Collage West Nov 2017Bereichskonferenz der GKS-West am 1. Adventswochenende 2017

 20. Enquete des Instituts für Religion und Frieden in Wien

Am 17/18. Oktober 2017 hatte MMag. Stefan Gugerel, Leiter des „Instituts für Religion und Frieden“ und Militärsuperior im Militärordinariat für die Republik Österreich,  zur 20. Enquete seines Instituts nach Wien eingeladen.
Die diesjährige Jubiläumsenquete stand als Veranstaltung unter dem Thema „Soldaten in revolutionären Prozessen“ unter den Vorzeichen  der  Gedenken  an den 300.  Geburtstag  Maria Theresias und der russischen Revolutionen des Jahres 1918.

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Neben traditionell theologischen Gästen des Instituts aus den verbündeten Streitkräften und der Führung des österreichischen Bundesheeres nutzen aus dem Bundesvorstand der Gemeinschaft Katholischer Soldaten Oberstabsfeldwebel Christian Madl ( Regen im bayerischen Wald) und Oberstleutnant Rufin Mellentin (aus dem oberbayerischen Fürstenfeldbruck) die Gelegenheit, „regionale“ Kontakte zu vertiefen, zumal man auch im süddeutschen Raum im Jahr 2018 die traditionell guten Verbindungen nach Österreich auf der „taktischen Ebene“ intensivieren will.
Die Veranstaltung mischte „Bescheidenheit“( ungezwungene Begegnung )  und „Glanz“(Abendandacht in der Schlosskapelle Schönbrunn) zu typisch wienerischer Atmosphäre.  Besinnung und Begegnung waren herzlich, und der intensive Bildungsteil ein Genuss.
Vielen Dank nach Österreich!

Oberstlt R. Mellentin
Bereichsvorsitzender Süddeutschland
FFB, 24. Oktober 2017

Relaunch der GKS:

„Wir wollten ein moderneres, alle Altersgruppen ansprechendes Design“

Nach 31 Jahren hat die GKS ein neues Erscheinungsbild. Damit reagiert der Bundesvorstand auf die Kritik am bisherigen Design. Sachausschussvorsitzender Oberstleutnant Marian Schiebilski über das neue Erscheinungsbild samt neuer Farbgebung und Logo.
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Die GKS hat ein neues Erscheinungsbild. Warum haben Sie sich für ein neues Design entschieden?

31 Jahre sind in der Welt der Werbung eine kleine Ewigkeit. Wir wollen in der GKS nicht jedem Trend hinterherrennen und stehen für eine gewisse Beständigkeit. Wir sind aber auch darauf angewiesen, uns beständig zu regenerieren und neue, jüngere Mitglieder für die Mitarbeit zu begeistern. Deshalb wollten wir ein moderneres, alle Altersgruppen gleichermaßen ansprechendes Design finden.
Wir haben uns dabei auf die Hilfe von Profis gestützt. Mit dem Designbüro „Incorporate Berlin“ haben wir ein kompetentes Team gefunden.

Gab es einen konkreten Anlass für die Überarbeitung?

In den letzten Jahren gab es immer mehr Kritik am bisherigen Design. Die Darstellung passte nicht mehr zu neuen, modernen Formaten der GKS. Ich denke besonders an die Sachausschussarbeit mit jungen Kameraden von den Universitäten der Bundeswehr oder an die After-Work Veranstaltungen in Berlin. Der geplante Neuansatz unserer Verbandszeitschrift AUFTRAG gehört auch dazu.

Geht mit dem neuen Design auch eine neue Positionierung der GKS einher?

Mit dem neuen Design wollen wir uns in der Darstellung evolutionär weiterentwickeln. Dabei bleiben wir aber unserer Kernidee treu: Wir befassen uns mit den ethischen Herausforderungen des Soldatenberufs. Als Laienverband können wir durchaus kritisch arbeiten. Auf diese Kernkompetenz wollen wir uns zukünftig noch mehr konzentrieren.

Welche Überlegungen flossen in die Überarbeitung der Marke mit ein?

Das neue Design soll einerseits modern und ansprechend sein, gleichzeitig aber auch einen Wiedererkennungswert haben. Wir haben uns deshalb für eine offen gestaltete Form des Kreuzes mit zwei liturgischen Farben und mit zwei Grüntönen als Zeichen der Soldaten entschieden.
Weil das Design in der Verbandsarbeit vornehmlich durch Laien verwendet wird, haben wir sichergestellt, dass es auf jedem gängigen PC und Tintenstrahldrucker einfach und gut verwertbar ist. Dazu wurden u.a. Vorlagen für den Geschäftsschriftverkehr, Präsentationen und Werbemittel erstellt.


„Es galt daher, möglichst alle mitzunehmen.“

Welche Elemente wurden überarbeitet?

Das Kreuz wurde in seiner gleichschenkligen Form in runder Darstellung beibehalten. Die Farbgebung wurde grundlegend verändert. Der Schriftzug wird in einer Standardschriftart waagerecht dargestellt. Dabei werden die Abkürzung GKS und die volle Bezeichnung gleichzeitig verwendet. Die traditionelle Darstellung mit im Kreis geführter Schrift führte in der Darstellung oft zu pixelligen Treppeneffekten.

 Was war die größte Herausforderung für Sie?

Die Funktionsträger in der GKS arbeiten fast alle ehrenamtlich und mit großem Engagement.
Dabei identifizieren sie sich in hohem Maße mit dem Verband wie auch mit seinem äußeren Erscheinungsbild. Das Kreuz der GKS ist in seiner hergebrachten Form vielen ans Herz gewachsen. Eine Veränderung kann daher nie ohne Wertschätzung für das in der Vergangenheit Geleistete vollzogen werden. Es galt daher, möglichst alle mitzunehmen. Wir haben dies durch fundierte, nachvollziehbare und sachorientierte Vorbereitung im Sachausschuss, intensive Abstimmungsgespräche, Workshops mit dem Designbüro und mehrfache Beteiligung des Bundesvorstands erreicht.

Wie lange dauerte die Überarbeitung?

Von der ersten Beauftragung des federführenden Sachausschuss Kommunikation bis hin zur Abstimmung in der Bundeskonferenz ist ca. ein Jahr vergangen. Diese Zeit haben wir aber auch gebraucht, um der internen Diskussion und Abstimmung den nötigen Raum zu geben. Letztlich hat sich das als richtig erwiesen. Schließlich wächst die GKS durch Diskussionen.
 
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Innere Führung bleibt „Daueraufgabe“

Podiumsdiskussion zu aktuellen Fragen der Inneren Führung

20170921 GKS Bundeskonferenz Podium

Im Rahmen der diesjährigen Bundeskonferenz der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) diskutieren die hochkarätigen Gäste Klaus Beck, Oberstleutnant André Wüstner, Oberst i.G. Sven Lange, der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels, Oberst i.G. Reinhold Janke und Oberst Rüdiger Attermeyer unter der Moderation von Oberstleutnant Oliver Ponsold Fragen zur Inneren Führung, zur Tradition der Bundeswehr und zum Thema Zeit im Führungsalltag. Es bestand ein Konsens unter allen Teilnehmern: „Innere Führung ist Frohbotschaft und nicht Drohbotschaft.“

Kein generelles Versagen der Führungsphilosophie

Bereits im Vorfeld der Podiumsdiskussion hat Oberst i. G. Dr. Sven Lange, Referatsleiter in der Abteilung Führung Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung, in seinem Einführungsvortrag verdeutlicht, dass trotz aktueller Vorfälle wie Rechtsextremismus und Übergriffe durch Vorgesetzte innerhalb der Bundeswehr man nicht auf ein generelles Versagen der Führungsphilosophie schließen kann. Dennoch bleibt das Thema „Innere Führung“ ein Dauerthema. Aufgabe wird sein, das Konzept der Inneren Führung an die heutigen Anforderungen anzupassen.

Zeit - wiederkehrendes Thema 

Im Verlauf der Diskussion kehrte dann immer wieder der Aspekt der „fehlenden Zeit“ zurück. Zu wenig stünde den Vorgesetzten davon für Dienstaufsicht und Menschenführung zur Verfügung - eine Tendenz, die das „Militär im Frieden“ schon immer hatte. Ein Podiumsteilnehmer sprach von einem „Neuanfang“ Innere Führung, auch damit das durch bisherige Vorkommnisse verlorengegangene Vertrauen zurückkehren kann bei gleichzeitiger Akzeptanz einer annehmbaren „Fehlerkultur“ in Führungsprozessen.

 

 

Die Delegierte der 57. Bundeskonferenz haben gewählt

Der alte Bundesvorsitz bleibt der neue

Berlin, 21. 9. Im Rahmen der diesjährigen Bundeskonferenz der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) haben die rund 44 Delegierte nach dem Morgenlob des Diakon Thomas Ervens einen neuen Bundesvorsitz gewählt. Der alte bleibt auch der neue Bundesvorsitz für zwei weitere Jahre.

 

 Bundesvorstand FgBierdel 0826 w 09 2017von links: Oberstabsfeldwebel Madl, Bischof Dr. Overbeck, Oberst Attermeyer, Hauptmann Quirin
 

Gewählt wurden zum:

  • Vorsitzenden Oberst Rüdiger Attermeyer

  • Stellvertretenden Vorsitzenden: Hauptmann Andreas Quirin

  • Stellvertretenden Vorsitzenden Oberstabsfeldwebel Christian Madl