Niemand wird als Mörder geboren - Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Henriette Kretz

GKS / Kreis München / München, Februar 2020

Bereits zum zweiten Male konnte die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) – Kreis München über Helga Maria König, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände und Gemeinschaften in der Region München (ARGE), die insbesondere auch als „Brückenbauerin mit Herz“ in der bayerischen Landeshauptstadt bekannt ist, die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz für ein Zeitzeugengespräch am 07.02.2020 im Offizierheim der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München gewinnen.

 

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Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten – Kreis München begrüßt Henriette Kretz sowie die „internen“ und „externen“ Gäste.
 
 

Waren es beim Zeitzeugengespräch im März 2019 noch überwiegend Angehörige der Bundeswehr, für welche stellvertretend Brigadegeneral Thomas Hambach (Kommandeur Landeskommando Bayern), Oberst Stefan Berger (Kommandeur Landesregiment Bayern), Leitender Regierungsdirektor Lindner (Leiter Bundeswehr-Dienstleistungszentrum München), Oberstleutnant Christian Binder (S3-Stabsoffizier  Regionalstab Territoriale Aufgaben Bundeswehr Nord), Oberstleutnant Thorsten Klapp (stellvertretender Kommandeur Regionalstab Territoriale Aufgaben Bundeswehr Ost), Oberstleutnant Peter Greyer (stellvertretender Kommandeur Regionalstab Territoriale Aufgaben Bundeswehr Süd) sowie Oberstleutnant Frank Baader (Regionalstabsoffizier Bayern Süd – Karrierecenter der Bundeswehr IV) begrüßt wurden, durfte sich die Gemeinschaft in diesem Jahr auch über eine Bereicherung in Form der Teilnahme einer Vielzahl von „externen“ Gästen freuen, wodurch diese auch wieder ein Stück weit mehr einem Motto der GKS „Gemeinsam neue Wege wagen“ gerecht werden konnte.

 

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Henriette Kretz spricht zu den rund 200 Gästen im Offizierheim der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München.
 

Neben den „internen“ Gästen von den verschiedensten Dienststellen aus München, Neubiberg, Freising, Fürstenfeldbruck, Feldafing, Kleinaitingen, Ingolstadt, Neuburg an der Donau, Nürnberg und Bogen waren auch Schülerinnen aus dem städtischen Sophie-Scholl-Gymnasium München mit der Schulleiterin Oberstudiendirektorin Karin Moritz und der Lehrerin Katharina Soell-Schmid, Schülerinnen und Schüler aus dem städtischen Willi-Graf-Gymnasium München mit der Lehrerin Katharina Bachmann und dem Lehrer Michael Hatala sowie Mitglieder des Pfadfinderstammes Sankt Severin aus Garching mit der Leiterin Franziska Bauer und den Leitern Niklas Kemper und Lukas Koch sowie Mitglieder des Pfadfinderstammes Maximilian Kolbe aus Pullach mit der Leiterin Luisa Schmucker der Einladung zum Zeitzeugengespräch in die Ernst-von-Bergmann-Kaserne gefolgt, durch deren Teilnahme auch noch einmal untermauert wurde, dass es für die Botschaft dieser Veranstaltung weder eine Zielgruppe nach soziodemografischen noch nach psychografischen Merkmalen gibt, da diese Botschaft ausnahmslos uns alle angeht!

 

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Oberstudiendirektorin Karin Moritz, die Schulleiterin des städtischen Sophie-Scholl-Gymnasiums München, liest ein Henriette Kretz gewidmetes Gedicht vor.
 

Ferner waren auch Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Ausschüsse, Behörden, Einrichtungen, Kirchengemeinden, Räte, Stiftungen, Verbände, Vereine, Organisationen und Zusammenschlüsse unter den Gästen, vom Generalkonsulat der Republik Polen in München mit Konsul Michał Madaj, dem Integrationsbeauftragten des Landkreises München, Ali E. Danabas, dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus - Referat I.9 - Politischer und religiös begründeter Extremismus, Erinnerungskultur mit Studienrätin Karolin Nitzlnader über die Aktion für das Leben e.V. mit dem Vorstandsmitglied Waltraud Schreyer, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Bezirksverband München (Stadt und Land) mit dem Geschäftsführer Thomas Koterba, die Hanns-Seidel-Stiftung München mit Erich Kornberger vom Referat III/6 (Internationales, Sicherheit, Europa, Entwicklung), den Bezirksausschuss 11 „Milbertshofen - Am Hart“ mit Gabriele Tomsche und Adolf Jackermayer, den Kreuzbund Diözesanverband München und Freising e. V. mit dem Diözesanvorsitzenden Franz E. Kellermann, das Evangelisch-Lutherische Prodekanat München-Nord mit Dekan Felix Reuter, die Evangelisch-Lutherische Versöhnungskirche München-Harthof mit Pfarrerin Dorothee Hermann, den Geistlichen Beirat der GKS auf Bundesebene, Militärdekan Bernd Schaller, die katholische Jugendstelle Donauwörth mit Jugendpfarrer Bernd Rochna, den Katholikenrat der Stadt und Region München mit der Vorsitzenden Hiltrud Schönheit, die Redaktion KOMPASS mit Jörg Volpers bis hin zu der Stiftung Logos & Ethos, München, vertreten durch die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stiftung, Dr. Monika Goerdeler, und den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Berthold Goerdeler (Enkel des Widerstandskämpfers Carl Friedrich Goerdeler, der von 1930 bis 1937 Oberbürgermeister von Leipzig war, vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und vor 75 Jahren in Berlin-Plötzensee ermordet wurde).

 

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Henriette Kretz beantwortet die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer.

 

Ebenfalls vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz, in welchem Abertausende von Menschen ermordet wurden, befreit, weshalb sich die Anwesenden an dieser Stelle der Veranstaltung zur Erinnerung/zum Gedenken und insbesondere auch aus Respekt gegenüber allen Opfern der NS-Gewaltherrschaft für eine Schweigeminute erhoben.

Damit sich eine solche Vergangenheit nicht wiederholen kann und aus der Erinnerung auch die Lehren bezüglich der Folgen eines Wegsehens gezogen werden können, durfte auch der Wunsch des Auschwitz-Überlebenden und Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees, Roman Kent, nicht unerwähnt bleiben, der sein 11. Gebot “Du sollst nicht gleichgültig sein” so gerne der Bibel hinzufügen würde, denn wo Unrecht geschieht und wo Menschen gedemütigt und verfolgt werden, darf es keine Gleichgültigkeit geben, weil Gleichgültigkeit tötet.

 

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Henriette Kretz beantwortet die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer.

 

Mit der Aufforderung “Lassen Sie uns nicht gleichgültig sein!” erfolgte dann die Überleitung zum Vortrag von Henriette Kretz, die in ihrer bescheidenen und ganz natürlichen Art über ihre zuerst glückliche und unbeschwerte Kindheit berichtete, aus der dann, unter Einmarsch und Besatzung, ein Kampf ums Überleben wurde, wodurch sie den rund 200 Gästen zweifellos näherbrachte, was es heißt, Ausgrenzung und Diskriminierung zu erfahren.

 

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Brigadegeneral Thomas Hambach dankt Henriette Kretz und allen an diesem Zeitzeugengespräch Mitwirkenden und würdigt den Charakter der Veranstaltung sowie insbesondere die daraus resultierende unmissverständliche Botschaft.
 

Henriette Kretz merkte gleich zu Beginn ihres Vortrages an, dass die Schilderung ihrer eigenen Erlebnisse nur eines von vielen tausenden tragischen Kinderschicksalen in dieser Zeit beleuchtet, weshalb sie die Zuhörerinnen und Zuhörer auch darum bat, ihr nicht mit Applaus zu begegnen. Durch das Erzählen ihrer zutiefst erschütternden Kindheitsgeschichte und das Beantworten der im Anschluss gestellten Fragen hat Henriette Kretz, der es sehr viel bedeutet, diesbezüglich vor und mit Menschen zu sprechen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben eindeutigen Aussagen wie „Niemand wird als Mörder geboren“ und „Die Erde gehört uns allen, nicht nur einem Volk“ unmissverständlich auch die Botschaft mitgegeben, dass wir, jede/jeder Einzelne von uns, alles in unserer Macht Stehende dafür tun müssen, dass sich derartige dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte nie wieder, nicht einmal im kleinsten Ansatz, wiederholen!

 

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Berthold Goerdeler bedankt sich für den Vortrag und geht auf Gedanken seines Großvaters, des Widerstandkämpfers Carl Friedrich Goerdeler, ein.
 

Diese Botschaft spiegelte sich inhaltlich auch in den Schlussworten der Gemeinschaft wider, die noch einmal klar herausstellte, dass das heutige Erscheinen von Henriette Kretz, die Präsenz der anwesenden Menschen/Multiplikatoren sowie auch der am 20.12.2020 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der Juden in Deutschland unterzeichnete Militärseelsorge-Staatsvertrag, auf dessen tiefgreifende Bedeutung eingegangen und dessen Präambel vorgelesen wurde, nur einige Zeichen sind, die zeigen, dass die jüdische Gemeinschaft/das jüdische Leben in unserem Land ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft ist und bleibt!

 

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Ein Blick in die Reihen der Zuhörerinnen und Zuhörer.

 

Seien wir dankbar dafür, dass sich jüdisches Leben nach 1945 in Deutschland wieder etabliert hat und betrachten wir dies bitte nicht alles einfach als selbstverständlich!

Lassen Sie uns wachsam sein, lassen Sie uns täglich dafür einstehen, sei es im Kampf/im Wirken gegen Antisemitismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen Rassismus, sei es im Kampf für Minderheitenrechte, sei es durch das Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne unseres Grundgesetzes, denn hierbei dürfen wir die Betroffenen nicht alleine lassen.

Halten wir dagegen! Zeigen wir Solidarität!

Es ist unsere oberste Pflicht!

Diese Pflicht geht uns uneingeschränkt alle an!

 

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Henriette Kretz beim Signieren ihres Buches „Willst du meine Mutter sein?“.

 

 

Text: Hptm. Stefan Nüßle

Bilder: Hptm. Thomas Kreil, Oberstabsfeldwebel Bruno Haelke

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Familie und Soldatenberuf: Herausforderungen meistern, Chancen erkennen

GKS / Kreis Ingolstadt / Lambach, Februar 2020

Der GKS Kreis Ingolstadt führte ein Themenwochenende vom 14. bis 16. Februar 2020 im Kolpingferienhaus Lambach, Landkreis Cham, durch. Soldaten mit deren Familien und Ehemalige aus den Standorten Manching, Ingolstadt, Neuburg und Ummendorf folgten der Einladung in den Bayerischen Wald. Themenschwerpunkt für diese Veranstaltung des Kreises Ingolstadt war nach mehreren eher sicherheits- und außenpolitischen Themen der letzten GSK-Themenwochenenden, wieder die Familie und der Soldatenberuf. Das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft der Katholischen Universität Eichstätt (ZFG), entsandte auf Vermittlung von Dr. Peter Wendl, die beiden Diplompädagoginnen Frau Puhl-Regler und Frau Ressel.

Damit unterstrich das ZFG erneut ihre exzellente Unterstützung für die Militärseelsorge der Bundeswehr. Zunächst stellen alle Teilnehmenden in einer bemerkenswert offenen, vertrauten Art ihre Sorgen und Nöte dar, die sie mit zum Wochenende bringen. Damit konnte der „Bedarf zur genauen inhaltlichen Abgrenzung für den Vortrag ermittelt werden“. Die Referentinnen verwerteten diese Geschmackshinweise zur Grobplanung für Rezeptur bzw. für ein Kochbuch, das sie anschließend unter engagierter Mitwirkung der Teilnehmenden zusammenstellten. Der Soldatenberuf ist nun mal in vielerlei Hinsicht nicht mit anderen Berufen vergleichbar.

 

Referentinnen

Die ganz eigenen Herausforderungen, aber auch Chancen, die sich durch den besonderen Beruf für die Soldatinnen und Soldaten und deren Familien ergeben, verlangen nach guten Zutaten, damit die Rezeptur auch gelingt. Unter weiterer Anwendung  dieser kulinarisch-bildlichen   Darstellungsform des Themas brachten die hervorragend mitwirkenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus ihrer Sicht ganz persönlichen Chancen und Herausforderungen des Soldatenberufes als Zutaten für das Kochbuch ein.  

Dabei wurde deutlich, wie sehr das Thema Wochenendbeziehung, Einsatzbelastung und Gefahren aber auch die Besonderheiten wie die Militärseelsorge, die Kameradschaft und die Absicherung eine zentrale Rolle bei den Soldatenfamilien spielen. Frau Ressel und Frau Puhl-Regler verwendete in der verbleibenden Zeit diese Zutaten in unterschiedliche Rezepte und stellten sie vor. Teile hiervon sind auch in dem Buch „Jonas wartet auf´s Wochenende“ verwertet.

Das Buch ist der neueste Band, welcher im Rahmen der Kooperation mit dem Katholischen Militärbischofsamt durch das ZFG verfasst wurde. Die beiden Referentinnen sind auch Mitautorinnen des Buches. Das Buch ist bei den Katholischen Militärpfarrämtern kostenlos zu erhalten. Zum Abschluss des Tages diskutierten die Teilnehmenden über den Vortrag und zogen eine sehr positive Bilanz. Die offene und engagierte Teilnahme  aller waren einvernehmlich einzigartig und führte zusammen mit den herausragenden Referentinnen zum Gelingen des Wochenendes bei.

Die mitgebrachten Sorgen und Nöte aus der Woche waren am Ende „wie durch ein Wunder“ verflogen, so der das Wochenende begleitende Ingolstädter Militärpfarrer Dr. Stanko. Am Sonntagvormittag feierte Dr. Stanko für die Teilnehmenden des GKS-Wochenendes und für alle Gäste des Hauses den Gottesdienst in der hauseigenen Kapelle. Für den würdigen Rahmen sorgte u.a. die Begleitung durch Flötenspielerinnen und Geigenmusik.Der GKS-Kreis Ingolstadt wird sein zweites Wochenende im Jahr 2020 vom 04.bis 06.Dezember im Haus Chiemgau in Teisendorf durchführen.

Text und Foto: OTL Hermann Hofer, Kreisvorsitzender

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Habemus GKS Hamburg!

GKS / Kreis Hamburg / Hamburg, Februar 2020

Das Leben in Hamburg kann man vielfältig beschreiben. Hanseatisch kühl, aufregend, international oder ständig verregnet fallen mir spontan ein.

Bezogen auf den christlichen Glauben kommt mir hingegen nur ein Wort in den Sinn: Diaspora!  

Nur rund 10 Prozent der Hamburger bekennen sich zur röm.-kath. Kirche. Nur weitere 25 Prozent der Bürger gehören einer protestantischen Kirche an. In diesem doch zugegebenermaßen ziemlich weltlichen Umfeld hat sich unter der Initiative einiger Studierender der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg der örtliche GKS-Kreis neugegründet.
Ziel ist es neben der Katholischen Hochschulgemeinde den Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität, aber auch den Angehörigen der anderen Bundeswehrstandorte in Hamburg, eine weitere Plattform zu geben, um über ihren Glauben nachzudenken, sich zu orientieren und ihn zu leben.

 

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Foto der Vorsitzenden Obermaat OA Sebastian Kaup und Leutnant Sophia

Schulze-Zumloh

 

 

Denn als junger bekennender Katholik wird man immer mehr gewahr, dass Nichtreligiöse, und davon gibt es auch in der Bundeswehr mittlerweile nicht zu knapp, davon ausgehen, dass Religion und Glauben etwas Antiquiertes seien.

Doch gerade in unserer heutigen schnelllebigen, spaßorientieren Zeit ist der Glaube für uns eine Art Anker und Kompass zugleich. Die sich aus unserer religiösen Überzeugung ableitenden Werte sind stabil, geben uns Rückhalt und Orientierung.
Diese Tugenden sind, gerade in der Elitenausbildung, die in Hamburg an Bundeswehruniversität und Führungsakademie betrieben wird, nicht das allerschlechteste, was ein Soldat und Offizier in seinem Wertekanon haben kann.
So wollen wir als GKS Hamburg, unter dem Vorsitz von Obermaat OA Sebastian Kaup und Leutnant Sophia Schulze-Zumloh, beweisen, dass ein moderner Glauben nichts aus der Zeit gefallenes ist oder mit zurückgezogener weltfremder Ideologie zu tun hat. Sondern wir wollen mit unseren Veranstaltungen, Exkursionen und Erlebnissen im Kollektiv eine Gemeinschaft erzeugen, die neben dem Soldatenberuf auch auf der christlichen Moral aufbaut.

 

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GKS Hamburg mit Militärdekan Peter Henrich und den Pfarrhelferinnen der Katholischen Hochschulgemeinde

 

Bilder und Text: GKS

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„Ehrt mein Verhalten Gott und dient es dem Nächsten?“

Gottesdienst aus Anlass des Weltfriedenstages in Hildesheim

GKS / Bundesebene / Hildesheim, Februar 2020

Anlässlich des Weltfriedenstages feierte der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ mit Angehörigen der Bundeswehr, der Polizei und der Bundespolizei eine Heilige Messe im Hildesheimer Dom. Wie jedes Jahr unterstützte die GKS in Person von Hauptmann a.D. Michael Grundmann, dem Bereichsgeschäftsführer Nord, die Vorbereitungen.  Im Gottesdienst und beim anschließenden Beisammensein waren wir mit einer GKS-Delegation dabei.

 

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Eine Besonderheit des Gottesdienstes in Hildesheim ist, dass ihn Angehörigen der Bundeswehr, der Polizei und der Bundespolizei aus ganz Norddeutschland gemeinsam feiern. Bischof Wilmer dankte den Soldatinnen und Soldaten sowie den Polizistinnen und Polizisten für ihren wichtigen Dienst an der Gesellschaft und ermutigte sie auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens weiter zu gehen. Hierbei habe Jesus uns eine gewichtige Prüffrage an die Hand gegeben: „Wer sich vor wichtigen Entscheidungen fragt: Ehrt mein Verhalten Gott und dient es meinem Nächsten? – der wird selten falsch entscheiden.“ , gab er den Anwesenden mit auf den Weg.

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Im Anschluss an den Gottesdienst gab es die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch, sowohl über die Bedeutung der Friedensbotschaft des Papstes für den ganz konkreten Alltag und das eigene Leben, als auch über die aktuelle Situation in der kath.Kirche und den gerade begonnen Synodalen Weg.

Text: Redaktion

Fotos: Pressestelle Bistum Hildesheim

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Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft am Wegekreuz in der Wabelsberger Wacholder Heide

GKS / Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler / Wabelsberger Wacholder Heide, Februar 2020

Der Traumpfad Wabelsberger Wacholder Heide oben in der Eifel bot den Wanderern der GKS herrliche Wege durch Mischwald, wunderschöne Aussichten auf die Eifel und mediterranes Flair zwischen Wacholder Heiden und Kiefernhainen mit Resten von Schnee.

Eine kleine Andacht an dem Kreuz (Foto) endete mit dem Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Bei einem Kaffee in entspannter Runde endete dieser erlebnisreiche Tag.

 

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Text und Bilder: StHptm a.D. Michael Wilke

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Wenn jeden Tag Sonntag ist
GKS - Seminare zur Dritten Lebensphase im Jahr 2020

Unser Juni-Seminar ist schon völlig ausgebucht und wir haben bereits eine Warteliste. Hier ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich. Noch freie Plätze gibt es in unserem Seminar vom 26. bis 30.8.2020

Das Seminar bietet Soldatinnen und Soldaten und ihren Partner/innen Informationen und Orientierungshilfen für die Zeit nach dem Dienstzeitende.

Nähere Informationen zu Inhalt und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.
Sie können sich gerne auch an den Seminarverantwortlichen OStFw a.D. Reinhard Kießner unter 09776-5769 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

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Morgenimpuls zum Thema „Frieden“ in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München!

GKS / Kreis München / München, Januar 2020

Mit einem Morgenimpuls zum Thema „Frieden“ startete der Pfarrgemeinderat des Katholischen Militärpfarramtes München am 15.01.2020 in der ökumenischen Kapelle der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in das noch junge Jahr, in welchem sich zwar das Friedensjahr 1945 zum 75. Mal jährt, welches aber ja bekanntlich leider nicht ganz so friedlich begann. Deshalb bot sich dieses Thema, das eigentlich nie an Aktualität verliert, auch für diese Veranstaltung geradezu an.

Am Anfang stand eine Geschichte über den 1828 im Oblast Tula geborenen Gutsbesitzer und großen russischen Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Tolstoi (er schrieb den weltberühmten Roman „Krieg und Frieden“). In der besagten Geschichte spielen Kinder Krieg. Tolstoi herrscht sie deshalb an, schüttelt missbilligend den Kopf und entgegnet ihnen, dass sie lieber Frieden spielen sollen. Daraufhin fragen die Kinder, wie Frieden eigentlich gespielt wird. Diese Geschichte bildete die Überleitung zur Definition von Frieden.

Vom althochdeutschen Wort „fridu“ über den heutigen Sprachgebrauch sowie über die Sprache der deutschsprachigen Juristen bis hin zu der Sprache der Psychologie und der Theologie sowie dem biblischen Verständnis, wurde auf die Bedeutung des Begriffes „Frieden“ eingegangen, zuletzt auf den Inhalt des Psalm 85,11, in welchem es heißt, dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen.

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Auf Gerechtigkeit und Friede folgte dann der gerechte Friede, der ein Leitbild für Friedensethik und Friedenspolitik in der christlichen Ökumene ist, verbunden mit der moralischen Gebotenheit von militärischen Interventionen, unter Beachtung des in der pastoralen Konstitution GAUDIUM ES SPES (Freude und Hoffnung) unter Punkt 79 (Der Unmenschlichkeit der Kriege Dämme setzen) aufgeführten Aussage:  

Wer als Soldat im Dienst des Vaterlandes steht, betrachte sich als Diener der Sicherheit und Freiheit der Völker. Indem er diese Aufgabe recht erfüllt, trägt er wahrhaft zur Festigung des Friedens bei.

Nach dem Eingehen auf Zitate zum Thema Frieden von Richard von Weizsäcker, Thomas von Kempen und Marie von Ebner-Eschenbach, die sagte: „Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst“, bekamen die Anwesenden einen kleinen Engel überreicht, der als Bote Gottes auch als Symbol für den Frieden, als Symbol für das Miteinander der Religionen sowie als Symbol für die interkulturelle und religiöse Verständigung dient/steht.

Abschließend wurde dann zusammen das Friedensgebet der Gemeinschaft Katholischer Soldaten gebetet und aus dem Buch Lebensrhythmen (Evangelisches Gesangs- und Gebetbuch für Soldatinnen und Soldaten) das Lied „Gib uns Frieden jeden Tag“ gesungen, bevor der Morgenimpuls dann mit einer vom katholischen Pfarrhelfer Freimuth Kettner vorbereiteten kleinen Stärkung seinen Ausklang fand.

Text: Hptm Stefan Nüßle, Vorsitzender GKS-Kreis München

Bilder: Hptm Manfred Fischer und Hptm Stefan Nüßle

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Gute Führung stärken!

Das Programm Innere Führung heute

GKS / Bundesebene / Berlin, Januar 2020

 

Die Bundeswehr ist ein Abbild unserer vielfältigen und pluralen Gesellschaft. Und auch sie unterliegt wie viele Bereiche der Gesellschaft einem permanenten Wandel.  Mit der Konzeption der Inneren Führung haben die Streitkräfte jedoch eine flexible Führungskonzeption, die darauf ausgelegt ist, auf Veränderungsprozesse zu reagieren. Ein Beitrag von Tilo Maedler und Tobias Brösdorf.

Mit dem Fall der Mauer, der vor 30 Jahren vollzogenen Wiedervereinigung unseres Vaterlandes und dem damit verbundenen Ende des Kalten Krieges haben sich nicht nur die sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend gewandelt. Auch die Bundeswehr durchläuft seit nun bald drei Jahrzehnten einen tiefgreifenden und noch immer nicht abgeschlossenen Veränderungsprozess. Der Wegfall der alles dominierenden Ost-West-Konfrontation, verstärktes Engagement bei internationalen Hilfs- und Friedenmissionen und die ersten, auch bewaffneten Auslandseinsätze gingen einher mit einer deutlichen Reduzierung des personellen und materiellen Umfangs der Bundeswehr. Aus der Wehrpflichtarmee ist eine Freiwilligenarmee geworden, in der ganz selbstverständlich auch Frauen Dienst leisten. Das Gesicht der Bundeswehr und ihr inneres Gefüge sind heute also ganz anders als vor 30 Jahren.

„Das Konzept der Inneren Führung ist eine zukunftsfähige Führungskonzeption, die flexibel auf gesellschaftliche und politische Veränderungen reagiert“

All dies hat  auch Auswirkungen auf die Führungskultur in den Streitkräften. Die Bundeswehr ist vielfältiger geworden, nicht nur hinsichtlich ihres Personals, sondern auch mit Blick auf ihren Auftrag. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr dienen in der Regel länger als früher, sind erfahrener, aber auch lebensälter als zu Zeiten der Wehrpflicht. Das verändert die Anforderungen an erfolgreiche Führung. Zudem machen die Gleichzeitigkeit von Auslandseinsätzen und einer Renaissance der Landes- und Bündnisverteidigung Führung komplexer und anspruchsvoller. Mit der erfolgreichen Integration der Kameradinnen und Kameraden mit Vordienstzeit in der NVA hat die Bundeswehr unter Beweis gestellt, dass sie mit dem Konzept der Inneren Führung über eine zukunftsfähige Führungskonzeption verfügt, die flexibel auf gesellschaftliche und politische Veränderungen zu reagieren vermag. Als Armee der Einheit gehörte die Bundeswehr zu jenen staatlichen Institutionen, in denen die Vereinigung besonders rasch und friktionsfrei verlaufen ist.

 

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„Es wurden elf Handlungsfelder identifiziert“

Wie steht es jedoch um die gelebte Führungskultur in der Bundeswehr nach nunmehr bald 30 Jahren permanenter Veränderung und nach Jahrzehnten knapper Haushaltsmittel? Unter dem Eindruck der eingangs beschriebenen Veränderungen und Fragestellungen wurde 2017 das Programm „Innere Führung – heute“ mit dem Ziel begonnen, in einem ersten Schritt zunächst ein vollständiges, aussagekräftiges und ehrliches Lagebild zur gelebten Führungskultur in der Bundeswehr zu gewinnen. In 41 Workshops mit über 800 Teilnehmenden aller Ebenen aus nahezu allen Bereichen der Bundeswehr stand die Frage nach den täglichen Rahmenbedingungen und den Herausforderungen im Fokus, welchen sich das Führungspersonal stellen muss. Vor allem aber ging es um die Frage, was heute unter „guter Führung“ verstanden und wie gute Führung auf allen Ebenen gestärkt werden kann.

Es wurden insgesamt elf Handlungsfelder identifiziert, in denen Maßnahmen erarbeitet und vollzogen werden sollen. Welche das sind, lesen Sie im aktuellen AUFTRAG, der Verbandszeitschrift der GKS.
 
Text: Tilo Maedler und Tobias Brösdorf
Foto: (c) Shutterstock

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Zeit für Familie und Gemeinschaft

GKS / Kreis Augustdorf / Bergisches Land, November 2019
Der guten Tradition entsprechend veranstaltete der GKS-Kreis Augustdorf im Zeitraum vom 01. bis 03. November 2019 wieder ein Themenwochenende im Haus „Maria in der Aue“, im wunderschönen Bergischen Land. Die Anreise erfolgte das erste Mal gemeinsam mit dem Bus, eine sehr gute Idee. Im Anschluss an das Abendessen versammelte der Vorsitzende, Gerhard Pape, die Teilnehmer, um sie auf das Wochenende einzustimmen. Hier stellte er in gewohnt lockerer Atmosphäre das Programm der kommenden zwei Tage vor.
 

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Das Programm am Samstag startete nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Vortrag und Diskussion zum Thema: Völkerverständigung - „Polen im zweiten Weltkrieg“. Der Referent, Herr Röpling, ist ein ausgewiesener Polenexperte, sein Vortrag war sehr gut vorbereitet und durch das Einbringen der eigenen Erlebnisse in der Begegnung mit dem polnischen Volk sehr kurzweilig. Mit seinen Ausführungen machte er deutlich, wie das polnische Volk unter dem Nationalsozialismus zu leiden hatte. Zusammenfassend kann man sagen, Herr Röpling hat allen Zuhörern nahe gebracht, welch ein tolles Volk unsere polnischen Nachbarn sind.
 

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Die angesetzte Zeit verging wie im Flug und sowohl der Referent als auch die Anwesenden zogen ein sehr positives Fazit. Der Rest des Tages wurde genutzt zum Spazierengehen und sorgte für angeregte Gespräche in kleiner oder großer Runde. Am Sonntag machte sich der GKS-Kreis auf den Weg zum Altenberger Dom um dort der Hubertusmesse beizuwohnen. Der Gottesdienst mit den Bläsern und die Worte der Predigt waren sehr ansprechend. Im Anschluss an das Mittagessen fasste der Vorsitzende Gerhard Pape das Wochenende zusammen und mit den besten Wünschen für die bevorstehende Advents-  und Weihnachtszeit machte sich die Gruppe wieder auf die Heimreise.
 

Text und Bilder: GKS

 

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Adventsfeier der Gemeinschaft katholischer Soldaten (GKS) Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft

GKS / Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft / Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dezember 2019

Unser GKS Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft traf am 3. Advent zur traditionellen Adventsfeier zusammen. Der Vorsitzende Oberst Bernd Schneider konnte nach der Begrüßung das neue Fahnenband mit der Ergänzung des vollen Namens präsentieren. Mit den Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ begann ein besinnlicher Nachmittag, der mit dem Ausblick auf das Neujahrstreffen 2020 endete.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes NEUES JAHR.

 

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Fotos und Text: StHptm a.D. Michael Wilke

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„Bewaffnete Drohnen - Chancen und Risiken“

GKS / Kreis Nord / Hamburg, Dezember 2019

Themenwochenende des Bereichs Nord

Vom 6. bis 8.12.2019 lud der GKS-Kreis Nord zum Themenwochenende in Hamburg ein. Thema war der auch in der Politik wieder stärker diskutierte Einsatz von bewaffneten Drohnen und deren Beschaffung für die Bundeswehr.

Als Einstieg diente der Film „Eye in the sky“, der sehr anschaulich und eindrucksvoll die ethischen wie aber auch die politischen Dimensionen und Probleme eines Drohneneinsatzes beleuchtete.

Im Anschluss konnte der eingeladene Referent Major (US) Georg Rothhaupt, ehemaliger Drohnenpilot und Ausbilder und jetziger Verbindungsoffiziere der US Army an der Offizierschule der Luftwaffe, seine eigenen Einsatzerfahrungen weitergeben und die verschiedenen Facetten seiner Mission verdeutlichen.

Es entstand dadurch ein sehr vielschichtiges Bild über die beteiligten Instanzen und Zuständigkeiten eines Einsatzes von Drohnen, das viele Teilnehmende überraschte.

Die anschließende Diskussion ließ insbesondere die Aufgabe des Piloten, der „wie bei einem Computerspiel einfach nur den Knopf drückt“, für alle in einem deutlich differenzierteren  Licht erscheinen.

Mit diesen Informationen ausgestattet, wurde anschließend die Stellungnahme der GKS zum Einsatz bewaffneter Drohnen intensiv diskutiert. Die Ergänzungen und Anmerkungen der Teilnehmenden werden dem zuständigen Sachausschuss mittgeteilt und können so Teil der immer weiter zu führenden, notwendigen Diskussion zum Thema werden.

 

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Zum Ausklang des Tages begab sich die Gruppe zur St. Nikolai Kirche, einem den „Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945“ gewidmeten Mahnmal. Besonders wird hier an die Operation Gomorrha vom 24.7. bis 3.8.1943 erinnert, einer Serie von Luftangriffen der Royal Air Force und der US Air Force auf Hamburg. 34.000 Menschen starben durch das Flächenbombardement, durch das aufgrund besonderer Witterungsbedingungen in den östlichen Stadtteilen Hamburgs ein Feuersturm ausgelöst wurde. Ca. 125.000 Menschen wurden darüber hinaus verletzt. Die Bilder des Schreckens standen uns hier sehr deutlich vor Augen.
Zugleich aber auch die Schönheit der Hansestadt, die uns nach dem Aufstieg zum Turm zu Füßen lag.

 

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Ein gemeinsamer Besuch auf einem der zahlreichen Weihnachtmärkte und eine Gesprächsrunde zum Ende beendete einen thematisch sehr emotionalen Tag und weckte Vorfreude aufs nächste Jahr.

Text: OTL a.D. Norbert Kisters, Bereichsvorsitzender Nord
Fotos: HptFw. Jule Haberlag

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Weihnachtsmitgliederbrief 2019

GKS / Bundesebene / Berlin, Dezember 2019

Liebe Mitglieder der GKS, nur noch wenige Tage trennen uns vom Ende des Jahres 2019. Ein Jahr, das wieder viele Dinge mit sich gebracht hat, welche uns als Gemeinschaft, als Christinnen und Christen und als Soldatinnen und Soldaten bewegt haben. Die jetzt vor uns liegenden Feiertage regen förmlich dazu an, das Jahr nochmals Revue passieren zu lassen und sich dabei an manche Ereignisse zu erinnern, die in unserer schnelllebigen Zeit schon beinahe in Vergessenheit geraten sein könnten. Wir möchten diesen Brief daher auch dazu nutzen, einige Ereignisse aus unserer Gemeinschaft in Erinnerung zu rufen und damit auf das GKS-Jahr 2019 zurück zu blicken.

Untenstehend finden Sie den vollständigen Weihnachtsmitgliederbrief 2019 als PDF.

 

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Einkehrtag im Advent

GKS / Kreis Stetten, Meßstetten, Sigmaringen / Schwenninger, November 2019
 
Wie eigentlich jedes Jahr fand die Info-Veranstaltung des Kreises Stetten/Meßstetten/Sigmaringen am ersten Advent statt. Dieses Mal begann sie mit einem Gottesdienst in der Gemeindekirche Sankt Mauritius, zelebriert durch unseren Militärgeistlichen Pater Stefan, der uns in seiner Predigt viele Gedanken für die Adventszeit mitgab. So zitierte er z.B. Karl Valentin: „Wenn die stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch wieder ruhiger".
 
Danach wurde nach Schwenningen, in den Landgasthof Unger, verlegt. Dort konnten wir unser Mittagessen zu uns nehmen. Im Anschluss wurde der Bildungsanteil durch Frau Monika Rueß, Sozialdienst des Bundeswehrdienstleistungszentrums Stetten a. k. M., bestritten. Das ausgesuchte Thema war PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). PTBS ist die Folge eines psychischen Traumas. Dies ist ein vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen und individuellen Bewältigungsmöglichkeiten (lebensbedrohliche Ereignisse).
 
Die Art der Situation und das Erleben der Person ruft akute Belastungsreaktionen hervor.
Psychische:
- Todesangst
- Bedrohung
Körperliche:
- Zittern
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
Geistige:
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Dissoziation (Wirklichkeit und Wahrnehmung, Gefühle und Bewusstsein klaffen auseinander)
Mögliche Schutzreaktionen:
- Man ist nicht Teil des Geschehens
- Automatische Handlung
- Veränderte Zeitwahrnehmung
- Als sei der Körper nicht betroffen
- Das Geschehen wird wie im Film erlebt.
 
Die Traumatisierung ist abhängig von der Lebensgeschichte, dem Ereignis und dem folgendem Schock, mit anschließendem Versuch der Bewältigung. Die Folge von der traumatischen Reaktion ist die Erholung oder die Entwicklung eines traumatischen Prozesses (PTBS). Daher definiert sich PTBS als eine mögliche Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse.
 
Symptome können z.B. aufdrängende Bilder, Sinneseindrücke, Alpträume und Flashbacks sein.
Die betroffene Person versucht Gefühle und Situationen zu vermeiden, die mit dem Trauma in Verbindung stehen. Weitere Folgen:
- Depressionen (65%)
- Angststörungen (80%)
- psychosomatische Beschwerden (60%)
- Suchterkrankungen
- Amnesien
- Aggressivität/Reizbarkeit (ca. 75%)
- Störung der Beziehungsfähigkeit/der Arbeitsfähigkeit
 
 
Erste Maßnahmen sind das Herstellen einer sicheren Umgebung und die Stärkung des sozialen Umfeldes sowie die Organisation eines psychologischen Helfernetzes mit qualifizierten Ärzten/Psychologen. Die eigentliche Traumabearbeitung benötigt eine ausreichende Stabilisierung und keine weiteren Traumaeinwirkungen bzw. keinen „Täterkontakt“.
 
Der Vortrag endete mit einer offenen Fragerunde. Nach Verabschiedung der Referentin gab es noch Neuigkeiten aus der GKS:
- Kurzvorstellung des neuen Bundesvorstandes
- Bericht aus der Bereichskonferenz
- Beabsichtigtes Programm des Kreises 2020
Bei Kaffee und gespendetem Kuchen wurde der Einkehrtag 2019 gegen 16:30 Uhr beendet.
 

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Text: GKS

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Stimmungsvolles Adventsbacken mit der Gemeinschaft katholischer Soldaten Köln (GKS)

GKS / Kreis Köln / Köln, November 2019

In der Weihnachtsbäckerei …

Die Zeilen dieses Liedes waren an diesem Tag im Tagungszentrum in der Konrad-Adenauer-Kaserne öfter zu hören. Am Samstag, den 23. November 2019 trafen sich nämlich ca. 40 Mitglieder der GKS Köln zum traditionellen Plätzchenbacken. Jede Person durfte Plätzchen nach Herzenslaune gestalten und verzieren. So entstanden Gesichter, Sterne, Weihnachtsbäume und vieles mehr.

Hier gestalteten die Kinder und Eltern voller Freude die Plätzchen

 

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Der Duft von Zimt, Vanille und Lebkuchengewürz und selbst gebackenen Plätzchen ließ Weihnachtsstimmung aufkommen. Deshalb war es für die Kinder sowie für die Erwachsenen ein ganz besonderer Tag.

 

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Mit Freude und Kreativität wurden die Leckereien gestaltet-

Bei Glühwein und Kinderpunsch tauschten sich die Erwachsenen aus und genossen die schöne Atmosphäre.

Hier durften auch die Erwachsenen ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

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Nachdem die Plätzchen fertig aus dem Ofen kamen bedankte sich Walburga Magdolen bei Goran Velimirovic von der Firma kost.bar für seine Unterstützung beim Backen.

Walburga Magdolen überreicht Goran Velimirovic eine kleine Aufmerksamkeit als Dank für seine Unterstützung als Bäcker.

 

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Im Anschluss fand eine Andacht mit Pastoralreferent Herrn Klaus Spreckelmeier statt, mit der zum besinnlichen Teil des Nachmittags übergeleitet wurde. Es wurden Weihnachtslieder gesungen und auch eine kleine Adventsgeschichte erzählt. Pastoralreferent Spreckelmeier erläuterte auch, was Adventsgesichter sind. Dabei handelt es sich um die wartenden und hörenden Gesichter der Christen in der Weihnachtszeit. Solche Gesichter zeigten anschließend die Kinder, in dem sie mit verbundenen Augen weihnachtliche Gegenstände ertasteten und erkannten.

 

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Zum Schluss wurde Pastoralreferent Spreckelmeier von dem Kreisvorsitzenden der GKS Köln, Peter Öchslein verabschiedet. Als Geschenk überreichte er einen Engel, denn „Engel beflügeln“ wie Herr Spreckelmeier immer sage. Der Pastoralreferent wird zum 31.12.2019 in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

 

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Peter Öchslein überreicht dem Pastoralreferent als Abschiedsgeschenk einen Engel.

 

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Ein großes Dankeschön für die gelungene Organisation geht an Walburga Magdolen und Georg Böhmer.

Text und Fotos: OSG Wolf Wüllner

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Bericht zur Vollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern vom 15.11 bis 16.11.2019 in Bamberg

GKS / Kreis Süd / Bamberg, November 2019

Unter dem Thema "Demokratie braucht Menschen und Werte - Bayern soll in guter Verfassung bleiben" haben sich die Mitglieder des Landeskomitees in Bamberg zur Herbstvollversammlung getroffen. Der Festvortrag am Freitagabend fand passenderweise in den "Harmoniesälen" statt. Jenem Ort, wo vor 100 Jahren die erste Bayerische Verfassung verabschiedet worden ist.

„Nationalistisches und egoistisches Denken können zu Ausgrenzung, Machtmissbrauch, Korruption und letztlich zu einer Zersplitterung der Gesellschaft führen“, stellen wir als katholische Laien in einer hier verabschiedeten Erklärung fest. Es gelte, sich derartiger Gefährdungen bewusst zu sein, um den „Wert eines demokratisch, freiheitlich, gerecht und solidarisch ausgerichteten Staates schätzen zu können“. Die Prinzipien des modernen Sozial- und Rechtsstaates basierten „nicht zuletzt auf dem biblisch-christlichen Bild vom Menschen“, erklärt das Landeskomitee. Obwohl die katholische Kirche „lange Zeit ein recht wechselhaftes Verhältnis zur Demokratie pflegte“, zählten seit ihren Anfängen Personalität, Subsidiarität, Solidarität, Gerechtigkeit, Partizipation und Nachhaltigkeit zu ihrer Grundausstattung. Der Blick in die jüngere Vergangenheit zeige, dass eine regelmäßige Selbstvergewisserung über diese Wurzeln wichtig sei. Weil eine Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Kirche bisher fehle, stelle das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit für die Kirche „trotz vorhandener kirchenrechtlicher Strukturen eine bleibende Herausforderung“ dar.

 

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Staat, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft brauchten die freie Entfaltungs-, Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeit der Menschen sowie Respekt, Toleranz und Offenheit, um wirtschaftliche Stabilität, sozialen Frieden und ein glückendes Zusammenleben zu ermöglichen. Das Landeskomitee verweist in diesem Zusammenhang auf das Engagement von Verbänden, Organisationen, Gemeinschaften sowie Einzelpersonen in der katholischen Kirche, von dem die Lebensfähigkeit einer freiheitlichen, demokratisch strukturierten Gesellschaft wesentlich abhänge.

 

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Religiös gebildete Menschen leisteten unverzichtbare Beiträge für eine lebendige Demokratie, indem sie Impulse zu den grundlegenden Fragen nach dem Sinn des Lebens, aber auch bei den alltäglichen Herausforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft setzten. Das Handeln von christlich motivierten Menschen sei täglich in deren Nahbereich bis hin zu staatlichen Gremien und Organen spürbar. Gerade die Erfahrungen mit der Demokratie in Bayern nach den beiden Weltkriegen zeigten, dass eine Gesellschaft zur Integration unterschiedlicher Menschen und Weltanschauungen fähig sei, wenn sie aus einer soliden Werteorientierung heraus offen bleibt für neue Ideen und Entwicklungen.

 

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Die GKS ist mit Vertretern in den Gremien der Katholischen Kirche in Bayern in allen Ebenen vertreten. So leisten wir unseren Beitrag als bekennende Christen und Bürger in Uniform.

 

Text:

Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Reinhard Kießner, stellv. Bereichsvorsitzender SÜD

Delegierter der GKS im Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Fotos: GKS

 

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Von der Landeshauptstadt in die Bundeshauptstadt – Vergelt‘s Gott für die Unterstützung unserer Gemeinschaft!

GKS / Kreis München / München, November 2019

Einst als Militärpfarrer aus der baden-württembergischen Kreisstadt Sigmaringen kommend (wo er das dortige Evangelische Militärpfarramt annähernd drei Jahre geleitet hatte), wechselte Militärdekan Heiko Blank Anfang November 2019 nach über sechs Jahren Dienstzeit am Standort München vom Evangelischen Militärpfarramt München ins Evangelische Kirchenamt für die Bundeswehr (EKA) nach Berlin auf eine Stelle als Referent für Pastorale Dienste, wo er nun für die Bearbeitung von Grundsatzfragen zur Seelsorge an Soldatinnen und Soldaten und zum Lebenskundlichen Unterricht zuständig ist. 

Nach einem feierlichen Gottesdienst in der ökumenischen Kapelle der Ernst-von-Bergmann-Kaserne, in welchem neben dem für den Anlass passenden Lied „Vertraut den neuen Wegen“ auch das für den Protestantismus symbolträchtige Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“, dessen Text an den Psalm 46 angelehnt ist und den der Reformator Martin Luther wohl selbst geschrieben haben soll, gesungen wurde (was Militärdekan Heiko Blank eine Herzensangelegenheit war), folgte dann ein kleiner Ständerling (um die Bezeichnung des anschließenden Beisammenseins im Dialekt des im Landkreis Schwäbisch Hall geborenen Militärdekans wiederzugeben) im dortigen Dietrich-Bonhoeffer-Raum.

 

Hauptmann Nüßle bedankt sich im Namen der Gemeinschaft bei Militärdekan Blank

Hier wurde Militärdekan Heiko Blank im Beisein zahlreicher Gäste durch Militärdekan Ralf Zielinski (Leitender Militärdekan vom Evangelischen Militärdekanat München) verabschiedet, der sich in diesem Rahmen auch noch einmal explizit für das vorbildliche  Engagement bedankte, welches Militärdekan Heiko Blank nicht nur in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern auch während seines zurückliegenden Einsatzes in Afghanistan an den Tag gelegt hat. Im Anschluss konnte dann die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (Kreis München) dem Militärdekan Heiko Blank für dessen gelebte Ökumene danken, welche die Laien während seines gesamten Wirkens am Standort München und insbesondere bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des internationalen und konfessionsübergreifenden Friedensgottesdienstes anlässlich der Jährung der Friedensjahre 1648 und 1918 im Jahr 2018 erfahren durften.

Vergelt’s Gott für dieses hervorragende, von gegenseitigem Respekt geprägte Miteinander, verbunden mit den besten Wünschen für ein segensreiches Wirken an der vier Militärdekanaten und rund 100 Militärpfarrämtern vorgesetzten zentralen Verwaltungsbehörde der Evangelischen Militärseelsorge in der Bundeshauptstadt Berlin!

Text: Hauptmann Stefan Nüßle, Vorsitzender GKS-Kreis München

Bild: Stabsfeldwebel Josef Kistler

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Kranzniederlegung am Ehrenmal der Luftwaffe am 16.11.2019 in Fürstenfeldbruck

GKS / Bundesebene / Fürstenfeldbruck, November 2019

Das Ehrenmal der Luftwaffe und der Luftfahrt wurde mit Spenden von Angehörigen der Luftwaffe, der Luftfahrt und sonstigen Privatpersonen in den Jahren 1957 bis 1966 erstellt und ist den Toten der Luftstreitkräfte und der Luftfahrt gewidmet, die während ihres Dienstes in Krieg oder Frieden ihr Leben verloren haben.

 

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Traditionell gedenkt die Luftwaffenführung zusammen mit der Offizierschule der Luftwaffe am Sonnabend vor dem Volkstrauertag den Toten der Kriege, unserer Bundeswehr und der Luftfahrt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Gemeinschaft Katholischer Soldaten an der würdevollen Feierstunde mit einem Kranz, der durch Oberstleutnant Rufin Mellentin und Stabsfeldwebel Werner Eickmann niedergelegt wurde.

 

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Text und Fotos: OTL Rufin Mellentin 

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Bewahrung der Schöpfung!

Gemeinschaft Katholischer Soldaten - Kreis München feiert Hubertusmesse in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne

GKS / Kreis München / München, November 2019

Bereits zum dritten Mal in Folge feierte die Gemeinschaft Katholischer Soldaten - Kreis München in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne im Münchner Norden eine von rund 200 Gästen besuchte Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jagd. Der Messe stand in diesem Jahr der Geistliche Beirat der Gemeinschaft auf Bundesebene, Militärdekan Bernd Schaller (Dekan und Jäger) vor. In seiner Predigt, an deren inhaltlichen Schwerpunkt er die anwesenden Gäste mit einer Art „Ratespiel“ heranführte, ging Militärdekan Bernd Schaller insbesondere auf die katholische Soziallehre ein und auf die darin erwähnte Ökologie und Nachhaltigkeit, sowie auf die Bewahrung der Schöpfung, also auf die Verantwortung jedes einzelnen Menschen gegenüber unserer Mutter Erde.

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Begleitet wurde der Hauptzelebrant, dem Herr Diakon Thomas Ervens (Bistum Aachen) assistierte, von den Konzelebranten Militärdekan Andreas Vogelmeier (ebenfalls Dekan und Jäger), Pfarrvikar Adrian Zessin (Pfarrgemeinde Sankt Gertrud in München), Jugendpfarrer Bernd Udo Rochna (Katholische Jugendstelle Donauwörth, KLJB Augsburg), Pfarrer P. Gabriele Parolin CS (Italienische Katholische Gemeinde München), Monsignore Janez Pucelj (Slowenische Katholische Gemeinde München) und Pater Juan Antonio Torres OSB (Spanische Katholische Gemeinde München).

Unter den geladenen Gästen aus den verschiedensten Bereichen befand sich neben Brigadegeneral Lutz Erich Niemann (Kommandeur Ausbildungszentrum Pioniere und General der Pioniertruppe), Oberst Wilhelm Neißendorfer (Leiter Karrierecenter der Bundeswehr München) und vielen weiteren Soldaten aus nah und fern auch Brigadegeneral Thomas Hambach (Kommandeur Landeskommando Bayern, welches die oberste territoriale Kommandobehörde im Freistaat Bayern ist). Er ist der erste Ansprechpartner der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der territorialen Aufgaben und repräsentiert die Bundeswehr in Bayern. Ferner folgte auch Alexander Flier (Mitglied des Bayerischen Landtags und Präsidiumsmitglied des Bayerischen Jagdverbandes e. V.) sowie Thomas Schreder (Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes e. V.) der Einladung der Gemeinschaft zur Hubertusmesse, wo die drei letztgenannten Herren nach dem Gottesdienst jeweils ein Grußwort an die Gäste richteten. Ihnen folgten dann die Bayerische Jagdkönigin Lisa Müller, die Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner sowie die Bayerische Bio-Königin Carina Bichler, die in ihren Botschaften primär auf das eingingen, was die Anwesenden eint und nicht trennt und mit ihren äußerst aussagekräftigen Beiträgen den Gästen noch einmal die Wichtigkeit der Bewahrung der Schöpfung näherbrachten, welche bereits schon im vergangenen Jahrtausend im konziliaren Prozess ihren Niederschlag gefunden hat.

 

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Neben den bereits zu Beginn erwähnten Geistlichen durfte die Gemeinschaft auch noch Militärdekan Artur Wagner (Katholischer Leitender Militärdekan für Baden-Württemberg und Bayern) und Archimandrit Georgios Siomos von der Griechisch-Orthodoxen Allerheiligenkirche zu München in ihrer Mitte begrüßen, wodurch der Abend neben dem Kerngedanken der Besinnung, Bildung und Begegnung (welchem insbesondere noch beim anschließenden Empfang im Offizierheim der Ernst-von-Bergmann-Kaserne ausreichend Zeit eingeräumt wurde) in Ergänzung zu dem internationalen auch noch einen konfessionsübergreifenden Charakter erlangte. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Archimandrit Georgios Siomos für dieses Zeichen der Wertschätzung und der Verbundenheit!

Ferner waren auch wieder Abordnungen von mehreren Pfarrgemeinderäten sowie die BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz und Oberstleutnant Gereon Gräf, Vorsitzender des Katholikenrates des Katholischen Militärbischofs, der Einladung in die Ernst-von-Bergmann-Kaserne gefolgt, wodurch die Verbundenheit des Verbands zum Laienapostolat außerhalb und innerhalb des Jurisdiktionsbereichs des Katholischen Militärbischofs für die Bundeswehr wieder spürbar und sichtbar gelebt wurde.

 

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Da eine Hubertusmesse sowohl ein christliches als auch ein jagdliches Brauchtum repräsentiert, waren neben den bereits erwähnten Waidmännern erneut viele weitere Mitglieder des anerkannten Naturschutzverbandes (BJV e.V.) unter den Gästen, denen die Pflege des jagdlichen Brauchtums und speziell auch das Gedenken an den Heiligen Hubertus und die Achtung des Menschen gegenüber dem Wild als einem Geschöpf Gottes besonders am Herzen liegt. Dies wurde noch einmal sichtbar untermauert durch die Anwesenheit von Mechtild Michaela Maurer (Landesschatzmeisterin des BJV e.V.), Axel Kuttner (Präsidiumsmitglied im BJV e.V.), Dr. Marit-Saskia Wahrendorf (2. Vorsitzende Jägerverein München-Land e.V.), Karin Gerling (Jägerinnenforum Oberbayern), Christine Liepelt (1. Vorsitzende Jagdschutzverein Neuburg e.V.), Maria Grepmair (1. Vorsitzende Jägervereinigung Schrobenhausen und Umgebung e.V.), Konrad Metzger (1. Vorsitzender BJV-Kreisgruppe Ebersberg e.V.), Achim von Draminski (1. Vorsitzender des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbandes/Kreisgruppe München e.V.), Dr. Michael Netter (1. Vorsitzender Jagdschutz- und Jägerverein Ingolstadt e.V.), Claus Emig (1. Vorsitzender Münchner Jägerverein e.V.), Hartwig Görtler (1. Vorsitzender Kreisgruppe Starnberg im BJV e.V.) und Walter Bott (1. Vorsitzender Jagdschutz- und Jägerverein Freising Stadt und Land e.V.).

 

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Selbstverständlich waren auch wieder Vertreterinnen und Vertreter von Ausschüssen, Anstalten des öffentlichen Rechtes, Instituten, Organisationen, Stiftungen, Verbänden, Vereinen und Zusammenschlüssen etc. wie z. B. Erich Tomsche und Gabriele Tomsche vom Bezirksausschuss 11 (Milbertshofen - Am Hart), Dr. Peter Wendl vom Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG), Erich J. Kornberger von der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., Miriam Latzel vom Bundesforstbetrieb Hohenfels, Wolfgang Wurmb von der Katholischen Soldatenseelsorge, Horst Barthel vom Bundeswehr-Sozialwerk e.V. mbH, Günther Schmitt vom Deutschen Bundeswehr-Verband e. V. sowie Heinrich Stadelmaier und Thomas Koterba vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. der Einladung des GKS-Kreises München gefolgt, die somit ihre enge Verbundenheit zu dieser Gemeinschaft unter Beweis stellten, wodurch die Feierlichkeit noch eine ergänzende Anerkennung erfuhr.

 

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Musikalisch begleitet und umrahmt wurde dieser durchweg harmonische Abend von den Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläsern vom Jägerverein München-Land e.V. unter der Leitung von Rolf Kleehaus und von den Reiterlichen Jagdhornbläsern München e.V. unter der Leitung von Ursula Rudolf sowie von Carolin Hofer auf der Violine und von Leonie Martin, die den Gottesdienst mit zwei Gesangseinlagen bereicherte.

Wie schon in den beiden Jahren zuvor war natürlich ebenfalls in diesem Jahr wieder Falkner Wolfgang Schreyer mit einem seiner Steinadler anwesend, diesmal in Begleitung des Falkners Robert Höfling, der einen Wanderfalken trug, wodurch auch die Verantwortung des Menschen für das Tier (Genesis 1, 20 – 31) sehr anschaulich präsentiert wurde.

 

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Herzlichen Dank zum Abschluss an alle Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen und so auch wieder ein Stück weit Zeugnis abgelegt haben für die Bewahrung der Schöpfung, die als kostbare Gabe zu hüten ist!

 

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Text: Hauptmann Stefan Nüßle

Bilder: Leutnant Theodor Forstner, Stabsfeldwebel Steffen Göllnitz

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Die GKS gratuliert herzlich zum 50. 

GKS / Bundesebene / Wien, Oktober 2019

Mitte Oktober lud die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten in Österreich (AKS) zur Feier ihres 50. Bestehens nach Wien ein. Es war uns eine Freude und Ehre, an dieser Feierlichkeit teilzunehmen.

Als Gratulanten entsandten wir den frisch ernannten Beauftragten für die Partnerschaft mit der AKS, Oberstabsfeldwebel Christian Madl.

 

50 Jahre AKS 2019 Präs. Brigadier Martin Jawurek und Oberstabsfeldwebel Christian Madl 1

 

Die Feier begann mit einem Festakt, bei dem der Wahlspruch der AKS „"Das Wort glaubhaft vorleben und vermitteln“" im Mittelpunkt stand. An den Festakt schloss sich das Pontifikalamt im Wiener Stephansdom an, dem Militärbischof Dr. Werner Freistetter vorstand.

Die GKS war durch Oberstabsfeldwebel Christian Madl, dem Beauftragten für die Partnerschaft mit der AKS, vertreten. Oberstabsfeldwebel Madl überbrachte die Grüße und guten Wünsche der GKS (Grußwort siehe untenstehend) und überreichte ein Schild an die Partnerorganisation aus Österreich, verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass die Partnerschaft weiter wachse und zu einem großen und starken Baum werde, der auch in Zukunft noch viele Früchte trage.

Einen ausführlichen Bericht zu den Feierlichkeiten können Sie hier lesen:

https://www.facebook.com/176151211479/posts/10157410461271480/

 

50 Jahre AKS mit Militärbischof Dr. Freistetter 1

 

 

AKS Jubiläumsschild alternativ 2 1

 

Text und Fotos: GKS

Anhang:
Download this file (Grußwort 50 Jahre AKS.pdf)Grußwort 50 Jahre AKS.pdf[ ]652 kB

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Themenwochenende GKS-Kreis Ummendorf vom 20.-22.09.2019 in Wertach

GKS / Kreis Ummendorf / Wertach, September 2019

Am Freitag nach dem Abendessen begann unser Themenwochenende mit einer kurzen Vorstellungsrunde.

Am Samstag nach dem Morgenimpuls wurden durch unseren Referenten Dipl. Sportlehrer Michael Traub die Komplexität und die Zusammenhänge des menschlichen Bewegungsapparates erklärt. Nach einer kleinen Kaffeepause wurde eine Praxisstunde mit verschiedenen Übungen und zum Schluss eine Entspannungsübung durchgeführt.

Den Nachmittag gestalteten die Familien in eigener Verantwortung. Vor dem Abendessen wurde eine kurze Reflexion zum Thema durchgeführt.  

 

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Den Abend ließen wir mit einer Abendandacht, geleitet durch Burkhard Küttner, der diese wieder sehr würdevoll gestaltetet hatte, ausklingen. Während der Themenbearbeitung wurden unsere Kinder hervorragend durch die Kinderbetreuer Monika Küttner und Alina Biebel betreut.

Nach dem Frühstück wurde eine kleine Feedback-Runde durchgeführt.

Nach dem Mittagessen begaben sich die Familien wieder auf die Heimreise von einem interessanten Wochenende.  

 

Text und Foto: GKS

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Die GKS unterstützt das aktuelle Statement des Vorsitzenden der Deutschen Komission Justitia et Pax

 
GKS / Bundesebene / Oktober 2019
 
Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim), verurteilt in einem aktuellen Statement  die türkische Invasion in Nordsyrien. Die Gemeinschaft katholischer Soldaten (GKS) unterstützt dieses Statement, sowohl vor dem Hintergrund der Verletzung des Völkerrechts, als auch im Hinblick auf die ausgelöste humanitäre Katastrophe.
 
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