PRESSEMITTEILUNGEN

Forum Innere Führung: Weißbuchprozess darf keine Schaufensterdiskussion werden

Agnieszka Brugger (Bü90/Grüne) diskutiert mit Katholischen Soldaten in Berlin

Berlin (24.04.) – Die Diskussion um das neue Weißbuch der Bundesregierung darf nicht zu einer Scheindiskussion verkommen. „Es ist wichtig, dass mehr Kritik und öffentliche Debatte bei der Erstellung der neuen sicherheitspolitischen Grundlagen zur Sprache kommen“, sagte die Verteidigungspolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, Agnieszka Brugger.

 

Pressemitteilung der GKS zur Agenda

„BUNDESWEHR IN FÜHRUNG – AKTIV. ATTRAKTIV. ANDERS."

Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) begrüßt ausdrücklich die Zielrichtung der Agenda, welche das Selbstverständnis der Soldatinnen und Soldaten als „Staatsbürger in Uniform" wertschätzt.
Eine Führungskultur, die ausgeprägte ethische Kompetenz fördert, ist der Schlüssel für verantwortungsbewusstes Handeln, auch in Extremsituationen. Kritisch wird deshalb bewertet, dass der geprägte Begriff „Innere Führung" zu Gunsten „moderner Führung" in den Hintergrund tritt. Hier besteht die Sorge, dass inhärente Werte in Konkurrenz zum Zeitgeist gesetzt werden. Es ist Aufgabe gestaltender Institutionen, wie dem Beirat für Fragen der Inneren Führung und dem Zentrum Innere Führung, dass an grundlegenden Prinzipien der in Jahrzehnten gewachsenen und im Einsatz bewährten Innere Führung festgehalten wird und diese gleichzeitig mit Blick auf veränderte Gegebenheiten überprüft und ggfs. angepasst werden. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass zeitlose Grundpfeiler, wie Werteorientierung und Auftragstaktik, erhalten bleiben. Bei der Integration von „Gutem Führungsverhalten" in Ausbildungsgänge der Bundeswehr gewinnen der Stellenwert der „Inneren Führung" und die zugehörige Rolle des Lebenskundlichen Unterrichtes an Bedeutung.

Berlin, den 17.12.2013

Pressemitteilung zum Amtsantritt von  Frau Dr. Ursula von der Leyen zur Ernennung zur Bundesministerin für Verteidigung

Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) gratuliert Frau Dr. Ursula von der Leyen zur Ernennung zur Bundesministerin für Verteidigung und wünscht ihr für ihr Amt und die vor ihr liegenden Aufgaben offene Ohren und Augen, eine starke Hand, Geduld, Weitsicht und Gottes reichen Segen.

 

Berlin,19.Januar 2013
Kat-Rat-GKS

Offener Brief an die deutschen Bischöfe
zur Klärung ihrer Haltung zum soldatischen Dienst

Katholische Soldatinnen und Soldaten stellen mit Sorge fest, dass die bisher durch die deutschen Bischöfe formulierten ethischen Richtwerte zum Einsatz in Afghanistan nicht mehr gemeinsam getragen und vertreten werden. Darüber hinaus ist die Sorgfalt bei der Diskussion über eine christliche Verantwortungsethik nicht mehr durchgängig gegeben. Einlassungen des Bischöflichen Präsidenten der deutschen Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi zeichnen ein Bild, das deutsche Soldatinnen und Soldaten fälschlicherweise zu Besatzungstruppen und Kriegstreibern stempelt und damit bei ihnen zu einer Gewissensbelastung führen könnte.

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Gemeinschaft Katholischer Soldaten
zur Verlängerung des ISAF-Mandats in Afghanistan

Heute steht die Verlängerung der deutschen Teilnahme am ISAF-Mandat der Vereinten Nationen auf der Agenda des Deutschen Bundestages. Diese Verlängerung wird jetzt mit Blick auf den beabsichtigten Abschluss des militärischen Einsatzes Ende 2014 zu betrachten sein.

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Stellungnahme der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS)
für die Bistumspresse Osnabrück:

Grundlagen:

  • Erklärung „Der Friede ist möglich", 2004
  • Kriterien für Auslandseinsätze „Verantwortung übernehmen – moralisch handeln", 2008

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