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Wichtige Festtage der drei monotheistischen Religionen in den nächsten Wochen

Wichtige Feiertage und geprägte Zeiten der Christen, Juden und Moslems fallen in diesem Jahr zusammen, denn im Islam wird vom 2. April bis zum 2. Mai der Fastenmonat Ramadan begangen, für die Christen beginnt mit dem 10. April die Karwoche, die zum Osterfest hinführt, das am 17. und 18. April gefeiert wird, und die Juden feiern vom 15. bis 23. April das Pessachfest.
 

Ramadan:

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime und der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. Zu den fünf Säulen muslimischer Glaubenspflichten gehört das Fasten. Durch die Selbstbeherrschung, die der Verzicht auf Essen fordert, sollen sich fastende Moslems aufs Wesentliche konzentrieren: die Barmherzigkeit gegenüber Armen und Schwachen, die Unterstützung anderer Fastender und das Zwiegespräch mit Allah. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang darf nichts in den Magen gelangen, also nicht gegessen und nicht getrunken werden. Nach Sonnenuntergang nehmen Muslime traditionell das Iftar im Kreis von Familie oder Freunden als ein erlaubtes tägliches Fastenbrechen ein. Das Ende des Ramadan ist für gläubige Moslems ein sehr wichtiger Festtag, denn es ist gleichzeitig Tag des Ramadanfests, das sogenannte "Zuckerfest". Dieses fröhliche Fest dauert je nach Land und Region bis zu drei Tage.
 

Pessach:

Pessach ist das erste von drei jüdischen Wallfahrtsfesten und fällt in den jüdischen Frühlingsmonat Nissan, die Zeit der ersten Gerstenernte in Israel. Pessach erinnert an das Wunder des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten. Im Gedenken an den Zug durch die Wüste wird während des achttägigen Festes nur ungesäuertes Brot gegessen.

Im Mittelpunkt der Feiern steht am Vorabend von Pessach das sogenannte Sedermahl, bei dem - einer bestimmten Ordnung (hebräisch: Seder) folgend - die biblischen Passagen vom Auszug aus Ägypten gelesen und Speisen mit symbolischer Bedeutung gegessen werden.

 

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