Sommerbrief SÜD

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Und schon wieder ist Weihnachten!

GKS SÜD / Weihnachten 2018

Unsere Welt rast auf einen der letzten Höhepunkte des übersichtlich gewordenen Kalenders zu.
Besinnung bleibt eher den wenigen Tagen des Kalenders „zwischen den Jahren“ vorbehalten.
Ich wünsche Euch und mir Gelegenheit, darüber nachzusinnen, was uns, was mir Kraft im Leben gibt.
Was war für uns Wesentlich, was hat uns einen Sinn gegeben, und was wollen wir fürs Jahr 2019 als gute Erfahrungen mitnehmen?
Gott sei Dank hat das Jahr 2018 auch mir in Fülle Gelegenheit gegeben, menschliche Begegnungen zu erleben.
Auf unseren Themenwochenenden, dem Katholikentag, im täglichen Dienst, bei Telefonaten, mit Hobbies, e Mails, whats apps, daheim und unterwegs… Viele Bilder habe ich noch frisch in Erinnerung. Zum Beispiel den Moment während der Bundesversammlung in Bensberg, als das Abstimmungsergebnis des Gendering- Antrages für unser neues „Firmenlogo“, nach einem Jahr intensiver Beschäftigung, bekanntgegeben wurde.   Keine überbordende Begeisterung, keinen Applaus. Der Respekt galt den unterlegenen Argumenten, mehr noch, den lieben Kameradinnen und Kameraden, deren Meinung in ernsthafter Auseinandersetzung eben nicht untergegangen war! Respekt liebe „Veteranen“! Respekt!
Mit diesem Begriff, dem Begriff des Veteranen, überraschte mich unsere Verteidigungsministerin in einem der wenigen Tagesbefehle zum Jahresende. Die Veteranin und der Veteran wurden quasi durch „Befehl“ in ihrem Haus geregelt. Diese Vorgehensweise ist für uns Soldaten eine Selbstverständlichkeit. Ebenso war es für uns als Staatsbürger in Uniform eine Selbstverständlichkeit, unsere Verantwortung in der zu erwartenden Diskussion über eine mögliche Bewaffnung der in Israel geleasten Drohnen Heron TP, nach intensiver Beschäftigung mit dieser Thematik, mit deutlichen Worten des christlichen Soldaten auszudrücken. Gut, wenn man klare Positionen beziehen kann. Das Gleiche gilt für uns in Bezug auf die erfolgte Positionierung für einen europäischen Gesellschaftsdienst.
In der Begegnung suchen wir den Bezug zu unserem Motor, dem christlichen Menschenbild. In der Besinnung finden wir die Kraft für das Alltägliche. Durch Bildung wollen wir uns in die Lage versetzen, auch im neuen Jahr mit guten Argumenten für unsere Sache zu werben; im Austausch miteinander, aber auch mit klaren Argumenten.
Respekt, nicht nur unter uns Veteranen und Veteraninnen, sondern mit und unter unseren Nächsten.
Vielen Dank für Euer Engagement für unsere gemeinsame Sache. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern. Gerne beziehen wir Positionen und tragen Verantwortung. Gemeinsam. Vergelt´s Gott- wie wir im Süden sagen, und wie wir es als Christen bewusst auch entgegennehmen dürfen.
Neue und alte Begriffe werden auch im Jahr 2019 mit Leben gefüllt werden. Daran wollen wir uns gerne beteiligen.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019

Euer
Oberstlt Rufin Mellentin
Bereichsvorsitzender Süd                           FFB, 14. Dezember 2018
Gemeinschaft Katholischer Soldaten

Liebe Kameradinnen und Kameraden der GKS Süd,

nun liegt der 101. Deutsche Katholikentag in Münster schon wieder ein paar Wochen hinter uns.
Unser GKS Stand war sehr gut besucht. Allen Teilnehmern und Unterstützern (-innen ) sei Dank gesagt für das tolles Engagement, das die Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis machte!
Begegnung, Besinnung und auch Bildung von Allerfeinsten!
Neben unserem Bundespräsidentenpaar, dem neuen Parlamentarischen Staatssekretär im BMVg, Herrn Dr. Peter Tauber,- um nur einige zu nennen-  haben viele (siehe Bildarchiv) denkwürdige Begegnungen stattgefunden. So zeigt ein Bild unsere Schatzmeisterin an der Seite des Heiligen Vaters!
Ich selbst freue mich schon auf unsere kommende gemeinsame Tagung der GKS Süd vom 06.-08.Juli im Oberschwäbischen Kloster Reute.
Neben den demokratisch notwendigen Neuwahlen unseres Vorstandes, sowie den Bundesdelegiertenwahlen für die kommende Bundesversammlung am 29/30. September 2018 in Bensberg freue ich mich, u.a. Herrn Joachim Lensch begrüßen zu dürfen, der aus der Arbeitsgruppe „Gendering“ aktuell und zur möglichen Namensergänzung des Verbandes vortragen wird.
Zur Vorbereitung darauf seien, neben ein paar atmosphärischen Bildern vom gewesenen Katholikentag, als Anregung für dieses zukünftige Thema einige „Powerpointbilder“ beigestellt.
 
Liebe Grüße aus Fursty
Euer
Rufin Mellentin                                                                                   82256 Fürstenfeldbruck, 12. Juni 2018
Oberstleutnant

 

Liebe Kameraden, Liebe Soldatinnen und Soldaten,

nachdem wir uns mit der diesjährigen Bundeskonferenz in Berlin ein neues Corporate Identity gegeben hatten, fällt mir die Anrede zu meinem zweiten Weihnachtsbrief trotzdem nicht leicht.
Warum ? Nun, aufgrund eines berechtigten Antrages zum Thema „Gendering“ liegt es nun an uns, bis zur nächsten Bundesversammlung Ende September 2018 im rheinischen Bensberg eine zukunftsfähige Lösung für unser neues Logo zu finden, mit der wir in unserer Gemeinschaft, für unsere Gesellschaft und vor allem als Christen zufrieden und stolz die richtigen Zeichen setzen.
Dabei wollen wir uns hüten, „formales“ über Inhalte zu stellen! Doch Zeichen stehen für Inhalte- und die gilt es zu setzen.
Die Advents und Weihnachtszeit ist voll von Zeichen und Symbolen: Der Stern, die Kerzen, der Weihnachtsbaum, die Geschenke, die Krippe, Hirten und Engel…
Und schließlich die drei Könige. Die Weisen aus dem Morgenland!
Es sind die „Sterndeuter“, die auf das Wesentliche zeigen:
„ Heute ist uns der Heiland geboren“, die Hoffnung, und das Licht !
Er weist uns den Weg ins neue Jahr. Mit Ihm wollen wir gehen, Ihm wollen wir vertrauen, Ihm, dem Kind.
„..Wenn Ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ So antwortet der erwachsene Jesus seinen Jüngern zum „Rangstreit“ im Matthäusevangelium (Mt 18). Manchmal ist es hilfreich, die Probleme der Erwachsenen wieder aus der Kinderperspektive zu sehen, und dafür bietet das Weihnachtsfest eine ideale Plattform. Das nahe neue Jahr ist dann traditionell die Zeit für neue Vorsätze.
Also, versuchen wir doch immer mal wieder die großen Herausforderungen etwas entspannter zu sehen, und mit Zuversicht das neue Jahr anzugehen.
Wir haben Grund zur Freude. Herr wir danken Dir dafür und bitten Dich um Deinen Segen!


Mit dem Wunsch nach Frieden und kindlich unbeschwerter Freiheit

Euer
Rufin Mellentin
Anhang:
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Protokoll der Bereichskonferenz

innerhalb der DAK II/2017 in Löwenstein vom 06.10.2017 – 08.10.2017