässt sich sagen: Flüeli ist ein echter Geheimtipp, sowohl landschaftlich als auch spirituell. Aber auch zwischenmenschlich war diese Pilgerreise ein absoluter Gewinn nach der langen Zeit der Lockdowns und Risikogebiete.

Und ich kann jedem Leser nur empfehlen, sich mit Nikolaus von Flüe auseinanderzusetzen. Auch über 500 Jahre nach seinem Tod hat dieser Mann meiner Meinung nichts von seiner Faszination verloren.

Sebastian Kaup

 

GKS
Endlich wieder ein Seminar 3. Lebensphase bei der Gemeinschaft Katholischer Soldaten

Seminar Dritte Lebensphase / 2021

Nach langer Pandemiepause fand vom 29.09.2021 bis 03.10.2021 in Nürnberg im Caritas-Pirkheimer Haus (cph) das Seminar 3. Lebensphase statt. 16 Teilnehmer konnten sich mit ihren Partnern auf die Zeit nach dem Berufsleben vorbereiten.
Der Veranstaltungsort Nürnberg zeigte den gesamten Charme seines historischen Stadtbildes und rundete so das Seminar ab. Hauptziel der Veranstaltung ist die psychosoziale Vorbereitung der Teilnehmer auf den bevorstehen-den Lebensabschnitt. Verschiedene Referenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen tragen mit ihrem Wissen kompetent zu dieser Vorbereitung bei.

Der erfahrene Ruhestandsberater Franz Kapsner beleuchtet und analysiert diesen Lebensabschnitt insbesondere unter folgenden vier Aspekten:

  1. die Finanzen (Ruhestandgehalt; Rente, Altersvorsorge)
  2. den Körper (Gesundheit)
  3. den Geist (intellektuelle Frische)
  4. die Seele (erfülltes Leben)

Die weiteren Referenten gingen in den einzelnen Seminarabschnitten vertieft auf einzelne Bereiche weiter ein. StHptm a.D. Albrecht Kiesner war dabei der Fachmann für die finanzielle Ausstattung einer Soldatin eines Soldaten, der in den Ruhestand geht. Neben dem Ruhegehalt ist die soziale Absicherung im Krankheitsfall sowie der Pflegefall ein hochwichtiges Thema bei der Versetzung in den Ruhestand.

Für die Fragen der Gesundheit in diesem Alterssegment und den Übergang aus einer internen Versorgung durch den Dienstherrn, konnte Herr Oberstarzt Dr. Roland Vogl Stellv. Leiter des Sanitätsversorgungszentrums Kümmersbruck gewonnen werden. Mit seinem humorvollen Vortragsstil zeigte er die Veränderungen beim Älterwerden auf. Auch Anregungen für eine altersgerechte sportliche Betätigung waren Inhalt seines Vortrages. Zudem stellte er die wichtige Fixierung der Gesundheitsunterlagen heraus. Befundkopien von Fachärzten und med. Laboren sollten für die Folgeversorgung im zivilen Gesundheitssystem angefertigt werden.

Für Beziehungsfragen stand Herr Wolfram Gail von der Diakonie Nürnberg zur Verfügung. Mit seiner 35 jährigen Erfahrung als Sozialtherapeut stellte er die Herausforderungen dar, die sich ergeben, wenn plötzlich ein Partner ständig zu Hause ist.

Besonders interessant waren die Ausführungen von Herrn Dr. Rupprecht, als Akademischer Direktor in dem Fachgebiet Gerontopsychologie (Wissenschaft vom Altern). Er nahm uns in seinem Vortrag mit auf einen Streifzug durch den Alterungsprozesses und die dabei aufkommenden Fragen und Probleme. Die Vielzahl von Veränderungen in allen Lebensbereichen kann jedoch durch eine gesunde Lebensführung aktiv beeinflusst werden.

Bereits mehrfach konnte als kundige Referentin Frau Christina Seitz gewonnen werden. Ihr sehr fundierter Vortrag zu Betreuungsangelegenheiten, Vollmachten und Patientenverfügung zeigt die jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ konnte sie durch ihren reichen Erfahrungsschatz den Teilnehmern wichtige Aspekte dieser Themen mitgeben. Auch der spirituelle Aspekt kam nicht zu kurz, denn Reinhard Kießner bot täglich eine Morgenandacht in der Hauskapelle an. Mit den Themenbereichen „It`s my life!“; „Ist da jemand?“; „Wer hat uns diesen neuen Tag geschenkt?“ fand er einen geistlichen Spannungsbogen zu den Inhalten des Seminars.

Eine gelungene Abrundung des Seminares war am Sonntag die Eucharistiefeier mit Herrn Dekan Alfons Hutter. Die abschließende Einheit mit ihm war wiederholt ein Höhepunkt des Seminares. Gerüstet mit vielen Anregungen, um eine hohe Qualität in der dritten Lebensphase erreichen zu können, wurden die Teilnehmer durch das Team der Seminarleitung verabschiedet.

Nürnberg, 03.10.2021
Text und Fotos Reinhard Kießner

 

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