Erlebnisbericht zum Familienwochenende des GKS-Kreises Bonn

vom 10. bis 12. November 2017 im Ferienheim St. Ludger in Baasem in der Eifel

Am vergangenen Wochenende war es wieder einmal so weit:
15 Familien mit insgesamt 36 Teilnehmern, davon 13 Kindern waren der Einladung des Vorsitzenden des GKS-Kreises Bonn, Herrn Adrian Valette, gefolgt und zogen für zwei Tage bei typischem Novemberwetter in das landschaftlich idyllisch gelegene Ferienheim in Baasem ein.
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Bei der Begrüßung und der anschließenden Vorstellungsrunde zeigte es sich, dass neben einem ‚harten Kern‘ auch wieder mehrere Familien willkommen geheißen werden konnten, die zum ersten Mal an einem solchen Familienwochenende teilnahmen. Zudem konnten sogar Gäste aus anderen GKS-Kreisen begrüßt werden, die zumindest teilweise einen sehr langen Anfahrtsweg nicht gescheut hatten.
Während die meisten Erwachsenen am Freitagabend die Gelegenheit nutzen, mit anderen ins Gespräch zu kommen, fanden sich die Kinder in den Betreuungsräumen zum Spiel oder erkundeten das Haus.
Während die Kinder am Samstagvormittag von den beiden Betreuerinnen Niki und Nicci beim Spielen betreut wurden, stand für die Erwachsenen das angekündigte Thema „Ethische Herausforderungen durch neue Gentechnik“ auf dem Programm.
Herr Militärdekan Heinrich-Peter Treier hatte sich als Referent zur Verfügung gestellt.
Ihm gelang es, allen Teilnehmern in einer sehr gut verständlichen Form einen guten Überblick zu vermitteln, eine erschöpfende Behandlung dieses komplexen Themas war in den drei Stunden verständlicherweise nicht möglich.
Neben einem geschichtlichen Überblick mit der Entdeckung der Doppelstranghelix oder dem Klonen des Schafes Dolly beschäftige uns die Frage, was wir mit der Genetik, der Gentechnik und der Medizintechnik verbinden. Chancen und Risiken wurden dargestellt. Daraus sich ergebende ethische Probleme treten vor allem in der pränatalen Diagnostik auf, wo sich das eigentliche Dilemma zeigt. Es wurde auch klar, dass die Gentechnik die Evolution beschleunigt.
Bei diesem hoch interessanten Vortrag verrann die Zeit wie im Fluge und schon stand das Nachmittagsprogramm an. Bei tristem Novemberwetter marschierte die Gruppe nach Kronenburg, wo sie vom Bürgermeister zu einer Stadtführung empfangen wurde.
Vorbei an mittelalterlichen Häuserreihen ging es in die Kirche und endete am Stadtschloss. Anschließend ging es noch auf die Burgruine, von der der ansonsten herrliche Blick über die Eifel dieses Mal vom Novembertrüb ziemlich stark eingeschränkt wurde.
Am Abend traf man sich in der Grillhütte im Wald bei Pizza und Salat. Das wärmende Feuer tat gut und bot den Kindern die willkommene Gelegenheit, sich Stockbrot backen zu können.
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Zum Feiern der Heiligen Messe am Sonntagvormittag war unser Militärdekan Heinrich-Peter Treier leider verhindert, so dass er sich von Militärdekan Hans-Richard Engel vertreten ließ, der eigens aus Mainz angereist war. Danach stand die Manöverkritik an.
Alle Teilnehmer waren sich einig:
Wir haben ein sehr schönes und ereignisreiches Wochenende  in einer sehr angenehmen und freundschaftlichen Atmosphäre erlebt. Für eine perfekte Organisation, ein tolles und interessantes Thema und eine gute Versorgung galt es den Organisatoren, den Betreuerinnen, den Militärdekanen und dem Personal des Hauses Danke zu sagen.
Damit war auch der letzte offizielle Tagesordnungspunkt erledigt, blieben noch Zimmerräumen, Mittagessen und Auf Wiedersehen. – Jawohl: Auf Wiedersehen, wenn es wieder einmal heißt: Auf zum Themenwochenende der GKS!

Text und Bilder: 
Hartmut & Sylvia Kaden