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Berichte aus der GKS

Endlich wieder in Präsenz – Der Sachausschuss Sicherheit und Frieden zu Gast bei Institut für Theologie und Frieden in Hamburg

Der GKS Sachausschuss 'Sicherheit und Frieden' kann auf ein ereignisreiches Wochenende zurückblicken. Am zweiten Februarwochenende durfte die an aktuellen sicherheitspolitischen Themen interessierte Gemeinschaft das St. Ansgar Haus beziehen, welches zentral an der Alster gelegen einen hervorragenden Ausgangspunkt für lehrreiche Unternehmungen und den ein oder anderen schönen Spaziergang bieten sollte.

So sind wir nach einem geselligen Freitagabend der Anreise und des Kennenlernens am nächsten Morgen aufgebrochen, um bei klarem Sonnenschein und kühler Brise die katholische Akademie aufzusuchen. Dort angekommen wurden wir von Prof. Dr. Justenhoven und Dr. Schrage empfangen, welche uns freundlicherweise durch den Tag begleiten und uns ferner einen Blick durch das Brillenglas der Friedens- und Sozialethik auf militärische Einsätze gewähren sollten.

Als jeder seinen Platz gefunden hatte, begann der Vormittag mit dem sehr anregenden und aufklärenden Vortrag von Prof. Dr. Justenhoven zu dem Thema 'Afghanistan - Lessons learnd', welcher sich der Analyse eines gescheiterten Statebuilding widmete und dabei stets die Einbeziehung einer sozialethischen Perspektive wahrte.

Dem schloss sich eine Vorstellung des Zentrums für ethische Bildung in den Streifkräften (ZEBIS) an, welches sein breites Portfolio an Weiterbildungsmöglichkeiten zu ethischen Herausforderungen vorstellte. Es sei hier erwähnt, dass sich das Angebot an alle Angehörigen der Streitkräfte richtet!

Bevor programmatisch in den Samstagnachmittag übergangen werden sollte, wurde eine ausgiebige Mittagstafel im 'Rheinischen Hafen' abgehalten, die von kölscher Küche und heiteren Gesprächen geprägt war. Wieder in die Akademie eingerückt, folgte die Vorstellung der Arbeit des Instituts für Theologie und Frieden, bevor uns Dr. Schrage in die Ergebnisse seiner Bewertung des Mali-Einsatzes und einer möglichen – wie könnte es anders sein – friedensethischen Aufarbeitung mitnahm. Hier konnten wir genau erfahren, welche Überlegungen vielleicht angeregt werden sollten, bevor man eine ernsthafte Motivation für ein militärisches Einwirken in fremden Gemeinwesen definieren kann.

Der Samstag endete mit einem gemütlichen Abend, an dem sich junge und alte Offiziere über die neuen Einblicke austauschten. Bei einem Kaltgetränk teilte man die Gewissheit, dass man nicht nur etwas dazu gelernt hatte, sondern auch als Gemeinschaft ein Stückchen näher zusammengerückt ist.

Text: Corvin Nagel

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